Deutschland erFahren – Odenwald von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
 Im Felsenmeer geht’s aber ohne Schuhe besser.

Im Felsenmeer geht’s aber ohne Schuhe besser.

Mali hat auf dieser Tour ihre neuen Schuhe ausprobiert. Bei früheren Fahrten haben wir so manche Fahrradtour gemacht, und dabei hat sie sich teilweise die Pfoten etwas wund gelaufen – abhängig davon, ob die Radwege asphaltiert waren oder nicht. So ist sie jetzt stolze Besitzerin von „Highheels“, also Hundeschuhen, so wie Schlittenhunde sie auch tragen. Im Odenwald probieren wir allerdings vorerst nur aus, wie es geht. An- und ausziehen üben, dann die ersten Schritte. Die fallen dann eher als Bocksprünge aus, weil Mali die unbekannten Dinger loswerden will. Doch sie lernt schnell und kann nun schon aushalten, alle vier Pfotenschuhe einige Minuten zu ertragen. Bisher läuft sie damit wie ein Dressurpferd mit übertriebener Aktion. Ich bin gespannt, wie schnell sie sich daran gewöhnen wird.

Sagenhafter Odenwald
Wir beginnen unsere Fahrt durch den Odenwald in Heidelberg. Augenfällig ist die Alte Brücke über den Neckar, die eigentlich eher noch jung ist. Der erste Vorgänger wurde jedoch bereits von den Römern erbaut, wir befinden uns also mal wieder auf einer alten Römerstraße. Die Brücke hat viel hinter sich: Eishochwasser, Kämpfe, Umbauten – und trotzt heute den Touristenmassen. Mali und ich haben unsere Freude an dem Brückenaffen, der als Sinnbild menschlicher Unzulänglichkeit den an der Brücke Ankommenden den „Kurpfälzischen Gruß“ mit dem Hinterteil erweist. Er wird besonders gerne von Touristen fotografiert, die ihren Kopf in den des Affen stecken können. Diese lassen sich dort freiwillig ablichten; meine Mali hingegen kann ich davon nicht überzeugen, und so muss ich auf eine Tierbegegnung zwischen ihr und dem Pavian verzichten.
Auf zur Universität und Richtung Schloss. Im alten Saal der Universität kann man sich lebendig vorstellen, wie hier bis heute die frisch promovierten Doktoren gewürdigt werden. Unsere Führerin weist uns auch den Weg in den berühmten Karzer von Heidelberg (Augustinergasse 2). Hier im Studenten-Gefängnis wurden diejenigen eingesperrt, die sich daneben benommen hatten. Das waren manchmal sogar 13-jährige Lausbuben, die hier studierten durften (oder mussten?) und altersgemäß eine Menge Unsinn im Kopf hatten. Hatten sie als Studentenulk mal wieder aus den benachbarten Höfen die Schweine aus den Ställen gelassen und durchs Dorf getrieben – also mal so richtig die Sau rausgelassen –, mussten sie hier dafür büßen. Betrachtet man heute die Wände des Karzers, scheint es aber eher eine spaßige Angelegenheit gewesen zu sein, denn sie sind voller Malereien der Studenten, Sprüchen, Versen und allerlei Unsinn: Es muss hier lustig zugegangen sein. Dennoch wurde auch fleißig studiert, wie man an den Konterfeis der vielen Nobelpreisträger im Treppenhaus sehen kann, die an der Heidelberger Uni lernten.

Das Heidelberger Schloss
Unsere Gruppe zieht es weiter zum Heidelberger Schloss, eines der berühmtesten Ausflugsziele Deutschlands (Schlosshof 1). Im Rahmen der Führung wollen wir natürlich alle das berühmte Große Fass sehen: 219.000 Liter fasst es! Es ist schon das vierte seiner Art, aber anders als die Vorgänger wurde es nur selten mit Wein befüllt, war es doch niemals richtig dicht. Jährlich pilgern eine halbe Million Touristen in das Kellergewölbe, um das Fass ohne Funktion zu besichtigen. Wir reihen uns in die Schlange ein, steigen die Treppe hoch, schauen von oben auf die Wartenden und dann geht’s auf der anderen Seite wieder abwärts. Im Hinausgehen steht da die Figur eines Zwerges. Da ist er also, der viel besungene Zwerg Perkeo. Das Studentenlied über ihn beginnt mit der Strophe:

