Deutschland erFahren – Eifel von Anika Luckei
Tourist-Info
Eifel Tourismus Gesellschaft mbH
Kalvarienbergstraße 1 • D-54595 Prüm
Tel. 06551-96560
www.eifel.info

Im Wanderland
Wer in die Eifel will, der sollte gute Sohlen haben. Denn wie kaum eine andere Ferienregion in Deutschland gilt das Mittelgebirge zwischen Aachen, Köln und Koblenz als Wanderparadies. Und dabei ist die Region, die sich über Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bis nach Belgien und Luxemburg erstreckt, keineswegs eintönig: Im Süden eine sanfte Hügellandschaft, in der Felsen und wilde Gewässer das Bild bestimmen. Im Norden Wälder und Moore in einem rauen Gebirge, romantische Städtchen mit mittelalterlichem Fachwerk und stolze Burgen. Und in der Mitte die Ketten der Vulkankegel und ihre tiefen Krater, die unergründlichen Maare. Bei dieser Vielfalt reicht ein einziger Besuch natürlich nicht aus. Daher haben wir uns beim sechsten Teil unserer Camp24Deutschland-Tour für den Norden der Region entschieden. Hier erleben wir mit dem Reisemobil von Auto Roller eine aufregende Tour durch den ersten und bislang einzigen Nationalpark Nordrhein-Westfalens – die Wanderschuhe im Gepäck.

Tipps Teil 1
Der Urftsee in der Nordeifel
Wie ein blaues Band schlängelt sich der durch die Urfttalsperre aufgestaute Urftsee durch den Nationalpark, der am Rande der Eifeler Seenplatte von den waldreichen Höhen des Kermeters geprägt ist. Über den Urftseerandweg lässt es sich prima zur 58,5 m hohen und 226 m langen Urftstaumauer wandern, die zwischen 1900 und 1905 errichtet wurde.


Rursee in Flammen
Das Fest – in 2014 vom 24.-27. Juli – mit fulminantem Höhenfeuerwerk über dem Rursee in Rurberg und das Feuerwerk in der Seemitte in Woffelsbach sind Höhepunkte der Sommersaison an der Eifeler Seenplatte. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Seeuferbeleuchtung und Festbeleuchtung der Häuser in Woffelsbach und Rurberg sowie dem farbenprächtigen Lichterglanz der zahlreichen illuminierten Segelboote und Fahrgastschiffe.
Infos: www.rursee-in-flammen.de

Hoher Freizeitwert: Der Rursee
Erstes Ziel unserer Tour ist die Rureifel. Ihren Namen verdankt die Gegend der Rur, die seit 1938 durch die Talsperre Schwammenauel zu einem gigantischen See gestaut wird. Bis zur Wiedervereinigung war der Rurstausee, der allgemein nur Rursee genannt wird, der größte in Deutschland. Heute ist er nach dem Bleilochstausee in Thüringen das Wasserreservoir der Nation und versorgt etwa eine Million Menschen mit Trinkwasser. Abgesehen vom praktischen Nutzen ist das Gewässer aber vor allem für seinen hohen Freizeitwert berühmt. Mitten im Nationalpark gelegen, bildet er zusammen mit dem Obersee und dem Urftsee die bekannte Eifeler Seenplatte, die besonders im Sommer zahlreiche Gäste in die Eifel lockt. Höhepunkt der Saison ist die Veranstaltung „Rursee in Flammen“, bei der ein fulminantes Höhenfeuerwerk den nächtlichen Himmel erleuchtet.

