Deutschland erFahren – Vogtland von Inge Gaebel
Wegbegleiter
Frau Malinski auf Erlebnistour durchs Vogtland.   Foto: Inge Gaebel

Frau Malinski auf Erlebnistour durchs Vogtland.

Mali ist bei dieser Fahrt in ihrem Element. Radtouren auf dem Musikanten-Radweg und ausgiebige Gassirunden auf den bestens ausgeschilderten Wanderwegen prägen unsere Reisewoche im Vogtland. Dazu sind die Heidelbeeren reif, und wenn wir seitlich vom Weg ins kniehohe Buschwerk eintauchen, läuft Frau Malinski mit größter Begeisterung „bei Fuß“.
Das hat seinen Grund: Sie liebt die süß-säuerlichen Beeren seit ihrer Welpenzeit, und so pflücke ich mit beiden Händen. Der Ertrag der rechten geht zu meinem Mund, die linke füttert die neugierige Fellnase. Herrlich! Mit verfärbten Händen und blauer Schnauze geht’s zurück zum Wohnmobil.

Kreuz und quer durchs Vogtland
Vom bayrischen Hof kommend fahren Campinghund Mali und ich über die A 72 nach Nord-Osten, biegen auf die B 173 ab und sind nach gut 30 Kilometern im Städtchen Plauen. Doch schon bei der Anreise reizt mich die Porzellanstraße, und so setze ich mal wieder ohne Vorplanung den Blinker und besuche wenigstens eine der vielen Manufakturen dort. Ich bewundere die Ausstellung von Figuren und Geschirr und werde sogar durch die Produktion geführt. Es fällt auf, wie ruhig das Atelier ist. In einem einzigen Raum spielt leise ein Radio, ansonsten herrscht friedliche Konzentration. Ab und zu ein Wort oder ein Scherz, der Blick geht zu den Fingern, den Pinseln, der Porzellanmasse. Es kommt auf Präzision an, insbesondere bei den Gesichtern und dem Ausdruck, den die Figur haben soll. Je weiter ich geführt werde, desto bewusster wird mir, wie viele einzelne Arbeitsschritte erforderlich sind, um die filigranen Figürchen herzustellen. Auch die großen Figuren benötigen viele einzelne Schritte, manche sind aus etlichen Teilen zusammengesetzt, andere werden immer wieder mit neuen Farbaufträgen bei unterschiedlichen Temperaturen gebrannt. Besonders spannend ist die Anfertigung einer Rokoko-Tänzerin im Ballettröckchen. Wie geht denn das? Wie stellt man Spitze in Porzellan her? Ah so! Die Dame streicht ein Band von Baumwollspitze in Porzellanmasse, bis es ordentlich beschichtet ist. Dann nimmt sie es vorsichtig mit einer Pinzette auf, drückt es an die Taille der Tänzerin, legt mit der Pinzette Falten, formt, legt, drückt wieder vorsichtig an, bis sie rundherum das Spitzen-Tutu angebracht hat. Jetzt bloß nicht zucken und alles verderben! Ich bin begeistert, mit welch‘ ruhiger Hand sie arbeitet und wie richtig und leicht alles am Ende aussieht. Egal ob man nun Rokoko-Figuren mag oder nicht – es ist spannend, den Prozess zu sehen und mitzuerleben, wie den Figuren Leben eingehaucht wird. Die Mitarbeiterinnen und der einzige männliche Auszubildende bearbeiten eine Figur vom Anfang bis zum Ende, und jede bekommt nicht nur den Stempel der Manufaktur, sondern vor dem Brand auch das Signet des Künstlers. Doch jetzt weiter, wir haben noch viel vor!
Von Süden her auf der B 173 nach Plauen kommend, geht es kurz vor Stadtbeginn links ab nach Thiergarten. Ich biege aufs Geratewohl ab und finde wenige Meter später einen Hinweis auf einen Stellplatz (Zum Burgteich, GPS: 50°28‘08‘‘ N/ 12°06‘30‘‘ O). Ordentlich angelegt, eine Holzsitzgruppe fürs Picknick, Zaun und Koniferen drumherum schützen vor Wind und geben ein heimeliges Gefühl. Hübsch hier. Eine Gassirunde durch die Felder bringt Mali und mir wieder frische Luft in die Lungen, dann geht es nach Plauen hinein. Hier nahm die Friedliche Revolution 1989 ihren Beginn, die Bürger der damaligen DDR verliehen ihrem Willen friedlich und stark Ausdruck. Doch hier bin ich nicht auf der Suche nach aktueller Geschichte, sondern nach Geschichten.

