Deutschland erFahren – Ruhrgebiet von Anika Luckei
Kucki Reisemobile
Der Auto Roller 595 P von  Roller Team ist ein kompaktes  Reisemobil für zwei Personen.

Der Auto Roller 595 P von Roller Team ist ein kompaktes Reisemobil für zwei Personen.

Auf den Etappen vier bis sechs begleitet und ein schicker Teilintegrierter von Roller Team, der von Kucki Reisemobile aus Nörvenich zur Verfügung gestellt wurde.
Infos: www.kucki-mobil.de

Der Feierabendverkehr trifft uns wie aus dem Nichts. Eben noch in den ländlichen Weiten Westfalens unterwegs, befinden wir uns jetzt kurz vor Dortmund mitten im ersten Großstadtstau. Mit rund fünf Millionen Einwohnern ist das Ruhrgebiet einer der am dichtesten besiedelten Ballungsräume in Deutschland, und das spürt man ganz besonders, wenn die Stunde der Berufspendler schlägt. Doch so voll es auf den Straßen auch sein mag, ein Grundsatz gilt hier immer: Solange man noch rollt, ist alles gut. Dann geht’s vorwärts, wenn auch langsam. So auch in unserem Fall. Die Sonne steht bereits wie ein roter Feuerball am milchigen Horizont, während wir mit unserem Auto Roller Meter für Meter vorwärts schieben. „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, da ist es viel besser, als man glaubt“, singt Herbert Grönemeyer in seiner Ruhrgebietshymne, und irgendwie stimmt das auch.
Denn seitdem die Boomzeiten der Stahl- und Kohleindustrie vorbei sind, hat sich die Region drastisch verändert. Industriekultur nennt sich das Aushängeschild des Reviers. Hochöfen, Gasometer und Fördertürme, die über Jahrzehnte das Gesicht des Ruhrgebiets geprägt haben, sind heute touristische Anziehungspunkte geworden. Alte Zechen und Halden beherbergen Kunst und Kultur, und so manche ehemalige Industrieanlage hat sich zur beliebten Freizeiteinrichtung entwickelt. Von einigen Ureinwohner belächelt ist der sogenannte Strukturwandel besonders in den vergangenen Jahren weit vorangeschritten und nicht mehr nur eine bloße Worthülse – was sicherlich auch mit der Ernennung der Region zur Kulturhauptstadt im Jahr 2010 zusammenhängt. Eine besonders gute Möglichkeit das industrielle Erbe des Ruhrgebiets mit dem Wohnmobil zu entdecken, ist übrigens die „Route der Industriekultur“, die auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs zu sehenswerten Orten und Landmarken führt.

Tourist-Info
Ruhr Tourismus GmbH
Centroallee 261 · D-46047 Oberhausen
Telefon-Hotline: 01806-181620
(0,20 EUR/Anruf aus d. dt. Festnetz;
Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf)
www.ruhr-tourismus.de

Ganzjährig geöffnet: der Revierpark Wischlingen
Doch bevor wir uns auf die Spuren von Kohle und Stahl machen, brauchen wir zunächst ein Nachtquartier. Wir steuern den Revierpark Wischlingen im Norden Dortmunds an, wo wir auf dem ganzjährig geöffneten Stellplatz einchecken. Trotz der Lage am Rande des Parks ist der zwar keine Schönheit, punktet aber mit guten Sanitäranlagen und einigen Freizeitmöglichkeiten in direkter Nachbarschaft. Ob Kletterpark, Tennisplatz oder Minigolfanlage – besonders Familien mit Kindern dürften sich hier wohl fühlen. Für uns jedoch interessanter ist das Solebad mit Saunalandschaft. Schließlich können wir nach der Anreise etwas Entspannung gut gebrauchen. Nach einem kleinen Abendessen aus der Bordküche packen wir daher zügig die Badetaschen und machen uns auf den Weg. Für zwei Stunden Baden ohne Sauna zahlen wir 5,50 Euro und sind damit rundum zufrieden. Im warmen Wasser liegend beobachten wir durch die Panoramascheiben, wie es draußen dunkel wird. Wie wohltuend so ein warmes Bad doch ist!

