Deutsches Zusatzstoffmuseum von Frank Willig
Infos
Deutsches Zusatzstoffmuseum
Großmarkt · D-20097 Hamburg
GPS: 53°32‘26‘‘ N/ 10°01‘16‘‘ O
Tel. 040-32027757
www.zusatzstoffmuseum.de


Öffnungszeiten:
Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 11 bis 17 Uhr
Donnerstag: 14 bis 20 Uhr
Montag und Dienstag: geschlossen


Preise:
Erwachsene: 3,50 Euro
Ermäßigte: 2,00 Euro
Gruppen ab 10 Personen: 2,00 Euro
Schulklassen pro Person: 2,00 Euro
Führungen für Gruppen (max. 20 Personen): 25 Euro zzgl. Eintrittspreis. Freie Führungen für Einzel­besucher finden donnerstags um 18 Uhr und samstags/sonntags um 15 Uhr statt.

„Vitamin C trägt zur Förderung unseres Immunsystems bei.“ Diesen Satz hat sicher jeder schon einmal in der Werbung oder von rührigen Eltern gehört, die Wert auf gesunde Ernährung legen. Wer sich um ausreichende Vitamin-C-Zufuhr sorgt, gleichzeitig aber nicht unbedingt ein Freund von Obst oder Gemüse ist, der kann zum Glück trotzdem aufatmen: Die gute Nachricht kommt aus dem Deutschen Zusatzstoffmuseum in Hamburg, welches Ende Mai 2008 seine Pforten am Großmarkt aufgemacht hat. Vitamin C, bzw. der Zusatzstoff Ascorbinsäure, wird häufig Wurstwaren zur Umrötebeschleunigung zugesetzt. Ergo werden diese künstlich mit Vitamin C angereichert. Wer also heutzutage unbedingt wegen der „gesunden Vitamine“ Salat essen will, kann ebenso unbesorgt zum Fleischsalat statt zum Kopfsalat greifen.
Gibt diese Anekdote zwar Anlass zum Schmunzeln, so war die Intention für die Gründung des Deutschen Zusatzstoffmuseums eine andere. Zur Herstellung von Lebensmitteln dürfen in der Europäischen Union Tausende von Zusätzen wie Aroma- und Farbstoffe, Enzyme und Geschmacksverstärker beigemischt werden. Viele von ihnen müssen nicht einmal deklariert werden. Selbst bei Bioprodukten sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt. Im Museum wird erklärt, warum das so ist. Es zeigt, wo nicht deklarierte Zusätze enthalten sein können, wie sie manchmal verschleiert werden und welche Möglichkeiten bestehen, auf derartige Zusätze zu verzichten.
Dabei verurteilt das besuchenswerte Zusatzstoffmuseum jedoch nicht pauschal sämtliche Zutaten: „Zusatzstoffe haben unsere Lebensmittel auch sicherer gemacht”, erklärt Lebensmittelchemiker Udo Pollmer in seinem Handbuch „Was Etiketten verschweigen”. Ein Beispiel ist die Aufbereitung des Trinkwassers, aber auch die leichtere und damit kostengünstigere Verarbeitung der Lebensmittel.
„Jeder kann sich heute Gerichte leisten, die einst einen Wochenlohn erforderten.“ Guten Appetit!

Wohnmobil-Stellplätze
Wohnmobil-Hafen Hamburg
Grüner Deich 8 · 20097 Hamburg
GPS: 53°32‘37‘‘ N/ 10°01‘36‘‘ O
Tel. 040-30091890
Bürozeiten: täglich 08:00 bis 16:00 Uhr
Ganzjährig geöffnet, ca. 60 Stellplätze, Nähe Großmarkt in zentraler Lage, Stadtteil Hammerbrook, 2009 eingerichtet, Strom: 6 Ampere für jeden Stellplatz, Ver- und Entsorgung, WC/Dusche, 24 h geöffnet, keine Stellplatzreservierung möglich. Preis: 10 Euro/Tag und Womo, 9 Euro Versorgung/Dusche/WC pro Tag.
www.wohnmobilhafen-hamburg.de


Campingplatz Stover Strand International
Stover Strand 10 · 21423 Drage
GPS: 53°25‘29‘‘ N/ 10°17‘46‘‘ O
Tel. 04177-430
Ganzjährig geöffnet, südöstlich von Hamburg an der Elbe gelegen. 100 Stellplätze mit Einkaufsmarkt mit Brötchenservice, Restaurant, Poststelle, Waschmaschinen, Trockner, Gas-Service, Müllentsorgung, Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen sowie einen Fahrrad-, Elektrofahrrad- und Autoverleih.
www.camping-stover-strand.de

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