Das war der Zwerg Perkeo
im Heidelberger Schloss
an Wuchse klein und winzig
an Durste riesengroß
Man schalt ihn einen Narren
er dachte: „Liebe Leut´
Wärt ihr wie ich doch alle
feucht-fröhlich und gescheut!“

Doch wer war er und wie kam er zu seinem Namen? Oder war er eine Sagengestalt? Der kleinwüchsige Clemens Pankert, der Anfang des 18. Jahrhunderts als Kellermeister und Hofnarr unter Kurfürst Karl III. Philipp von der Pfalz diente, galt als schlagfertig und besonders trinkfest. Und wenn er gefragt wurde, ob er das Große Fass im Heidelberger Schloss leertrinken wolle, so soll er geantwortet haben: „Perché no?“ – italienisch für „Warum nicht?“ Zusammengezogen nannte man ihn dann Perkeo. Alt wurde er nicht, und wenn man der Legende glauben darf, wurde er ausgepeitscht, wenn er seine täglichen 15 Flaschen Wein nicht geleert hatte.

Tour-Tipps Teil 1
Auf den Spuren der Studenten
Im Gasthaus „Zum Roten Ochsen“, einem historischen Studentenlokal in sechster Generation in Heidelberg, gibt’s nicht nur gutes Essen, abends wird auch am Klavier aufgespielt – mitsingen und -feiern ausdrücklich erwünscht. Das Haus wurde bereits im Jahr 1703 erbaut.
Infos: www.roterochsen.de


Mit der Solardraisine auf historischen Schienen
Bis zu acht Personen strampeln entspannt mit bis zu 15 km/h auf den Schienen der Überwaldbahn durch den Odenwald und genießen die wunderbare Umgebung. Das Funktionsprinzip der Solardraisine ist vergleichbar mit dem der E-Bikes: Tritt man in die Pedale, springt der Elektromotor zur Unterstützung an.
Infos: www.solardraisine-ueberwaldbahn.de

Kreuz und quer durch den Odenwald
Auf der B 37 fahren wir in den Abend hinein und übernachten in Neckargemünd auf dem Campingplatz an der Friedensbrücke direkt am Fluss (GPS: 49°23‘46‘‘ N/ 08°47‘40‘‘ O). Morgens ein kleiner Rundgang durchs hübsche und noch verschlafene Städtchen, Brötchen vom Bäcker und dann geht’s weiter – wollen wir doch in den Odenwald hinein. Wir folgen den mäandernden Schleifen des Neckars bis zum Katzenbuckel, dem mit 626 Metern höchsten Berg des Odenwaldes, einem erloschenen Vulkan. Wir sparen uns die Tour hinauf und halten auf der B 45 gen Norden. Wunderschöne Blicke nach rechts und links: Autofahren kann wirklich Spaß machen. Hier das Himbächel Viadukt, eine 250 Meter lange Eisenbahnbrücke aus den 1880er-Jahren, dessen warmer Buntsandstein weithin leuchtet. Dort bei einem Abstecher der glitzernde Marbachsee, der uns gerade recht kommt für einen Mittagsspaziergang.
In Beerfelden weist uns ein Schild zum ältesten und am besten erhaltenen Galgen Deutschlands, da müssen wir hin. In schönster Herbstbeleuchtung steht das Mordinstrument vor uns. Ursprünglich stand hier ein einfacher Holzgalgen, doch der Mensch ist des Menschen Wolf, und so wurde stattdessen ein dreischläfriger Galgen (das heißt wirklich so) errichtet, stabiler und größer. All dies mit Blick auf die herrliche Umgebung – zur Läuterung des Delinquenten. Zuletzt soll hier eine „Zigeunerin wegen des Diebstahls von einem Huhn und zweier Laib Brot“ im Jahre 1804 hingerichtet worden sein … noch gar nicht sooo lange her. Mali ist’s egal, sie fegt durch die Wiesen und freut sich, mir graust es ein wenig.