Stadt der Kontraste: Dortmund
In der Nacht schlafen wir tief und fühlen uns am nächsten Morgen wie neugeboren. Beste Voraussetzungen also, um endlich richtig mit der „Tour de Ruhr“ zu beginnen. Mit fast 580.000 Einwohnern ist Dortmund die derzeit größte Stadt der Region, was so manchen Dortmunder durchaus mit Stolz erfüllt. Denn seit Jahren liefert man sich mit der Stadt Essen ein Kopf-an-Kopf-Rennen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dortmund ist aber vor allem eine Stadt der Kontraste. Im grünen Süden findet man Ruhe und Erholung. Hier liegen der schöne Rombergpark, der städtische Zoo und die bevorzugten Wohnlagen. Die Nordstadt hingegen ist eher von rauem Charme. Der Hafen, nach der Fertigstellung des Dortmund-Ems-Kanals vom Kaiser persönlich eingeweiht, ist heute der größte Kanalhafen Europas und rund um die Uhr in Betrieb. Und auch am legendären Borsigplatz im Nordosten scheint das Leben niemals still zu stehen. Unablässig dreht sich der Verkehr im Kreisel, während die Straßenbahn quer über den Platz rattert, der Mittelpunkt des ehemaligen Arbeiterviertels ist, in dem einst die Angestellten der Hoesch-Stahlwerke lebten und heute Menschen aus allen Nationen ihre Heimat haben.

Das Unionsviertel ist beliebt bei Künstlern
Doch egal, welche Seite der Stadt man sehen möchte, ein guter Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour sind immer die Westfalenhallen mit den großen Parkplätzen und der U-Bahn-Station. Zumal das Stadion und der Westfalenpark gleich die ersten Sehenswürdigkeiten sind. Wir fahren aber zunächst in die Stadtmitte, wo uns die Unionsbrauerei nahe des Bahnhofs mit dem großen U auf dem Dach begrüßt. Das Bier gibt es zwar nicht mehr, doch das Gebäude ist nach Jahren des Verfalls umfassend saniert und als Kulturzentrum etabliert – und das scheint Signalwirkung zu haben. Vom U ausgehend hat sich in den vergangenen Jahren in Richtung Westen ein neues Viertel entwickelt, das besonders bei jungen Leuten und Künstlern beliebt ist. Das Unionsviertel ergänzt damit das bereits seit Jahren etablierte Kreuzviertel, in das wir vom westlichen Ende der zentralen Einkaufsstraße fast automatisch gelangen. Hier gibt es nette Cafés und Kneipen, in denen man sich zum Fußballschauen trifft. Nach dem Fußmarsch könnten wir jetzt gut eine Stärkung brauchen, doch fürs Mittagessen haben wir bereits andere Pläne.

Tipps Teil 1
Zeche Zollverein in Essen
Die Zeche Zollverein ist wohl das bekannteste Industriedenkmal im Ruhrgebiet. Noch bis Mitte der 80er-Jahre in Betrieb wurde das stillgelegte Bergwerk in den folgenden Jahrzehnten zum Symbol für den Strukturwandel. Höhepunkt dieser Entwicklung war die Ernennung zum Welterbe im Jahr 2001 durch die UNESCO. (Quelle: Ruhr Tourismus/ Stefan Ziese)


Bergbau-Museum in Bochum
Das deutsche Bergbau-Museum in Bochum ist ein Klassiker im Ruhrgebiet. In dem Anschauungsbergwerk erfährt der Besucher hautnah, wie die Welt „Unter Tage“ aussieht. Die neueste Attraktion ist ein Seilfahrt-Simulator, in dem man die perfekte Illusion einer Fahrt bis in 1.200 Meter Tiefe erlebt.