Vater und Sohn
Und wer kennt sie nicht, die Geschichten vom Vater und Sohn. Schulkinder aus dem Westen fanden seit den Sechziger Jahren die hinreißenden Bildergeschichten in ihren Lesebüchern, und dann gab es Aufgaben wie „Schreibe die Geschichte zu Ende!“ oder „Male das letzte Bild!“. Der Sohn der Stadt heißt eigentlich Erich Ohser und lebte im frühen 20. Jahrhundert. Mit zwei weiteren Erichs – Erich Knauf und Erich Kästner – stellte er vielerlei kreativen Unsinn an, der so weit ging, dass sie ihre Studienstadt Leipzig verlassen mussten. Im dritten Reich wurde der begabte Zeichner auch vor den Nazi-Karren gespannt, durfte aber nicht unter seinem echten Namen arbeiten und keinesfalls wie zuvor politische Karikaturen erstellen. Die nämlich karikierten die Hakenkreuz- und Auslandspolitik aufs Peinlichste und brachten seine Regime-Kritik unters Volk. Erich Ohsers politische Haltung wurde unterbunden, unter dem Pseudonym e.o.plauen (e.rich, o.hser und plauen für die Geburtsstadt) entstanden die beliebten Vater-und-Sohn-Geschichten. Die Denunziation eines vermeintlichen Freundes brachte ihn am Ende doch ins Nazi-Gefängnis, und dort setzte er 1944 seinem Leben ein Ende.
Das Museum für die berühmte Plauener Spitze ist vor lauter Vater-und-Sohn nicht mehr zu schaffen, soll aber sehr sehenswert sein (Altmarkt, Im Alten Rathaus). Abends zieht es uns Richtung Süden, am Schloss Voigtsberg vorbei, das interessante Ausstellungen und ein Museum beinhaltet (Schloßstraße 32, 08606 Oelsnitz). Wir gehen dort spazieren und genießen die tolle Aussicht über die Stadt und in die Ferne.

Tour-Tipps Teil 1
Schloss Voigtsberg
Historischer Rollenwechsel: Im Fundus des „Historischen Kostümverleihs“ findet man eine große Auswahl an historischer Kleidung. Vom Burgfräulein über August, den Starken bis hin zu Napoleon. Ungefähr 900 historische Kostüme umfasst der Fundus.
Infos: www.schloss-voigtsberg.de


Falknerei Herrmann in Plauen
Täglich außer montags findet um 15:00 Uhr eine Flugvorführung in der Falknerei statt. Die herrlichen Greife sind in den Lüften unterwegs und hautnah zu erleben. Auch ein Erlebnistag als Falkner ist möglich, bei dem man die Tiere hautnah erleben kann.
Infos: www.falknerei-herrmann.de