Elfenbein in Michelstadt
Weiter geht’s bis Erbach-Michelstadt, die beiden Städte fusionierten erst im Jahr 2007 zu einer gemeinsamen Verwaltung. In Michelstadt schlendern wir durch die Gassen und bewundern die Fachwerkhäuschen, das Rathaus von 1484. Unweit entfernt in Steinbach besichtige ich noch die Einhards-Basilika von 815 und lerne dort viel über den Biografen von Karl dem Großen (Schlossstr. 17, 64720 Michelstadt). Wenn ich mir auf diesen Reisen unsere historischen Gebäude so anschaue, über die man allenthalben stolpert, verstehe ich den Ausspruch meiner australischen Freundin Lyn, die beim x-ten Kirchenbesuch mal zu mir sagte: „Was ihr Europäer nur immer mit eurer Geschichte habt!“ Und sie hat Recht, denn vor dem Hintergrund von nur rund 250 Jahren australischer Geschichte (und der Verdrängung aller vorheriger Kulturen) ist unser kleines Deutschland voller Anknüpfungspunkte an weit länger zurückliegende Zeiten, die uns im täglichen Leben ständig begleiten.
Wir übernachten auf dem Stellplatz (GPS: 49°40‘50‘‘ N/ 09°00‘05‘‘ O) und fahren am Morgen die wenigen Kilometer bis Erbach. Dort locken der mittelalterliche Kern von Erbach und vor allem das Elfenbeinmuseum (Otto-Glenz-Str. 1). So etwas habe ich Deutschland nicht erwartet, es ist weltweit das einzige Museum seiner Art. Mali wird in der Vorhalle geparkt, und ich betrachte begeistert die Preziosen aus dem weißen Gold. Der weitsichtige Graf Franz I. zu Erbach-Erbach wollte für seine Untergebenen dauerhaft Arbeit schaffen, und durch seine Ideen und Tatkraft entwickelte sich aus dem Ort der Horn- und Beinschnitzer eine auf Elfenbeinschnitzerei spezialisierte Region. Heute wird natürlich kein Elfenbein mehr verarbeitet, da dieses nicht mehr importiert werden darf. Stattdessen entstehen ganz legal wunderschöne und filigrane Stücke aus den Stoßzähnen von Mammuts. Chinesische Glücksschiffe, christliche Kreuze, Nobeldekoration für gediegene Haushalte sind zu sehen, und die Zeit verfliegt im Nu.

Kloster Amorbach
Auf der B 47 zuckeln wir bergauf-bergab Richtung Osten nach Amorbach. Am Wegesrand reizt der Englische Garten beim Jagdschloss Eulbach. Hirsche äsen am Ende des weitläufigen Gatters, herbstliche Sonnenstrahlen beleuchten die alten, weit ausladenden Äste, und wir genießen die Ruhe des Parks. In Amorbach schaffe ich es gerade noch pünktlich um 15 Uhr zur Führung in die alte Benediktiner-Abtei und bin begeistert vom Grünen Saal und dem Refektorium. Beide Räume kann man für Veranstaltungen anmieten, und es ist bestimmt schön, in diesem Ambiente des Historismus zu heiraten. Als Leseratte beeindrucken mich natürlich besonders die Bibliothek und die Ausstrahlung von Parkett und Bücherrücken, der Duft des Papiers, die versteckten Türen und die vielen optischen Täuschungen, die den Betrachter foppen. Krönender Abschluss ist die Kirche der Abtei. Derzeit von unten bis oben voller Gerüste kann man dennoch sehen, welch barocke Pracht hier verarbeitet wurde und jetzt instandgehalten wird. Bis zum Sommer 2015 will man hier möglichst fertig sein und die Wiederaufnahme von Gottesdienst und Konzerten mit einem fulminanten Orgelkonzert feiern. Wieder draußen wird Mali von ihrer Warteposition im Wohnmobil befreit, und wir toben uns bei einem Abendspaziergang im Fürstlichen Seepark aus. Die Abendfahrt führt uns zurück nach Westen, über Michelstadt hinaus bis nach Reichelsheim.

