Städte-Tour – Prag von Johannes Kühner
Touristinfo
Prager Informationsdienst
Staroměstské náměstí 1
Praha 1 – Staré Město 110 00
www.praguewelcome.cz

Ein Museum, das sich bewegt! Oder ist das falsch ausgedrückt? Als wir uns in die Bahn mit der Nummer 22 setzen, haben wir zumindest das Gefühl, in die Vergangenheit zurückversetzt zu werden. Das Bimmeln der Glocke nach jedem Halt, das Quietschen der Räder auf den Schienen – wenn wir die Augen schließen würden in dieser Straßenbahn, die Prag komplett durchquert, hört es sich an wie zu früheren Zeiten.
Aber die Augen zu schließen, käme einer Sünde gleich. Denn das Museum ist nicht die Bahn selbst – es sind vor allem die Straßenzüge vor den Fenstern. In der Metropole an der Moldau reihen sich so viele Gebäude unterschiedlicher Baustile aneinander, dass wir uns wie in einem Architekturmuseum vergangener Epochen fühlen.
Die Bahn überquert die Moldau. Blicken wir rechts aus dem Fenster, können wir die Karlsbrücke erkennen. Wir steigen aus und spazieren dorthin. Hunderte Jahre lang war die Karlsbrücke die einzige Möglichkeit, über den Fluss hinwegzukommen. Fast scheint es so, als sei das bis heute nicht anders: Die Menschenmassen sind erdrückend, vor allem an den Brückenpfeilern mit ihren 30 Skulpturen; uns wird es zu voll.
Und so gehen wir weiter zum einen Ende der Brücke und erreichen die Altstadt. Zur vollen Stunde holen uns wieder die Menschenmassen ein, denn vom Turm des Altstädter Rathauses bläst ein Trompeter, unter ihm beginnt die Astronomische Uhr zu spielen: Zwölf Apostel ziehen an kleinen Fensterchen vorüber, während ein Glockenspiel erklingt.
Gegensätze: Altstadt und Kleinseite
Wir schlendern weiter durch die Altstadt. Ihre Vielfalt an mittelalterlichen, barocken und gotischen Baustilen brachte sie auf die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Zurück an der Karlsbrücke erreichen wir über eine Treppe die Insel Kampa – Idylle inmitten der Stadt mit pittoresken Häuschen und Mühlen, zwischendrin ein Töpfermarkt. Klein-Venedig nennen Einheimische ihre Insel liebevoll.
Wir überqueren ein zweites Mal die Karlsbrücke und erreichen die Kleinseite – einen der schönsten Stadtteile Prags und in einem völlig anderen Erscheinungsbild als die Altstadt: überall Barockgebäude, malerisch angelegte Terrassen am Hang auf dem Weg zur Prager Burg, dazwischen urige Kneipen und Cafés in engen, dunklen Gassen. Am Ende des Fußmarsches den Berg Hradschin hinauf taucht vor uns die weltweit größte Burganlage auf: die Prager Burg. Hier, so heißt es, soll der Ursprung von Prags Spitznamen – Goldene Stadt – liegen. Denn in der heute als Goldenes Gässchen bekannten Sehenswürdigkeit, die sich an die Mauer der beeindruckenden Burganlage schmiegt, sollen Alchimisten sich bemüht haben, Metall in Gold zu verwandeln. Was bekanntermaßen nicht gelang.
Die Besichtigung all der Sehenswürdigkeiten auf dem Areal verschlingt einiges an Zeit. Wir beeilen uns, denn pünktlich zum Sonnenuntergang wollen wir an der Station Pohorelec aus der Bahn mit der Nummer 22 aussteigen und in den Garten des Klosters Strahov gehen. Der Aussicht wegen.
Und tatsächlich: Unter uns breitet sich die Stadt aus, wir sehen den Hradschin und die Idylle des bewaldeten Laurenzibergs, überall ragen Kuppeln zwischen den Häusern der Alt- und Neustadt empor. In der Abendsonne scheinen manche der Dächer golden zu glänzen, der gelb erleuchtete Abendhimmel verstärkt den Eindruck. Wenn es nach unserer Einschätzung ginge, haben wir hier oben den eigentlichen Ursprung für die Herkunft des Begriffs „Goldene Stadt“ gefunden.