Bäder in Bad Elster
Weiter geht’s Richtung Bad Elster. Die Gegend ist bekannt für ihre Bäder, und auf der tschechischen Seite kennt man Namen wie Franzensbad oder Marienbad. Im Tal der Elster gelegen, rundherum Wald, stehen hier zum Teil prachtvolle Villen neben noch unrenovierten Häusern. Das Albert-Bad ist frisch renoviert, es werden Moor- und Mineral-Heilbäder angeboten (Badstraße 6). Kuren kann man hier rund um das Jahr, dazu wandern, nicht weit entfernt gibt es einen Stellplatz. Wir lassen es uns gut gehen, bevor es wieder über kleine und große Straßen ins Örtchen Landwüst geht.
Dort ist – kurz vor der Grenze nach Tschechien – ein Freilichtmuseum. Am Ortsrand finden wir einen ebenen Parkplatz, von dem aus Mali und ich am frühen Morgen zu einem Spaziergang aufbrechen. Trotz guter Beschriftung verlaufen wir uns: Die reifen Heidelbeeren locken allzu oft, und so gerät die Tour zu einer ordentlichen Wanderung durch die Wälder. Lautes Grunzen lockt Mali einen Abhang hinunter, und ich bin froh, dass sie sich gut abrufen lässt – ist dort doch eine große und sehr selbstbewusste Rotte Wildschweine unterwegs. Erst nach rund drei Stunden sind wir zurück, erholen uns bei einen ausgiebigen Frühstück, und dann zieht es mich ins Freilichtmuseum Landwüst (Rohrbacher Straße 4). Liebevoll sind hier Fachwerkhäuser zusammengetragen, Wohnzimmer und Küchen ausgestellt, alte Werkzeuge und landwirtschaftliche Geräte sind zu sehen. Die Ziegenherde interessiert Mali sehr, ich hingegen bin begeistert von dem gepflegten Heilkräutergarten. Besonders spannend ist ein Lokomobil, eine Art Lokomotive für die Landwirtschaft.

Musikalisches Markneukirchen
Kaum sechs Kilometer nördlich liegt das Städtchen Markneukirchen. Eine befreundete Klarinettistin hatte mich schon vorgewarnt: Hier würde ich DIE Adresse für Musiker anfahren. Und in der Tat: In nahezu jeder Straße sind mehrere Hersteller von Instrumenten oder Bauteilen davon; hier sind es Saiten, dort Holzelemente für Violinen, nebenan ganze Gitarren und ein Stück weiter Mundstücke für Blasinstrumente. Es gibt eine über vier Meter hohe Riesengeige; sie ist die größte spielbare Geige der Welt und hier in der Musikstadt gefertigt. In einer Schauzimmerei kann man verfolgen, wie die dünnen Holzdecken für Streichinstrumente entstehen. Fein und auf dem Bruchteil von Millimetern genau muss hierfür gearbeitet werden. Wohin zuerst? Im Musikinstrumenten-Museum (Bienengarten 2) lerne ich Lisa Maria Meisel kennen, sie führt mir eine Leier vor. Ich vermute, dass sie rund 200 Jahre alt ist, und sie freut sich, dass der Nachbau des Instruments so perfekt gelungen ist, dass ich ihr auf dem Leim gehe. Die Leier ist nämlich nur knapp älter als sie selbst: 17 Jahre. Was uns natürlich zu einer Diskussion über ihr weiteres Werden führt. Sie erscheint mir symptomatisch für ihre Generation: Wie wird es nach dem Abitur werden, welches Studium und wo, wie wird es sein, wenn das häusliche Umfeld fehlt? Ängste und Bedenken klingen durch, aber auch die Lust auf das Leben und die Neugier auf das Neue, was vor ihr liegt. Die jungen Leute brauchen Vertrauen in die Zukunft – und ich bin sicher, dass auch sie ihren Weg finden wird.
Die B 283 führt uns nach Schöneck. Noch vor der Stadt biegt man an einem Kreisel links zum IFA Hotel und Ferienpark ab (Hohe Reuth 5, 08261 Vogtland). Der riesige Parkplatz hat einen abgetrennten Bereich für Wohnmobile, daneben steht ein Parkhaus mit drei Decks für Pkw. Das Ferienhotel ist perfekt für Kurzurlaube; auch wenn man nicht darin wohnt, Reisemobilisten können alle Einrichtungen nutzen. Wellness, wandern, mountainbiken, die riesige Wasserlandschaft Aquaworld, Kletterwald, Bogenschießen, Segway-Fahren, Nordic-Walking, dazu Restaurants und Tanz am Abend. Angeschlossen ist ein Skigebiet mit Liften und Rodelhang, dazu die Bikewelt. Der Sessellift bietet Mountainbikern Fahrspaß vom Feinsten und ist Austragungsort von spektakulären Bike-Events. Am Rande des Zentrums kann man sich E-Bikes ausleihen und in den Wäldern ringsherum testen. Nach einer langen Tour mit Mali gönne ich mir ein paar Gänge in der Sauna sowie eine Rückenmassage und schlafe in der Nacht wie ein Baby.
Am Morgen ziehen wir in den Wald. Es ist Pilzzeit, und ich werde fündig. So kann ich später am Abend eine Steinpilzpfanne kochen, dazu gibt es Schupfnudeln und eine Wildfondsauce – lecker!