Toller Ausblick vom Florian
Ungeduldig stehen wir bald am Kassenhäuschen zum Westfalenpark. Der schöne Park wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1959 eröffnet und beherbergt unter anderem das drittgrößte Rosarium der Welt. Doch wir sind nicht gekommen, um uns an den Blumen zu erfreuen. Wir wollen auf den Florianturm, kurz Florian genannt. Denn der Fernsehturm bietet mit einer Höhe von rund 209 Metern nicht nur einen tollen Ausblick über die Stadt, sondern hat als besonderes Highlight in seinem Turmkorb ein Drehrestaurant (Kombi-Karte für Eintritt und Turmauffahrt: 5 Euro). Im Aufzug geht es in Rekordzeit bis auf 137 Meter Höhe, so dass es beim Auffahren in den Ohren knackt. Oben angekommen finden wir die Atmosphäre super, das Essen aber leider eher durchschnittlich. Doch davon lassen wir uns nicht die Laune verderben und bestellen von der übersichtlichen Mittagskarte nur eine Kleinigkeit. Nach etwa einer halben Stunde sind die Teller leer und wir samt Tisch und Stuhl einmal um den Turm herumgefahren.

Virtuelle Reise in 1.200 Meter Tiefe
Von der Höhe geht’s nun in die Tiefe. Wir fahren ins etwa 20 Kilometer entfernte Bochum, wo wir im Deutschen Bergbau-Museum die Welt „Unter Tage“ erkunden wollen. Im Normalfall sollte die Strecke über die Autobahn 40 schnell geschafft sein, doch der Ruhrschnellweg macht seinem Namen in den Stoßzeiten wirklich keine Ehre, und wir sind froh, als wir die Ausfahrt Bochum-Zen­trum erspähen. Über die B 51 ist es dann nur noch eine kurze Fahrt bis zum Museum mit seinem weithin sichtbaren Förderturm. Das Bergbaumuseum (Eintritt 6,50 Euro) ist einer der Klassiker im Ruhrgebiet. Seit 1960 gibt es das Anschauungsbergwerk, die Anfänge der Sammlung reichen sogar bis in die frühen 30er-Jahre zurück. Langweilig wird es im Museumsbergwerk dennoch nie. Und das gilt besonders für die neueste Attraktion: In einem Simulator wird die Fahrt in einem Förderkorb so täuschend echt nachgestellt, dass es einem den Schweiß auf die Stirn treibt. Es zischt, rappelt und scheppert. Drei Minuten dauert die virtuelle Reise in 1.200 Meter Tiefe, und man meint dabei, sogar den Luftzug zu spüren. Dann öffnen sich die Türen, und wir werden von warmer Luft umhüllt. In der Wetterschleuse herrschen – ganz wie im echten Bergwerk – tropische Temperaturen, und wir sind ganz froh, als wir wieder an der frischen Luft sind.

Fischreiher im grünen Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet ist grüner, als man denkt. Und das gilt besonders für den Ennepe-Ruhr-Kreis im Süden der Region, der uns nur ein paar Autominuten von Bochum entfernt mit einer geradezu ländlichen Idylle empfängt. Ein Eindruck, der sich noch verstärkt, als wir die Kleinstadt Hattingen erreichen. Idyllisch im Ruhrtal gelegen, ist vor allem die Altstadt mit ihren urigen Fachwerkhäusern ein echtes Kleinod, das man hier so nicht erwarten würde. Direkt am Fluss gibt es gleich mehrere Campingplätze, aber auch einen Stellplatz für Kurzzeiturlauber wie uns. Es war ein erlebnisreicher Tag, und nachdem wir unsere Parzelle bezogen haben, merken wir erst wie hungrig und müde wir eigentlich sind. Da hilft nur eines: Spaghetti mit Tomatensoße und dann schnell ins Reisemobil-Bett. Am Morgen werden wir mit dem Zwitschern der Vögel wach. Eine herrliche Ruhe liegt noch über dem Platz und wir beschließen, einen frühen Spaziergang zu machen. Und wie wir so die Gegend erkunden, können wir kaum glauben, dass wir gestern noch mitten in der Großstadt waren. Ein Fischreiher späht in den Auen nach Beute, und eine Horde Wildgänse hat sich auf einer Wiese niedergelassen. Camp24-Tipp: Die beste Möglichkeit das „grüne Ruhrgebiet“ zu entdecken ist der Ruhrtalradweg. Von Hattingen aus lohnt sich beispielsweise ein Ausflug nach Witten, wo eine kostenlose Fähre die Radfahrer zur Burgruine Hardenstein übersetzt.