Kloster Mariawald im Nationalpark Eifel
Doch bevor wir ans Wasser fahren, geht es mit unserem Auto Roller erst einmal in die Höhe. Nur gut eine Autostunde von Köln entfernt, begrüßt uns der Nationalpark Eifel mit einem der typischen Holzschilder. Von nun an geht es durch die waldreiche Landschaft, und wir genießen nach der Großstadthektik der letzten Reise das viele Grün. Oberhalb des kleinen Ortes Heimbach, in 413 Metern Höhe, erreichen wir dann bald das Kloster Mariawald – dessen Geschichte mit der Aufstellung eines Gnadenbildes, der sogenannten Pietà im Wald bei Heimbach, vor mehr als 500 Jahren begann. Damals stellte ein ortsansässiger und wohl äußert frommer Strohdachdecker die Statue zur Verehrung in einer Kapelle auf und legte damit sozusagen den Grundstein für das Kloster, das in Folge der kontinuierlich steigenden Pilgerzahl entstand. Heute sind die meisten Besucher allerdings keine Pilger mehr, sondern vor allem hungrige Reisende, die sich in der Klostergaststätte verpflegen lassen.
Denn das besondere an dem Kloster ist, dass es bis heute von Mönchen bewohnt und bewirtschaftet wird. Neben etlichen Ländereien mit Vieh gibt es eine Likörfabrik, eine Imkerei, eine Patisserie und natürlich eine Brauerei. Wobei man sagen muss, dass die Mönche selbst von den Leckereien nicht viel haben. Schließlich leben die Ordensbrüder der Strengeren Observanz, allgemein Trappisten genannt, in aller Abgeschiedenheit. Für sie beginnt der Tag um 2.30 Uhr in der Früh und besteht hauptsächlich aus Gebeten und Askese. Und so bleibt uns das Leben hinter den Mauern verborgen, und wir kehren, wie all die anderen „Pilger“, in die Gaststätte ein, wo wir die Spezialität des Hauses, die berühmte Erbsensuppe, bestellen. Mit der warmen Suppe im Bauch machen wir uns anschließend gestärkt auf den Weg nach Heimbach, das idyllisch im schönen Rurtal liegt. Steil führt die Straße hinab, und die engen Kurven erfordern volle Konzentration. Unten im Ort ist es nicht viel besser: Die Straßen sind eng, und auch die Parkplatzsuche gestaltet sich nicht ganz einfach. Schließlich finden wir aber doch noch ein freies Plätzchen auf dem großen Besucherparkplatz mitten im Ort. Wahrzeichen der Stadt und nicht zu übersehen ist die Burg Hengebach, deren Anfänge bis in das 11. Jahrhundert zurückreichen und die heute eine Kunstakademie beherbergt. Dementsprechend bleibt uns das Innere des alten Gemäuers verborgen, der Aufstieg lohnt sich aber dennoch. Hofräume, Wehrgang und der Burgfried sind ganzjährig kostenlos zugänglich, und aus der Höhe haben wir einen tollen Blick auf das Rurtal.

Kucki Reisemobile
Der Auto Roller 595 P von  Roller Team ist ein kompaktes  Reisemobil für zwei Personen.

Der Auto Roller 595 P von Roller Team ist ein kompaktes Reisemobil für zwei Personen.

Auf den Etappen vier bis sechs begleitet uns ein schicker Teilintegrierter von Roller Team, der von Kucki Reisemobile aus Nörvenich zur Verfügung gestellt wurde.
Infos: www.kucki-mobil.de