Tour-Tipps Teil 2
Drachenhöhle Syrau
Willkommen in der Syrauer Unterwelt. 350 Meter geht es auf gut befestigten Wegen im Rahmen einer Führung in die Tropfsteinhöhle – der einzigen Schauhöhle Sachsens. Ein warmer Pulli ist zu empfehlen, denn rund ums Jahr herrschen dort nur 10 Grad Celsius. Höhlenpark und Spielplatz sind gleich um die Ecke.
Infos: www.syrau.de


Vogtländisches Bergbaumuseum Netzschkau
Auf Entdeckungstour im Erzbergwerk. Das Bergbaumuseum demonstriert die harte Arbeit der Kumpel. Bei einer Tour durch den Bergwerksstollen wird die Welt unter Tage lebendig. Einblicke in die Geschichte des Bergbaus und die Entwicklung der Bergbautechnik von 1945 bis 1990 runden einen Besuch ab.
Infos: www.vogtlaendisches-bergbaumuseum.de

Skispringer in Klingenthal
Wir zuckeln über die S 302 weiter, genießen die Landschaft und landen knapp nördlich von Klingenthal. Abgelegen? Nein, denn hier ist der Nabel der Welt für die Adler. Die Vogtland-Arena ist Skisprung-Begeisterten ein Begriff, alles fiebert auf die Weltmeisterschaft im November hin. Im kleinen Wägelchen geht es in schwindelerregende Höhen, der Blick schweift in die Ferne. Um nach unten zu schauen, sollte man besser schwindelfrei sein, und auch für Skiläufer ist es kaum vorstellbar, hier freiwillig zu starten. Michael Uhrmann sprang hier 146,5 Meter weit und hält damit den aktuellen Rekord (Falkensteiner Straße 133 · D-08248 Klingenthal).

Wasserfall bei Eibenstock
Wieder zurück zur B 283 und weiter nach Nordosten. Ich will zum Wasserfall Blauenthal bei Eibenstock, das streng genommen schon im Erzgebirge liegt. Er ist nicht breit und mächtig, aber hoch und wunderbar gelegen, und so ziehen Hund und Frau durch den herrlich beleuchteten Wald, freuen sich über die satten Farben des Mooses und – natürlich – über unendlich viele Stöcke, die geworfen und wiedergebracht werden wollen. Auf dem Weg dorthin fasziniert mich die Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz (Bahnhofstraße 4 · D-08262 Muldenhammer).
Hier bekomme ich Einblick in ein Mir-Cockpit und bewundere die ersten Raumfahrtanzüge. Meine Güte, was muss das unbequem sein! Originale von allerlei Kleidungsstücken, Werkzeugen und Gerätschaften veranschaulichen das Leben in der engen Kapsel. Viele Informationen gibt es auch über die Männer und Frauen, die sich ins All trauten. Vor allem die deutschen Astronauten und Kosmonauten kommen zu ihrem Recht, insbesondere der Sohn der Stadt, Dr. Sigmund Jähn. Sehr spannend, der Einblick in diese entfernte Welt. Auch für Kinder ist gesorgt, Weltraumspielzeug in rauen Mengen und der Spielplatz draußen lassen die Herzen höher schlagen.