Tour-Tipps Teil 2
Barockschloss Birkenau
Man muss nicht gleich im Schloss heiraten, auch wenn das sicherlich ein tolles Ambiente ist. Ein Besuch in den barocken Räumlichkeiten erfreut das Herz des Reisenden auch. Reiseköche freuen sich über frisch im Schloss gekauftes Wildfleisch, das auf dem wohnmobilen Kocher lecker zubereitet werden kann. Das gibt es küchenfertig inklusive Rezept.
Infos: www.schloss-birkenau.de


Tafeln wie einst Götz von Berlichingen
Der leibhaftige Ritter empfängt seine Gäste unter Fanfarenklängen und geleitet sie zum Rittersmahle. Der Blick geht vom Teller auf den Neckar, und unterhalten werden die edlen Gäste von Bänkelsängern. Wohl bekomms!
Infos: www.burg-hotel-hornberg.de

Märchenhafte Sagenwelt
Das Sagenhafte des Odenwaldes ist hier wörtlich zu nehmen, denn hier finden gerade die jährlichen Reichelsheimer Märchen- und Sagentage statt. Wir erfreuen uns an all den kostümierten Figuren im Städtchen und schlendern über den mittelalterlichen Markt. Ein Schmied produziert auf der mobilen Esse Eisenfiguren, dort ist ein Bänkelsänger unterwegs, und auf der kleinen Bühne spielt ein Duo mit Dudelsack und Fiedel auf. Nicht nur die Stände sind mittelalterlich gehalten, sondern auch die Bevölkerung und Gäste sind vom Enkel bis zur Oma in mittelalterliche Kleidungsstücke gehüllt. Und dort sind tatsächlich Rotkäppchen und der überhaupt nicht böse Wolf! Eine Dame aus dem Tierschutz im roten Mantel führt einen großen schwarzen Pseudo-Wolf an der Leine. Man sieht seinem Häubchen über dem lieben Gesicht an, dass der Hund keineswegs böse ist, sondern eine arme Seele aus dem Tierheim, der hier beim Spendensammeln hilft. Er darf sogar ein Leckerli haben und findet’s wunderbar. Wir schlendern weiter, Mali brav an der durchhängenden Leine, und bewundern alte Handwerkskünste und Flammentöpfe; es gibt Met und allerlei Leckereien.
Auf der B 38 und 47 fahren wir bis zum Felsenmeer bei Lindenfels. In der Tat, ein Meer aus Felsen tut sich da vor uns auf. Der Sage nach haben hier Riesen aus Langeweile mit Felsen gekegelt, Historiker finden hier die Reste römischer Besiedlung und Limesteile, ein prächtiger Ausflugsort für Junge und jung Gebliebene, die gerne durch Felsen klettern. Mali ist aufgeregt und bellt vor Begeisterung. Sie hat ihr Tun mit den glatten und runden Felsen. Mittlerweile am Westrand des Odenwaldes angekommen, zieht es uns zu einer Wanderung auf den Melibokus bei Zwingenberg. Ein Stück entlang des Nibelungensteigs, dann mal wieder rechts und links. Durch die Wälder geht es hinauf bis zum Aussichtsturm, die Gegend habe ich als Kind schon mit der Großmutter durchstreift. Ich fühle mich heimisch, obwohl ich jahrzehntelang nicht hier war. Zum Abschluss gibt es einen kurzen Abstecher in die Zwingenberger Scheuergasse. Diese historische Straße ist schon seit ungefähr 1500 belegt. Auf landgräflichen Befehl mussten damals die Scheunen ausgelagert werden, um die Brandgefahr zu bannen. In den schick renovierten Räumen finden sich nun Restaurants und Wohnungen neben Kleinkunstgalerien und einem Museum – man trifft sich hier. Ein Stückchen fahren wir entlang der alten Bergstraße, zumeist auf der B3. Auch sie ist seit Römerzeiten belegt und besonders im Frühjahr ein Genuss, wenn die vielen Apfelbäume auf den Streuobstwiesen blühen.