Tipps Teil 2
Die Ruhr
In den Boomzeiten der Industrialisierung transportieren
Kohlefrachter das „schwarze Gold“ auf der Ruhr, welche eine der meistbefahrenen Flüsse Deutschlands war. Heute dient die Schifffahrt auf dem Fluss nur dem Freizeitvergnügen. Für die Trink- und Brauchwasserversorgung des Ruhrgebiets spielt der Fluss aber immer noch eine wichtige Rolle.


Der Baldeneysee in Essen
Ob Angeln, Radfahren oder eine Bootstour – hier kann man die Seele baumeln lassen. Der Baldeneysee in Essen gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Ruhrgebiet. Am See liegt auch die Villa Hügel, welche einst von dem Industriepionier Alfred Krupp geplant und errichtet wurde.

Viele Sehenswürdigkeiten in Essen
Wir fahren ins Herz des westlichen Ruhrgebiets nach Essen. Ob das renommierte Kunstmuseum Folkwang oder das Weltkulturerbe Zeche Zollverein – was Essen in Vergleich zu Dortmund weniger an Einwohnern hat, das gleicht die Stadt locker mit Sehenswürdigkeiten aus. Doch so gut die touristische Infrastruktur auch sein mag: Auf Reisemobillisten ist man hier nicht eingestellt. Einen Stellplatz in Stadtnähe sucht man vergebens, und wer die Zeche Zollverein besuchen will, der sollte im Stellplatzführer besser unter Gelsenkirchen nachschlagen. All das wissen wir bereits aus leidlicher Erfahrung und haben daher diesmal nur einen Programmpunkt in Essen geplant. Wir fahren in den Stadtteil Bredeney, wo die legendäre Villa Hügel vom einstigen Reichtum an Rhein und Ruhr erzählt. Hoch über dem Baldeneysee, und damit weit weg von der Hitze und dem Lärm seines Stahlwerks, ließ der Industrielle Alfred Krupp von 1870 bis 1873 den Familiensitz errichten. Im Grundbuch der Stadt als Einfamilienhaus eingetragen, dürfte das Wohnhaus mit seinen 269 Zimmern jedoch nicht nur aus heutiger Sicht, sondern auch für die dreiköpfige Familie der ersten Generation, wohl mehr als nur ein beschauliches Heim gewesen sein.
Auch wir fühlen uns ein wenig hochherrschaftlich, als wir mit dem Wohnmobil in die breite Zufahrtsstraße einfahren, die uns zunächst durch die Siedlung Brandenbusch führt, in der einst die zeitweise bis zu 650 Bediensteten der Villa lebten. Je näher wir dem Anwesen kommen, desto größer und schöner werden die Häuser. Hier wohnten die höheren Angestellten, die auch den sonst hermetisch abgeriegelten Park mit Schlittschuhteich nutzen durften. Und auch heute noch ist der Zugang zum Hügelpark nicht einfach so möglich. Am Pförtnerhaus kommt keiner vorbei ohne gesehen zu werden. Wir zahlen den Eintritt (5 Euro), und die Schranke öffnet sich. Ein kleines Stück fahren wir noch in die parkähnliche Landschaft hinein, dann taucht die Villa auf. Mächtig präsentiert sich das zweiteilige Gebäude, und man kann sich gut vorstellen, wie hier einst Vertreter aus Politik und Wirtschaft vorfuhren. Im sogenannten „kleinen Haus“, das als Gästehaus fungierte, befindet sich ein interessantes Museum, das die Familien- und Firmengeschichte erzählt. Im Wohnhaus ist leider weniger zu sehen, so dass wir noch einen Spaziergang durch den Park mit seinen uralten Bäumen machen – die ließ der Bauherr übrigens damals gleich ausgewachsen einpflanzen, um den Wald noch zu Lebzeiten genießen zu können.