Talsperre Pöhl und Göltzschtalbrücke
Über die Drei-Türme-Stadt Auerbach geht’s zur Talsperre Pöhl. Hier kann man wandern, segeln und radeln, Touren in alle Richtungen sind möglich, ein Campingplatz sorgt für die Unterbringung. Für Mali und mich gibt es hier eine leider verregnete Radtour, und so halten wir uns nicht weiter auf, denn nur 15 Kilometer nördlich lockt ein spannendes Bauwerk, die Göltzschtalbrücke (08491 Netzschkau). 1851 fertiggestellt, ist sie die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. 29 mächtige Bögen überspannen die Göltzsch, in 78 Metern Höhe verlaufen die beiden Trassen der Bahnlinie Leipzig-Hof. Bei der Herstellung waren Ziegel das Material der Wahl, gab es doch in der Gegend große Lehmvorkommen, und so konnten die Herstellungskosten niedrig gehalten werden. Über 1.700 Menschen verarbeiteten über 26 Millionen Ziegel, gewaltig! Weiter geht’s in strömendem Regen. Die Vorhersage kündigt nichts Besseres an, und so verzichte ich schweren Herzens auf den Besuch von Ober- und Unterschloss in Greiz. Auch das Sommerpalais muss auf einen späteren Besuch warten: Wir treten den Heimweg an. Nach einer ganzen Vogtland-Woche geht es Richtung Heimat durch das romantische Elstertal, eine herrliche Strecke im Abendlicht. Wir bleiben abseits der Hauptstraßen und zuckeln langsam durch die Dörfer, bis es dunkel wird.

Reisemobil-Stellplätze
Vogtland-Stellplatz
Zum Burgteich 57 · D-08527 Thiergarten
GPS: 50°28‘08‘‘ N / 12°06‘30‘‘ O
Tel. 03741-222974
www.vogtlandstellplatz.de
10 Stellplätze mit Stromanschluss, ab 5,00 Euro/Nacht, Strom, VE, Mobile über 8 Meter
Ca. 5 Kilometer von Plauen entfernt gelegen, schöner, ruhiger Stellplatz am Ortsrand, umgeben von Feldern, Wiesenuntergrund, ganzjährig geöffnet, Haustiere erlaubt


Campingplatz Gunzenberg
Möschwitz, Hauptstr. 38 · D-08543 Pöhl
GPS: 50°32‘21.8‘‘ N / 12°11‘04.5‘‘ O
Tel. 037439/6393
www.talsperre-poehl.de
An der Talsperre Pöhl gelegen, ca, 8 Kilometer südlich von Plauen, 16 Stellplätze für Womos, Wohnmobil und Caravan 7,00 Euro/Nacht, Erwachsene ab 6,00 Euro, Kinder bis 15 Jahre ab 2,50 Euro, Strompauschale: ab 2,50 Euro, Hunde erlaubt, Zertifizierung als „Familienfreundlicher Beherbergungsbetrieb“ 2013, bis 02.11.2014 geöffnet, 2015 ab Ende März


Camping „von Tailleur“ Irfersgrün
Irfersgrüner Bahnhofstr. 17 · D-08485 Lengenfeld
GPS: 50°36‘26.0‘‘ N / 12°24‘32.5‘‘ O
Tel. 037606-2787
www.camping-von-tailleur.de
Kleiner, privater Campingplatz am Rande des Naturpark Erzgebirge, im Winter eingeschränkt nutzbar, gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, die Vogtlandbahn fährt im Stundentakt nach Zwickau oder Klingenthal, Wohnmobil (bis 2 Personen) pauschal 15,00 Euro, Strom 2,50 Euro/Nacht, Servicestation, Stellplatz ohne Pkw 6,00 Euro, Hund 2,00 Euro