Rurberg: Idylle am See
Als nächstes führt unsere Route nach Rurberg, das gemeinsam mit der Nachbargemeinde Woffelsbach zu den größten Orten am Rursee gehört. Die Landstraße führt uns bergauf und bergab und in einem großen Bogen um das Gewässer herum. Die Straße müssen wir uns immer wieder mit Motorradfahrern teilen, die in Horden hinter uns auftauchen und schließlich mit lautem Gebrüll an uns vorbeiziehen. Nach einer guten halben Stunde Fahrt über die Dörfer erreichen wir aber schließlich unser Ziel. Nahe des Touristenzentrums steuern wir den ganzjährig geöffneten Stellplatz an. Auf dem überschaubaren Gelände ist nichts los, und wir haben freie Platzwahl – nur leider kein Kleingeld für den Gebührenautomaten. Wie gut, dass ein wenig später die ersten Nachbarn auf den Platz rollen und uns mit Münzen aushelfen. Den Parkschein hinter die Windschutzscheibe geklemmt machen wir noch einen kleinen Sparziergang und kehren zum Abendessen in ein nahes Gasthaus ein. Als wir das Restaurant verlassen, müssen wir die Jacken enger ziehen, so kalt ist es geworden. In der Eifel ist es eben immer etwas kälter als in der Stadt.
Mollig warm ist es hingegen im Wohnmobil, als wir am nächsten Tag erwachen. Der Blick aus dem Fenster lässt uns aber sofort wieder frösteln. Grau und diesig ist es draußen. Doch davon wollen wir uns den Tag nicht vermiesen lassen. Nach einem leckeren Frühstück und einer warmen Dusche im mobilen Heim führt unser erster Weg ins Infozentrum, wo wir uns Tipps für die weitere Tagesgestaltung geben lassen. Besonders reizvoll ist natürlich eine Schifffahrt (Rundfahrten ab 7 Euro), die sich auch gut mit einer Wanderung durch den Nationalpark kombinieren lässt, da die Fahrt an die Ufer des Kermeters führt, eines der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete des Landes und ökologisches Herzstück des Schutzgebietes.

Historischer Ort Vogelsang
Doch angesichts des Wetters entscheiden wir uns lieber für den Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang, die wir bequem mit dem Mobil ansteuern können. Von den Nationalsozialisten als Schulungsstätte für politische Nachwuchskräfte errichtet, diente das 100 Hektar große Gelände nach dem Krieg als Truppenübungsplatz der Briten, der Belgier und der Nato. Seit 2006 für die Öffentlichkeit zugänglich, wird Vogelsang derzeit zu einem Ausstellungs- und Bildungszentrum ausgebaut. Entstehen sollen bis zum Sommer 2015 unter anderem ein NS-Dokumentationszentrum und ein Restaurant mit Außengastronomie. Trotz Broschüre sind wir nicht ganz sicher, was uns erwartet. Der Besuch des Geländes ist zwar frei, allerdings kostet das Parken drei Euro. Ein überschaubares Risiko finden wir und lösen einen Parkschein. Als zentrale Anlaufstelle ist das Kulturkino ausgewiesen. Das ehemalige belgische Truppenkino aus den 50er-Jahren dient als vorübergehendes Besucherzentrum und bietet auch eine kleine Gastronomie, ist aber vor allem Veranstaltungs- und Tagungsort. Dementsprechend gibt es für Touristen nicht allzu viel zu entdecken. Das Lichtspielhaus mit Originalraumausstattung und Orchestergraben lebt aber vom Flair vergangener Zeiten und ist durchaus sehenswert. Ähnlich verhält es sich mit dem Rest des Geländes, das man auf einem Rundwanderweg erkunden kann.
Startpunkt unserer Wanderung ist der Aussichtspunkt „Burgschänke“, von dem man nicht nur einen guten Blick auf die Umbauarbeiten, sondern auch auf den Urftsee und die Höhen des Kermeters hat. Kein Wunder, dass von Vogelsang aus auch etliche Strecken in die schöne Natur beginnen. Eine besonders gute Möglichkeit die Umgebung zu entdecken, ist übrigens eine Tour mit einem Ranger, die sich mit Tieren und Pflanzen im Schutzgebiet bestens auskennen. Die geführten Wanderungen sind ganzjährig kostenlos, und man benötigt keine Anmeldung. Von Vogelsang aus führt die Ranger-Tour etwa über die Dreiborner Hochfläche in das ehemalige Dorf Wollseifen, das 1946 von den Briten innerhalb von drei Wochen geräumt und niedergebrannt wurde.
Langsam wird es Zeit für uns, den geschichtsträchtigen Ort zu verlassen. Wir haben mittlerweile mächtig Hunger und fahren daher weiter ins nur wenige Kilometer entfernte Gemünd. Am Zusammenfluss von Olef und Urft gelegen, präsentiert sich Gemünd als gemütlicher Kurort mit kleiner Fußgängerzone, die zum Bummeln einlädt. Herzstück des Ortes ist der Kurpark mit Kurhaus. Hier befindet sich das Nationalpark-Tor, in dem sich Besucher in einer interaktiven Ausstellung über die Flora und Fauna des Gebietes informieren können, ein Musikpavillon für Konzerte, ein Freibad sowie der große Schützenplatz. Und für uns natürlich besonders interessant: der Wohnmobilhafen mit Blick auf die Urft. Da wir aber bereits andere Pläne für die Übernachtung haben, bleibt es nur bei einem Mittagessen im schönen Restaurant des Kurparks.