In der Stadt
Drei Metro-Linien sowie unzählige Straßenbahnen und Busverbindungen bis ins Umland machen die Fortbewegung in Prag zu einem Kinderspiel. Wer sich die Prague Card für rund 45 Euro zulegt, spart sich den Kauf von Fahrtickets und erhält zudem kostenlosen Eintritt bei mehr als 50 Sehenswürdigkeiten, eine Prag-Rundfahrt sowie eine Schifffahrt auf der Moldau. Radfahren ist in der tschechischen Hauptstadt nicht unbedingt anzuraten – zu rücksichtslos fahren Autos an einem vorbei. Zu Fuß geht’s ohnehin besser. Wer dennoch einen Drahtesel leihen möchte, findet mehrere ausgewählte Anbieter auf der Fremdenverkehrsseite.
www.praguewelcome.cz | www.praguecard.com


Rundgänge
Eine besondere Art des Prinzips „Hop on, hop off“ (Ein- und Aussteigen) bietet die historische Straßenbahn mit der Nummer 91. Sie verkehrt regulär zwischen der Prager Burg und dem Betriebsgelände und fährt direkt durchs historische Zentrum (Sokolovská 217/42, Praha 9 beziehungsweise Haltepunkte in der Stadt). Ähnliches funktioniert mit der Linie 22, die in unmittelbarer Nähe der Prager Burg hält. Touren in einem „Praga“-Oldtimer-Auto beginnen am Platz Malé námestí und kosten rund 30 Euro für zwei Personen. Und wer sich treiben lassen möchte, steigt in eines der Schiffe auf der Moldau.
www.dpp.cz/en/nostalgic-tram-line-no-91 | www.historytrip.cz


Sehenswertes
Wenn die zwölf Apostel an den Fensterchen der astronomischen Uhr am Altstädter Rathaus vorüberziehen und der Trompeter ein Signal in alle Himmelsrichtungen bläst, ist der Marktplatz Altstädter Ring mit Touristen überfüllt. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn der Ring ist Prags Ort mit den meisten Sehenswürdigkeiten. An Touristenmassen führt auch an der berühmten Karlsbrücke kein Weg vorbei. Die Brücke bedeutete 500 Jahre lang die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Moldau. Imposant ist zudem der historische Wenzelsplatz, auf dem unter anderem der Prager Frühling stattfand.
www.staromestskaradnicepraha.cz


Buch-Tipp
„Kafkas Prag: Ein Reiselesebuch“
Wie hat Prags berühmter Sohn – Franz Kafka – die Stadt erlebt?
Dieses Buch verrät es.
Klaus Wagenbach, Wagenbach Verlag
ISBN: 978-3803111418

Museen
12.000 Grabsteine reihen sich auf dem jüdischen Friedhof aneinander. Er ist Teil des jüdischen Museums mit seinen Synagogen (U Staré školy 1, Praha 1). Wie das Leben in der Tschechoslowakei bis zum Mauerfall ausgesehen hat, zeigt das Museum des Kommunismus (Na příkopě 10, Praha 1). Liebhaber zeitgenössischer Kunst kommen im DOX (Poupětova 1, Praha 7) und im Mucha-Museum (Panská 7, Praha 1) mit Werken des Jugenstil-Künstlers auf ihre Kosten. Seinem berühmtesten Schriftsteller widmet Prag das Franz-Kafka-Museum (Cihelná 2b, Praha 1).
www.jewishmuseum.cz | www.muzeumkomunismu.cz | www.dox.cz | www.mucha.cz | www.kafkamuseum.cz


Hradschin / Prager Burg
Der Hradschin steht als Synonym für den Berg, auf dem die Prager Burg steht. Er lässt sich zu Fuß besteigen, der Blick ist fantastisch – und die Prager Burg erst recht. Sie ist Residenz des Präsidenten und die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Tschechiens. Jeden Tag um 12 Uhr ist Wachablösung. Darüber hinaus beheimatet der Hradschin den Veitsdom – die größte Kathedrale des Landes. Die Souvenirläden und Cafés im Goldenen Gässchen sollten Besucher ebenso wenig verpassen wie den malerischen und romantischen Stadtteil Mála Strana (Prager Kleinseite) am Fuße des Berges: Die Kampa-Insel nahe der Karlsbrücke beispielsweise trägt den Beinamen Klein-Venedig.
www.praguewelcome.cz


Kirchen
Auf der Prager Burg steht die St.-Georgs-Basilika. Sie ist älter als der berühmte Veitsdom in unmittelbarer Nähe und ein wunderbares Zeugnis für romanischen Kirchenbau aus dem 10. Jahrhundert. Im Stadtteil Mála Strana (Kleinseite) ragt die 70 Meter hohe Kuppel der Kirche des Heiligen Nikolaus empor – eine der wichtigsten Barockbauten Europas; und ein größeres Fresko als jenes in der Kuppel gibt es kaum irgendwo auf dem Kontinent. Am Altstädter Ring thront die Teynkirche aus der Gotik (Baubeginn 1365) mit dem ältesten Taufbecken Prags aus dem Jahr 1414.
www.praguewelcome.cz