Grube Messel
Noch am späten Abend fahren wir über die B 3 bis Darmstadt und weiter über die Kranichsteiner Straße bis zur Grube Messel, vor deren Toren Mali und ich unversorgt auf dem Parkplatz nächtigen. Gleich morgens geht es zur Führung hinein. Auf den ersten Blick ist hier nur ein riesiges Loch von einem Kilometer Durchmesser zu sehen, die Ränder bewachsen, nicht besonders spektakulär. Das soll eines von nur drei Weltnaturerbe-Stätten in Deutschland sein? Doch in diese Frage kommt schnell Klarheit, als Geologin Yvonne Roeder uns Besuchern erklärt, dass in dieser Grube ein einzigartiges Vorkommen an Fossilien steckt, nach dem Geologen sich die Finger ablecken. Wenn man bedenkt, dass noch in den Siebziger Jahren hier eine große Mülldeponie entstehen sollte, kann man froh sein, dass diese durch eine Bürgerinitiative verhindert wurde. Selbst jetzt im Spätjahr sind die Führungen gut besucht, denn jeder will die Fossilien aus dem ehemals tropischen Regenwald sehen: Urpferdchen, Insekten mit blauschillernden Flügeln, Schlangen, kleine affenähnliche Tiere, Krokodilreste. 47 Millionen Jahre sind die Relikte alt. Sie entstanden im Bodenbereich eines Sees innerhalb eines Maar-Vulkankraters, sterbende Tiere sanken ab und versteinerten in den sauerstoffarmen Sedimenten. Heute wird das Grundwasser abgepumpt und damit die unten liegenden Schichten erschließbar gemacht. Jetzt sehen wir Teilnehmer der Führung „das Loch“ mit anderen Augen, und ich genieße noch den Gang durch das sehr gut gestaltete Museum, das in spielerischer Art und Weise die Zusammenhänge darstellt.
Unsere Odenwälder Reisezeit ist nun auch schon wieder um, und der schöne BavariaCamp muss zurück zum Hersteller. Mali und ich haben uns in ihm sehr wohl gefühlt, kuschelig warm war es in den ersten kalten Nächten, und die Aufteilung passte ideal für uns zwei. Also auf Richtung Süden, diesmal über die Autobahn, Grobrichtung München.

Reisemobil- und Campingplätze
Wohnmobilstellplatz Ladenburg
Heidelberger Straße 56 · D-68526 Ladenburg
GPS: 49°27‘57.3‘‘ N/ 08°36‘52.7‘‘ O
Tel. 06201-290748
Ca. 500 Meter vom Neckar und ca. 12 km nördlich von Heidelberg (mit Nahverkehr, Schiff oder Rad erreichbar) entfernt; 34 neue großzügige Stellplätze, ruhige Lage am Stadtrand von Ladenburg mit Blick auf den Odenwald, ganzjährig; V/E-Anlage, WLAN, Strom (2 kWh: 1,00 Euro), Frischwasser (80 l: 1,00 Euro), Fachwerkstatt für Wohnmobile, Gasflaschentausch, keine Sanitäranlagen; Stellplatz: 10 Euro/Mobil (inkl. Personen), Entsorgung kostenlos, 5. Nacht kostenlos, keine Reservierungen möglich.
www.wohnmobilstellplatz-ladenburg.de


Campingplatz an der Friedensbrücke
Falltorstraße 4 · D-69151 Neckargemünd
GPS: 49°23‘45.8‘‘ N/ 08°47‘39.7‘‘ O
Tel. 06223-2178
Unmittelbar am Neckar gelegen, ca. 14 km östlich von Heidelberg, Angelmöglichkeit direkt am Platz, Kanu-Verleih, Entsorgungsraum für Chemietoiletten; Stellplatz: 8,50 Euro (direkt am Wasser: 11 Euro), Erwachsene: 5,50 Euro/Tag, Kinder: 2,75 Euro/Tag, Hund: 1,50 Euro/Tag; Auto: 3,00 Euro/Tag; Strom: 0,60 Euro/kWh, Müll: 1,50 Euro/Tag, Abwasserentsorgung Wohnmobile: 5,00 Euro, Duschmünzen: 0,75 Euro; Winterpause.
www.campingplatz-am-neckar.de


Stellplatz Michelstadt Altstadt
Wiesenweg · D-64720 Michelstadt
GPS: 49°40‘50‘‘ N/ 09°00‘05‘‘ O
Tel. 06061-9794110
Ca. 12 gebührenfreie Stellplätze auf dem Großparkplatz Altstadt, Wasser, Strom vorhanden (kostenpflichtig); Entsorgung vorhanden, keine Duschen, ganzjährig, aber drei Wochen um Pfingsten herum gesperrt (Michelstädter Bienenmarkt), Geschäfte fußläufig entfernt.
www.michelstadt.de


Stellplatz Altstadt
Dr.F.A.-Freundt-Straße · D-63916 Amorbach
GPS: 49°38‘48.6‘‘ N/ 09°13‘16.3‘‘ O
Tel. 09373-2090
5 gebührenfreie asphaltierte Stellplätze auf Parkplatzteilbereich, am Freibad gelegen, kein Strom, kein Wasser, keine V/E, keine Duschen, WC vorhanden, ganzjährig, Geschäfte fußläufig erreichbar.
www.amorbach.de