Tipps Teil 2
Nationalpark Eifel
Willkommen im Nationalpark! Die typisch braunen Schilder begrüßen unsere Reporterin im Schutzgebiet. Hier lassen sich die Urwälder von morgen sowie Wildkatzen, Schwarzstörche und zahlreiche weitere Tierarten entdecken. Verwöhnt wird man beim Wandern immer wieder mit fantastischen Ausblicken auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee.


Das „Rote Haus“ in Monschau
Das „Rote Haus“ (Laufenstr. 10, 52156 Monschau) ist das Wahrzeichen von Monschau. Heute befindet sich in dem zweigeteilten Bauwerk ein Museum (Einritt 3 Euro, Einlass 10 bis 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde), das mit seiner Einrichtung den Glanz großbürgerlicher Wohnkultur zeigt. Prunkstück ist die über drei Etagen freitragende Wendeltreppe aus Eichenholz, die in 21 Schnitzereien alle wichtigen Schritte der Tuchherstellung zeigt.

Kalksandsteinfelsen im Kalltal
Nach dem Essen sind wir angenehm erschöpft. Am liebsten würden wir direkt in die Koje, um ein Schläfchen zu halten. Doch wir haben uns fest vorgenommen, noch am selben Tag nach Nettersheim zu fahren. Die Fahrt in südliche Richtung führt uns durch das schöne Kalltal, das von mächtigen Kalksandsteinfelsen begrenzt wird, die zum Teil nah an die Straße reichen. Unsere Müdigkeit ist schnell verflogen, und wir genießen die schöne Fahrt. In der Gemeinde Nettersheim ankommen, steuern wir das sogenannte Naturerlebnisdorf an, das mit einem archäologischen Landschaftspark und einem Naturerlebnis-Pfad aufwartet und unter Wohnmobil-Reisenden für seinen schönen Stellplatz bekannt ist. Auch uns gefällt der Platz auf Anhieb. Besonders begeistert sind wir vom Brötchenservice, für den wir uns natürlich umgehend eintragen. Hier können wir gerne ein wenig länger bleiben, beschließen wir, und buchen den Stellplatz im nahen Infocenter des Ortes gleich für zwei Tage – die wir dann auch, abgesehen von kleineren Spaziergängen durch die schöne Natur, in unseren Campingstühlen verbummeln.
Nach so viel Natur wollen wir zum Abschluss unserer Reise unbedingt noch ein wenig Stadtluft schnuppern. In der nördlichen Eifel kommen da eigentlich nur zwei Orte in Frage: Bad Münstereifel und Monschau. Beide sind berühmt für ihre malerische Fachwerkkulisse, die jährlich etliche Besucher anlockt. Da jedoch in Bad Münstereifel zurzeit ein Outlet-Center entsteht, das erst im August eröffnet, entscheiden wir uns gegen einen Besuch. Denn der Fabrikverkauf findet nicht auf der grünen Wiese statt, sondern mitten in der Innenstadt. Dort haben Investoren 30 Häuser gekauft und das Eifelörtchen von Grund auf erneuert. Was übrigens nicht überall Anklang findet, schließlich mussten viele etablierte Geschäfte schließen. Und auch vor der örtlichen Prominenz macht der Wandel keinen Halt. So musste auch der Schlagersänger Heino mit seinem Café ins Kurhaus auf den Berg umziehen, weil sein Mietvertrag nicht mehr verlängert wurde.