Spezialitäten
Ein Knödel liegt eigentlich immer mit auf dem Teller, wenn Tschechen eines ihrer traditionellen Gerichte essen. Am meisten verbreitet ist Schweinebraten mit Knödeln und Sauerkraut. Berühmt ist Prag außerdem für seinen gepökelten und geräucherten Schinken. Ihn gibt es häufig als Vorspeise in Restaurants oder auf Märkten. Auf den Straßen fallen auch immer wieder kleine Verkaufsstände auf, die das Zimt-Nuss-Hefegebäck Trdelník anbieten, das über Holzkohle auf Holzstangen hergestellt wird. Am Abend trinken die Tschechen gerne eines ihrer Biere, beispielsweise von Gambrinus oder Radegast, aber auch von Kleinbrauereien. Wenn’s ein bisschen stärker sein soll: Einfach mal zum Absinth greifen.


Am Abend 
Der Theaterraum liegt im Dunkeln, aber Schwarzlicht lässt die Spezialkleidung der Schauspieler sichtbar werden. Das ist Schwarzlichttheater – eine Darbietungsform, für die Prag berühmt ist. Die Darsteller reden nicht, Geschichten werden pantomimisch erzählt. Deshalb eignen sie sich auch für fremdsprachige Ausländer, beispielsweise im Divadlo Ta Fantastika (Karlova ulice 8, Praha 1) und das Image Theatre (Pařížská 4, Praha 1). Abendgestaltung der anderen Art gibt’s im ältesten Prager Jazzclub Reduta (Národní třída 20, Praha 1). Sogar Ex-US-Präsident Bill Clinton hat dort einmal gespielt.
www.tafantastika.cz | www.imagetheatre.cz | www.redutajazzclub.cz


Einkaufen
Seit dem Mittelalter existiert der Havel-Markt in Prag (damals noch unter dem Namen Neuer Markt). Hier decken sich Spaziergänger mit Obst und Gemüse ein – oder lassen sich von Kunsthandwerk anlocken: Schals, Schmuck oder Holzspielzeug, aber auch Marionetten (manche sagen, die schönsten der Stadt). Die Verkäufer des größten Flohmarkts des Landes bauen ihre Stände jeden Samstag und Sonntag nahe der Metro-Haltestelle Kolbenova auf (7–14 Uhr, Eintritt 3 Euro).
www.blesitrhy.cz


Restaurants
Einheimische verirren sich selten in den Folkloregarten. Ihnen muss ja auch keiner zeigen, was tschechische Folklore ist. Alle anderen können bei Tanz und Musik ein altböhmisches Menü zu sich nehmen (Ecke Na Zlíchově & Nad Konečnou, Praha 5). Es geht auch günstiger: Havelska Koruna war zu Sowjet-Zeiten eine Kantine und ist heute ein Restaurant mit traditionellem Essen (Havelská 21 a 23, Praha 1). U sedmi Svábu hat sich dem Mittelalter verschrieben (Nerudova 31, Praha 1), und das Café Colonial gegenüber dem jüdischen Friedhof setzt, auch im Hinblick auf das Mobiliar, aufs Thema „Fahrrad“ (Široká 25/6, Praha 1).
www.folkloregarden.cz | www.havelska-koruna.cz | www.7svabu.cz | www.kolonialpub.cz


Cafés
Wer das Grand Café Orient betritt, begibt sich auf eine Zeitreise in den Kubismus. Das Café befindet sich im ersten Stock des Hauses „Zur Schwarzen Mutter Gottes“ (Ovocný trh 19, Praha 1), dessen Architektur die Idee des Kubismus in allen Facetten beinhaltet. Die Kuchen sind nicht nur herrlich anzuschauen – sie schmecken auch so. Ein bei Einheimischen nach wie vor beliebtes Juwel unter den Cafés ist jenes im Gemeindehaus am Platz der Republik (náměstí Republiky 5, Praha 1). Das prächtigste Jugendstilgebäude der Stadt sollten Prag-Besucher ohnehin nicht verpassen; weshalb also nicht gleich hier bleiben und unter hohen Decken pausieren?
www.grandcafeorient.cz | www.kavarnaod.cz


Bars
An dieser Stelle geht es um tschechisches Bier – und wo es zu haben ist. Die Bar U cerného vola nahe der Prager Burg zapft Velkopopovick Kozel zu einer Auswahl kleiner Speisen – ein Genuss, den auch Einheimische mögen (Loretánské nám. 1, Praha 1). Anders als in der Kleinbrauerei U Fleco: Ein Besuch in dem Prager Denkmal mit acht rustikal verzierten Sälen lohnt sich zwar, aber Touristen sind hier meist unter sich (Křemencova 11, Praha 1). Außergewöhnlich: Der Pub U Sudu (Vodičkova 10, Praha 1) wirkt von außen unscheinbar, entpuppt sich dann jedoch als Labyrinth aus langen Gängen in einem riesigen Kellergewölbe (Rauchen erlaubt).
www.ucernehovola.cz | www.ufleku.cz | www.usudu.cz


