Straßenverkehrsurteile: Rechtsfahrgebot von Ludwig Riemlok | Frank Willig

Auf einer nur 4,65 Meter breiten Straße begegnen sich zwei entgegenkommende Autos und streifen sich mit jeweils rund 80 km/h. Nun urteilte das Oberlandesgericht München, dass auch derjenige Fahrer, der nicht auf die Gegenfahrbahn gekommen sei, 30 Prozent des Schadens tragen müsse, da er unterlassen habe, auf den möglichen 40 cm weiter zum rechten Fahrbahnrand hin auszuweichen.
Fazit: Auch wer im Recht ist, muss alles tun, um einen Unfall zu vermeiden. OLG München, Az. 10 U 4173/13.

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