Caravan-Meile in Mülheim
Wir verlassen den „grünen Hügel“ über die untere Ausfahrt, die uns auf einer steilen Straße direkt zum Baldeneysee bringt. Der Stausee ist ein beliebtes Ausflugsziel, und bei gutem Wetter ist hier ordentlich was los. Wir fahren entlang der Ruhr durch die schönen Stadtteile Werden und Kettwig und erreichen nach kurzer, aber schöner Fahrt die Stadt Mülheim, die unter Campern vor allem durch ihre Caravan-Meile zu dem Autobahnkreuz Breitscheid und dem Mülheimer Süden bekannt ist. Auf 1,5 Kilometern reihen sich die Hersteller wie auf einer Perlenschnur entlang der Kölner Straße aneinander. Da wir nicht von der Autobahn kommen, drehen wir eine Extra-Runde über die Meile, bevor wir schließlich den Wegweisern zum Stellplatz der Stadt folgen, der auf einem Parkplatz gelegen bis zu drei Tage kostenlos genutzt werden kann. Komfort gibt es keinen, dafür punktet der Platz aber mit seiner zentralen Lage. Bis zur Ruhr und dem beliebten Ausflugslokal Wasserbahnhof, wo auch die Fahrgastschiffe der „Weißen Flotte“ ablegen, sind es keine 20 Minuten zu Fuß. Noch näher liegt das schöne Fachwerkdorf Saarn, das mit seinen netten Lokalen und kleinen Geschäften auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Ein echter Tipp ist zudem das städtische Leder- und Gerbermuseum (Eintritt 2 Euro, montags und dienstags geschlossen) in direkter Nähe zum Stellplatz.

Industriecharme in Duisburg-Nord
Es ist bereits später Nachmittag, als wir zum Endspurt unserer Tour starten. Was allerdings nicht so schlimm ist, denn unser nächstes Ziel zeigt sich von seiner schönsten Seite ohnehin erst in den Abendstunden. Dann nämlich taucht eine Lichtinszenierung den Landschaftspark Duisburg-Nord in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe. Ein Erlebnis, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollen. Doch bevor wir die nächtliche Schönheit der Industriekulisse genießen dürfen, erleben wir das Ruhrgebiet zunächst ganz real. In Richtung Oberhausen präsentiert sich die Gegend so, wie man es sich gemeinhin vorstellt: Fabrikschlote und Industrie prägen die Landschaft, die vom niemals ruhenden Verkehr auf Straßen, Schienen und Wasserwegen wie ein Netz durchzogen wird. Wir schlängen uns durch das Gewühl und gelangen schließlich über eine kopfsteingepflasterte Straße zum stillgelegten Hüttenwerk Duisburg Meiderich, das das Herzstück des Landschaftsparks bildet und in dessen alten Industrieanlagen heute neues Leben herrscht. In den ehemaligen Erzlagerbunkern wurden Klettergärten geschaffen, ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut, und in dem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in dem erst kürzlich unter großen Aufsehen der lokalen Medien ein Trabi versenkt wurde. Der Eintritt zum Park ist frei und rund um die Uhr möglich. Wir gönnen uns im ehemaligen Hauptschalterhaus ein leckeres Abendessen und warten anschließend bei einem Bier auf den Anbruch der Dunkelheit. Die Atmosphäre ist einfach großartig ,und wir bleiben, bis die Lichter schließlich ausgehen.