Fachwerkstadt Monschau
Dann also Monschau. Wir erreichen den Ort an der deutsch-belgischen Grenze über die Bundesstraße 258, die sich in Kurven um das in einem Talkessel eingekeilte Eifelstädtchen herumschlängelt. Fast hätten wir deswegen den Stellplatz, der auf einem Parkplatzgelände in einer der Straßenschleifen liegt, verpasst. Es ist nicht gerade ein lauschiges Plätzchen, aber für eine Übernachtung durchaus akzeptabel. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Über einen Höhenweg, der unsere Waden ganz schön strapaziert, erreichen wir zunächst die mittelalterliche Burg Monschau, die seit dem Ende des Ersten Weltkriegs als Jugendherberge dient und daher auch den Spitznamen „Jugendburg“ trägt. Von der Anhöhe haben wir einen grandiosen Blick auf die Fachwerkstadt, die wegen ihrer grauen Schieferdächer aussieht wie mit Bleistift gemalt.
Mitten durch die Altstadt fließt die Rur, die von kleinen Brücken überquert für den typischen Venedigblick sorgt, der die Postkarten in den Souvenirläden und wahrscheinlich auch etliche Touristenfotos ziert. Überhaupt erscheint Monschau wie ein Eifelstädtchen aus dem Bilderbuch. Neben der vordergründigen Fachwerkidylle lohnt sich aber auch ein genauerer Blick bei einem Bummel durch die Gassen. Es sind die vielen kleinen Details an Haustüren, Türstürzen, Giebeln und Fassaden, die Geschichten aus der Vergangenheit erzählen und die man im Besucherstrom der internationalen Gäste, die durch die engen Gassen ziehen, gerne verpasst. Überhaupt ist man in Monschau bestens auf Gäste vorbereitet. Herzstück der touristischen Infrastruktur ist ein großes Gelände auf der anderen Seite der Burg, das unter anderem einen Handwerkermarkt und eine Glasbläserei mit Verkaufshallen beherbergt, durch die täglich ganze Busladungen von Touristen geschleust werden.
Wir bleiben lieber auf den Spuren der Geschichte und besuchen zunächst das „rote Haus“, das man nicht nur wegen seiner Fassade aus Ziegelsteinen, sondern auch aufgrund seiner Größe im Vergleich zu den restlichen Häusern nicht verpassen kann. Der mächtige Bau mit seinen drei Etagen und zwei Giebelgeschossen stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und war einst das Wohn- und Geschäftshaus der Monschauer Tuchmacherdynastie Scheibler. Heute befindet sich in dem prächtigen Gebäude ein Museum.
Nach unserer Besichtigungstour sind wir nun mächtig hungrig. Da trifft es sich natürlich besonders gut, dass noch ein anderes Handwerk in Monschau Tradition hat. Nämlich die Senfherstellung. In der historischen Senfmühle des Ortes werden die Senfkörner noch ganz wie in alter Zeit zwischen Mühlsteinen gemahlen. Die Mühle aus dem Jahr 1882 ist bis heute in Familienbesitz, weshalb man sich vorab über die Öffnungszeiten informieren sollte. Zumal es der Fußweg bis zur Mühle in sich hat. Doch auch wer den Aufstieg scheut, der muss auf den Senfgenuss nicht verzichten. Es gibt wohl kaum eine Speisekarte der hiesigen Gastronomie ohne mindestens ein Gericht, das mit dem berühmten Monschauer Senf verfeinert ist. In unserem Fall ist es ein Schnitzel mit einer köstlichen Soße. So lecker kann Tradition in der Eifel sein.

Reisemobil-Stellplätze
Wohnmobilhafen Rurberg-Rurzentrum
Seeufer 1 · D-52152 Rurberg
GPS: 50°36‘24‘‘ N/06°22‘55‘‘ O
Infos: 10 Stellplätze, 8 Euro/ Mobil (Parkgebühr nur in der Saison), Gaststätten in der Nähe, Automat, ruhige Lage, 5 Minuten zur Innenstadt.