Parkplatz Reichenberg-Schule
Beerfurther Straße · D-64385 Reichelsheim
GPS: 49°42‘53.3‘‘ N/ 08°50‘34.5‘‘ O
Tel. 06164-5080
20 gebührenfreie zentrumsnahe Stellplätze auf einem befestigten Parkplatz am Waldrand, Nähe Reichenberghalle, V/E, ganzjährig, Standzeit unbegrenzt, Wasser: 1,00 Euro/100 l, 2 Stromsäulen: 0,50 Euro/kWh, Startpunkt Radwanderweg „Rundkurs Rodensteiner Land“ (ca. 15 km lang).
www.reichelsheim.de


Wohnmobilpark Scheidegg
Am Hammerweiher 1 · D-88175 Scheidegg
GPS: 47°34‘20.7‘‘ N/ 9°50‘41.3‘‘ O
Tel. 08381-3055
Ca. 20 Stellplätze, 10 davon bis 12 Meter; tw. geplastert, tw. Kies; öffentliche Toiletten am Kurhaus (ca. 150 m); VE-Stadion (ohne Übernachtung: 2,00 Euro), Mobil: 6,00 Euro, Strom pauschal 3,00 Euro, Kurbeitrag Erwachsene: 1,70 Euro, Kind 8–16 Jahre: 0,50 Euro; Dusche: 2,00 Euro; 3,5 km bis zu den Scheidegger Wasserfällen.
www.womo-scheidegg.eu


Park-Camping Lindau am See
Fraunhoferstraße 20 · D-88131 Lindau/Bodensee
GPS: 47°32‘16.2‘‘ N/ 9°43‘52.1‘‘ O
Tel. 08382-72236
Stellpl.: 15,00–22,00 Euro (je nach Saison/Ausstattung), Erwachsener: 8,50–15,00 Euro, Hund: 2,00–3,00 Euro, Kurtaxe; 200 m eigener Badestrand; Winterpause; Womo-Stellplatz am Park-Camping: 10 Stellpl. ohne Strom vor Eingangsbereich des Campingplatzes; 10,00 Euro/Nacht; Nutzung der VE-Station und Campingeinrichtungen inkl..
www.park-camping.de

Das Reisemobil
Zwei schöne Fahrten haben wir im Vanverto FB von BavariaCamp hinter uns; nun geht es ab nach Hause.

Zwei schöne Fahrten haben wir im Vanverto FB von BavariaCamp hinter uns; nun geht es ab nach Hause.

BavariaCamp – Vanverto FB aus der Serie Primeur
Nach nur zwei Fahrten im Vanverto habe ich besonders die Küche zu schätzen gelernt. Drei Flammen hat der Kocher, die Abdeckung ist geteilt, so bleibt neben dem Kaffeetöpfchen noch Platz als Anrichte. Der Kompressorkühlschrank kühlt einwandfrei, und die serienmäßige Solaranlage vergrößert die Distanz zwischen den Stellplätzen – der Strombedarf wird für zwei bis drei Tage bei voller Nutzung inklusive Heizung gedeckt. Sieben Schubladen auf stabilen Auszügen bringen all die Kochuntensilien und Lebensmittel unter, sie laufen gut und schließen geräuschlos und sanft. Auch der Platz im kleinen doppelten Boden unter der Sitzgruppe wurde mit einer Schublade gut genutzt. Die Warmluftverteilung wurde wohl von einer Frau konzipiert: Insbesondere die Ausströmer im Eingangsbereich und der Sitzgruppe vermeiden kalte Füße, Bad und Heck sind angemessen geheizt, was bedeutet, dass es im Bad kuschelig warm ist und der Heckbereich mit „Garage“ und Bett zwar korrekt erwärmt, aber nicht zu heiß werden. Alles in allem ist das Fahrzeug hochwertig verarbeitet, mit Liebe zum Detail.
Infos: www.bavariacamp.de


Basisfahrzeug Fiat Ducato

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 109 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr:2014
  • Länge5.998 mm
  • Breite:2.050 mm
  • Höhe mit Hochdach:2.580 mm
  • Leermasse:2.940 kg
  • Zul. Gesamtgewicht:3.300 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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