Reisemobil-Stellplätze
WOMO-Platz Revierpark Wischlingen
Wischlinger Weg 40 · 44149 Wischlingen
GPS: 51°31’08” N/ 07°23’56” O
Infos: 40 Stellplätze bis 12 m, 8 Euro/ Mobil, VE-Anlage, Wasser, Strom, WC.


WOMO-Platz am Hotel Zum Kühlen Grunde
Galoppstraße 57-59 · 44229 Dortmund-Lückelmberg
GPS: 51°27’57” N/ 07°28’01” O
Infos: 8 Stellplätze, 5 Euro/ Mobil, Verrechnung bei Verzehr, Strom möglich, keine Entsorgung.


Ruhrdeichparkplatz am Industriemuseum
Ruhrdeich 24 · 45521 Hattingen
GPS: 51°24’31” N/ 07°10’49” O
Infos: 15 Stellplätze, 7 Euro/Mobil, max. 2 Tage, VE-Anlage.


WOMO-Platz Hattingen vor der Turnhalle
Roonstraße 7 · 45525 Hattingen
GPS: 51°24’03” N/ 07°11’05” O
Infos: 3 Stellplätze, gratis, Entsorgung über Gully, Wasser ca. 40 Liter: 0,50 Euro.


WOMO Platz Essen – Baedeker Straße
Baedeker Straße · 45127 Essen
GPS: 51°26’53” N/ 07°00’34” O
Infos: 5 Stellplätze, 7 Euro/Mobil, max. 3 Tage nur Strom.


WOMO-Platz Mülheim
Mintarder Straße 139 · 45481 Mülheim Ruhr
GPS: 51°24’51” N/ 06°52’12” O
Infos: 6 Stellplätze, gratis in den Ruhrauen, max. 2 Tage.


WOMO-Platz Industriepark Duisburg
Emscherstraße 71 – Industriepark · 47137 Duisburg
GPS: 51°28’52” N/ 06°47’03” O
Infos: 10–15 Stellplätze am Industriepark gratis, unbegrenzt, ruhige Lage, VE-Anlage an der Zufahrt.


WOMO-Parkplatz im Innenhof des Binnenschiffahrtsmuseums
Apostelstraße 84 · 47119 Duisburg
GPS: 51°27’35” N/ 06°43’48” O
Infos: 3 Stellplätze bis 7 m auf Parkplatz im Innenhof des Museums, an der Pforte Schranke öffnen lassen


WOMO-Platz Oberhausen Kaisergarten
Am Kaisergarten, nach der Gärtnerei · 46049 Oberhausen
GPS: 51°29’13” N/ 06°51’20” O
Infos: 60 Stellplätze auf weicher Wiese, Tor selber öffnen und schließen, 7 Euro/ Mobil, laut durch Züge.

Das Mobil – Auto Roller 595 P
Kompakter und komfortabler Reisebegleiter
Erster Auftritt für den neuen Reisebegleiter von Roller Team. Der Auto Roller 595 P ist ein kompaktes, teilintegriertes Zweipersonenmobil mit einem französischen Längsbett im Heck. Er überzeugt mit viel Komfort und einem erstaunlichen Raumangebot.


Das Basisfahrzeug
• Basisfahrzeug: Ford Transit 350
• Hubraum | Leistung: 2.187 ccm | 92 kW/ 125 PS
• Außenmaße L X B x H: 6.250 x 2.300 x 2.750 mm
• Heckbett: 2.000 x 1.450 – 1.350 mm
• Fahrtsitz-/Schlafplätze: 2/ 2
• Techn. zul. Gesamtmasse: 3.500 kg
• Masse im fahrber. Zustand: 2.970 kg

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