Kultur
Ein Stück Mauer gegenüber der französischen Botschaft ist seit dem Tod von John Lennon zu einem sich ständig verändernden Gemälde geworden: Was zu Beginn der 1980er-Jahre mit einem Porträt des Beatles-Sängers begann, wurde zu einer bunten Gedenkstätte mit politischen Parolen und Texten der Band (Velkopřevorské náměstí, Praha 1). Nicht bunt, sondern golden glänzt das Nationaltheater im Inneren. Das mit Spenden finanzierte Prachtgebäude brannte 1881 ab, und wieder ermöglichten Spenden den Neubau. Nicht umsonst gilt das Neorenaissance-Gebäude vielen Tschechen als Ausdruck ihres Stolzes. Gezeigt werden meist Ballett- und Opern (Národní 2, Praha 1).
www.narodni-divadlo.cz


Mit Kindern 
Prag hat nicht nur den Burgberg Hradschin, sondern auch den Petřín-Hügel. Er ist fast vollständig bewaldet und ein beliebtes Naherholungsgebiet. Eine Seilbahn, in der Reisende stehend befördert werden, fährt bis zur Spitze. Dort befinden sich eine Sternwarte (Petřín 205, Praha 1), ein Spiegellabyrinth in einem schicken Pavillon und ein Aussichtsturm, der dem Eiffelturm nachempfunden ist. Spannend für Kinder wie Erwachsene ist das Spielzeugmuseum in der Prager Burg – es beherbergt Spielzeug seit der Antike. Und der Prager Zoo (U Trojského zámku 3/120, Praha 7) beeindruckt mit seinen beinahe 700 Tierarten.
www.observatory.cz | www.zoopraha.cz


Umgebung
Ein Barockschloss lockt in das Villenviertel Troja am Stadtrand von Prag. Die Besichtigung lässt sich mit einem Spaziergang kombinieren. Eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte ist das 70 Kilometer entfernte Kutná Hora (Kuttenberg) mit seinem Hauptplatz mit Renaissance-Häusern und der Festung Kastell, heute ein Bergbau-Museum (Tourist-Info: Palackého náměstí 377, Kutná Hora). Die Festungsstadt Terezín erinnert an ein düsteres Kapitel: Sie war einst als Bollwerk gegen Preußen errichtet worden, Nazi-Deutschland machte daraus das größte Konzentrationslager Böhmens: das KZ Theresienstadt (Principova alej 304, Terezín).
www.ghmp.cz | www.kutnahora.cz | www.pamatnik-terezin.cz


Fazit
Prag: die Stadt der Kunstepochen. Prag: die Stadt der Architektur. Prag: das günstige Reiseziel. Es gäbe viele Möglichkeiten, die tschechische Hauptstadt zu umschreiben. Auch die offizielle Variante – Prag: die Goldene Stadt – trifft den Kern. Wer sich in den Straßen bewegt, fühlt sich an einem wertvollen Ort, der vom Krieg verschont geblieben ist und sich deshalb seine Vielfalt bewahrt hat. Natürlich wird jeder sich die Haupt-Sehenswürdigkeiten ansehen wollen: die Karlsbrücke, das Altstädter Rathaus mit astronomischer Uhr und die Prager Burg. Abgesehen davon empfehlen wir, sich einfach treiben zu lassen und die Atmosphäre dieser Stadt auf sich wirken zu lassen.

Reisemobil-Stellplätze
Camp Herzog
Trojská 161/602, Praha 7 · Troja 171 00
GPS: 50° 07′ 02.2” N / 14° 25′ 37.8” O
www.campherzog.cz
Am Prager Zoo gelegener Campingplatz mit kostenlosem WLAN, 15 Minuten bis zum Stadtzentrum (Tram fährt durchgehend)


Camp Sokol Troja
Trojská 171 a, Praha 7 · Troja 171 00
GPS: 50° 07′ 03.5” N / 14° 25′ 31.0” O
www.camp-sokol-troja.cz
Idyllisch gelegener Platz 15 Minuten vor der Altstadt mit Stellfläche für 70 Reisemobile


Camp a Hostel Žižkov
Nad Ohradou 17, Praha 3 · Žižkov 130 00
GPS: 50° 05′ 36.2” N / 14° 28′ 23.6′ O
Zentrumsnah mit Platz für 60 Caravans

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