Parkplatz am Hövelchesweg
Hövelchesweg 12 · D-52152 Woffelsbach
GPS: 50°37‘32‘‘ N/06°23‘20‘‘ O
Infos: 5 Stellplätze bis 7 Meter, kostenfrei, entlang der Straße, Anliegerstraße, ruhig, kein Service.


WOMO Platz Monschau P 2
Biesweg 3 · D-52156 Monschau
GPS: 50°33‘14‘‘ N/06°13‘56‘‘ O
Infos: 5 Stellplätze bis 7 Meter, 15 Euro/Mobil, leicht geneigt, max. 24 Stunden, VE, Wasser 5 Euro, Strom.


Übernachtungsplatz Nideggen-Schmidt
Zur Schönen Aussicht 3 · D-52385 Nideggen-Schmidt
GPS: 50°39‘13‘‘ N/06°25‘15‘‘ O
Infos: 5 Stellplätze, max. 24 Stunden, kein Service, Café fußläufig.


Wohnmobilhafen Heimbach am Bahnhof
An der Laag 4 · D-52396 Heimbach
GPS: 50°38‘12‘‘ N/06°28‘23‘‘ O
Infos: 19 Stellplätze, davon zwei bis 11 Meter, 7,50 Euro/Mobil, teils Kurtaxe, VE, Wasser, Strom. Direkt am Sack-Bahnhof, sehr wenig befahrene Strecke, nachts keine Züge. Eingang zum Nationalpark im Bahnhof, 500 Meter entfernt Supermarkt mit Bäckerei, Fleischerei und Getränkemarkt, Stadtzentrum 800 Meter entfernt. Parktickets täglich von 6.00–21.00 Uhr in der Aral-Tankstelle direkt an der Platz-Zufahrt.
www.wohnmobilhafen-heimbach.de


WOMO-Park am Eifelbad
Sittardweg (ausgeschildert) · D-53902 Bad Münstereifel
GPS: 50°32‘40‘‘ N/ 06°45‘56‘‘ O
Infos: 26 Stellplätze, 6 Euro/Mobil, max. 4 Nächte, VE, Wasser, Strom, keine Müllentsorgung, Wertmarken für Sanitärgebäude im benachbarten Eifelbad erhältlich.


Parkplatz Truppenübungsplatz Vogelsang
53937 Schleiden-Morsbach
GPS: 50°34‘08‘‘ N/06°26‘13‘‘ O
Infos: 100 Hektar eines ehemaligen Truppenübungsplatzes, Besichtigung verschiedener Museen und Veranstaltungen möglich.


Wohnmobilhafen Nettersheim am Steinbruch
Am Ortsrand alter Steinbruch (ausgeschildert) · D-53947 Nettersheim
GPS: 50°29‘14‘‘ N/06°37‘34‘‘ O
Infos: 30 Stellplätze, bis 12 Meter, 7 Euro/Mobil inkl. Strom, Automat, ganzjährig, ST-SAN, Strom, 70 Liter Wasser: 1 Euro, ruhige Lage, Brötchenservice, kostenloser Fahrradverleih, Sehenswürdigkeiten, Geschäfte, Restaurants, Cafés und vielfältige Freizeitangebote in direkter Nähe.
www.wohnmobilstellplatz.de

Das Mobil – Auto Roller 595 P
Kompakter und komfortabler Reisebegleiter
Erster Auftritt für den neuen Reisebegleiter von Roller Team. Der Auto Roller 595 P ist ein kompaktes, teilintegriertes Zweipersonenmobil mit einem französischen Längsbett im Heck. Er überzeugt mit viel Komfort und einem erstaunlichen Raumangebot.


Das Basisfahrzeug
• Basisfahrzeug: Ford Transit 350
• Hubraum | Leistung: 2.187 ccm | 92 kW/ 125 PS
• Außenmaße L X B x H: 6.250 x 2.300 x 2.750 mm
• Heckbett: 2.000 x 1.450 – 1.350 mm
• Fahrtsitz-/Schlafplätze: 2/ 2
• Techn. zul. Gesamtmasse: 3.500 kg
• Masse im fahrber. Zustand: 2.970 kg

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