Wohnmobilstellplatz am Freibad
Forststraße · D-08648 Bad Brambach
GPS: 50°13‘12.4‘‘ N / 12°18‘37.9‘‘ O
Tel. 037438-88100
www.saechsische-staatsbaeder.de
Kleiner Kurort unweit der B 92, 10 Stellplätze vor dem Freibad, 6 davon mit Stromanschluss, Frischwasser, Entsorgung, WC, Stellplatzgebühr 11,00 Euro inkl. Strom und V/E, Hunde erlaubt, Stellplatz geöffnet von April bis Oktober, nahe der tschechischen Grenze gelegen


Wohnmobilstellplatz am Naturcampingplatz
Markneukirchner Straße · D-08267 Zwota
GPS: 50°21‘4.0‘‘ N / 12°23‘01.0‘‘ O
Tel. 037467-22260
www.zwota.de
Ca. 35 Stellplätze, am Waldrand gelegen, Stellplatzgebühr 10,00 Euro inkl. Strom (Teil der Stellplätze), Ver- und Enzsorgung, Hunde erlaubt, ganzjährig, unweit der Vogtland-Arena, an der B283 zwischen Markneukirchen und Klingenthal


Stellplatz am Stadion
An der Elsteraue · D-07985 Elsterberg
GPS: 50°36‘34.1‘‘ N / 12°10‘30.8‘‘ O
Tel. 036621-8810
www.elsterberg.de
Nahe des Flusses Weiße Elster, 5 Stellplätze auf Schotter, Stellplatz kostenlos, Wasser 1,00 Euro/4 Minuten, Strom 1 Euro/2 Stunden, Ortsmitte mit Gastronomie 500 Meter entfernt, Göltzschtalbrücke 5 km entfernt, von April bis Oktober geöffnet


Stellplatz Ferienhaus Ott
Alte Poststraße · D-08309 Wildenthal
GPS: 50°27‘05.0‘‘ N / 12°37‘53.6‘‘ O
Tel. 037752-3518
6 Stellplätze, bis 7 Meter, 5 Euro/Mobil inkl. Wasser, Strom 35 Ct/kWh, Entsorgung, Tiere erlaubt, ca. 6 km südlich von Eibenstock, ganzjährig

Das Reisemobil
Kompakt und wendig ist der Transit und damit auch gut für den Alltag geeignet.   Foto: Inge Gaebel

Kompakt und wendig ist der Transit und damit auch gut für den Alltag geeignet.

Westfalia Nugget
Der Grundriss des bei Westfalia ausgebauten Nugget ist für ein bis zwei Personen gut geeignet, vor allem, wenn jemand gerne kocht. Die Küche verdient ihren Namen – Kompressorkühlbox, Spüle, Arbeitsfläche, Staukästen für die Vorräte und das Geschirr. Ein bisschen wenig Platz bleibt für eine Pfanne, aber das ist Nebensache. Auf dem unteren Bett, das aus der umgebauten 3er-Sitzbank unter dem Küchenteil beginnt und bis zu den Frontsitzen ragt, schläft man ordentlich. Im Dach sind zwei Seitenfenster und eine Dachluke, und so ist auch im Sommer eine gute Belüftung im Dachbett gewährleistet. Kleidung und Kleinteile sind gut unterzubringen, nicht jedoch Stühle und Tisch für draußen. Alles in allem stabil, kompakt und wendig und damit ideal für multifunktionelle Anforderungen.
Infos: www.westfalia-mobil.net


Basisfahrzeug Ford Transit
• Baujahr: 2010
• Motorisierung: 103 kW, Diesel
• Länge: 499 cm
• Breite: 198 cm
• Höhe mit Hochdach: 285 cm
• Leermasse: 2.400 kg
• Tech. zul. Gesamtmasse: 3.000 kg
• Masse in fahrber. Zustand: 2.980 kg

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