Deutschland erFahren – Nordfriesland von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Windstärke 11!

Windstärke 11!

Mali im Hobby
Mali ist im Hobby wie immer schnell zu Hause und findet ihren Platz. Der Einzelsitz hinter dem Beifahrersitz hat eine Schuhschublade, die jetzt ihr gewidmet wird. Hier sind nun Futterbox und Leckerli untergebracht, und mein Hund ist in kürzester Zeit auf den Klang des Verschlusses konditioniert: Sie lernt schnell, die Kleine!
Deich, Watt und Wasser haben es ihr angetan. Der Wind macht Mali oft richtig wild, und ich habe meine Mühe, sie vom Bellen abzuhalten; alles ist so aufregend! Sie findet es sehr blöd, dass sie hier immer an die Leine muss, wo doch sooo viel Platz ist und Hund sooo schön Vögel und Schafe jagen könnte! Ich ließe sie ja gerne laufen, doch als Hundehalter weiß man, dass genau das eben hier nicht geht, man seinen Hund freiwillig an die Leine nimmt und jede Buddelei unterbindet.

Watt’n Sturm
In Rendsburg übernehmen Mali und ich einen Hobby Siesta V 60 GF, der schon fix und fertig mit Winterreifen parat steht: knapp sechs Meter kurz, teilintegriert mit Halbdinette. Fast alles ist praktisch, jedoch steht uns lediglich eine 12-Volt-Steckdose im Bereich der Dinette zur Verfügung. Ansonsten: Klasse! Grundriss, Ablagen in der Eingangstür, Bad und Küche, gute Ausleuchtung mit Dimmerschalter, Naviceiver mit Stellplätzen – alles prima.

Süderlügum, Seebüll und Niebüll
Einladen, Schränke einräumen, Lebensmittel einkaufen, los geht‘s. Auf A7 und B203 fahre ich in einer guten Stunde nach Norden bis Süderlügum an der dänischen Grenze. Ziel ist trotz Sturmwarnung die nordfriesische Küste. Der kleine Ort ist hübsch: Geduckte Häuser mit festem Backstein und Reetdächern trotzen dem immer präsenten Wind. Der Stellplatz nahe der Sportanlagen bietet zwar keine Versorgung, ist aber windgeschützt, eben, gratis und ruhig und erfüllt damit alles, was wir in dieser ersten Nacht benötigen (GPS: 54°52‘29‘‘ N / 8°54‘13‘‘ O). Unweit des Ortes befinden sich Binnendünen, die wir am Morgen besuchen. An ihnen ist der Übergang des flachen Marschlandes zur sandigen und heideartigen Geestlandschaft gut erkennbar. Die Marienkirche ist leider geschlossen. Sie ist in einen hübschen Friedhof eingebettet und von einem Friesenwall umgeben, daneben steht ein landestypischer hölzerner Glockenturm. Am Ortsrand liegen die „dänischen Läden“:
Alles ist dänisch beschriftet, drinnen warten Unmengen von Bier und harten Alkoholika, die hier in kofferraumfüllenden Mengen gekauft werden; auch Süßigkeiten und Nutella füllen die Regale. Jenseits der Grenze – in Dänemark – ist all dies sehr viel teurer, wobei auch diese Geschäfte nicht wirklich billig im Vergleich zu den in Deutschland üblichen Preisen sind.
Von Süderlügum aus geht’s ein Viertelstündchen nach Westen. In Seebüll ist die Ada-und-Emil-Nolde-Stiftung angesiedelt. Der deutsch-dänische Expressionist (1867–1956) begeistert mich mit seinen plakativen Farben. Das Museum ist zwar erst ab März geöffnet, doch auch im Winter ist der Garten zugänglich, und wir nutzen die Gelegenheit für eine Wanderung durch die raue Moorlandschaft.
Am nächsten Morgen geht es dann zügig südwärts nach Niebüll, das sich als sympathisches Städtchen zeigt. Geschäfte für jedermann, neuer Proviant, ein stadtnaher Stellplatz (GPS: 54°47‘17‘‘ N / 8°49‘30‘‘ O). Roter Backstein leuchtet den Besuchern warm entgegen, und landestypisch stellen sich die Häuser mit tiefgezogenen Dächern dem zehrenden Wind entgegen. Schiff und Pflug im Wappen sind kennzeichnend für die Gegend. Niebüll ist einerseits ländlich geprägt, andererseits aber auch Verkehrsknotenpunkt mit Anknüpfung von Schiene und Straße in Richtung Dänemark sowie den Inseln Föhr, Amrum und Sylt.

Sylt
Von hier aus fahren wir mit dem Zug weiter. Die Bahn wird heute keine Wohnmobile transportieren, wettermäßig sind nämlich nicht nur eine Sturmflut, sondern auch Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde angesagt. Schade, so können wir nicht hinreichend testen, ob Sylt schöne Stellplätze zu bieten hat; aber für einen Tagesausflug wird es auch so gehen. Ab Niebüll oder Klanxbüll fährt das Bahnshuttle nach Sylt. Vorab muss ich noch schnell einen Maulkorb für Mali kaufen, ohne den geht im Zug wahrscheinlich nichts. Gut, dass wir noch eine halbe Stunde Zeit haben und im nahe gelegenen Friesencenter fündig werden. Nun also nach Sylt: Mali und ich steigen schon in Keitum aus. Dort gibt es schicke Häuser mit Reetdächern, die Gärten sind von Friesenwällen umgeben. Hier gibt es Bücher, dort einen Schmuckladen, es gibt so manches zu sehen. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg nach Westerland, eigentlich nur gute fünf Kilometer entfernt – aber gegen den Sturm entwickelt sich der Rad- und Fußweg entlang der Straße zu einer kleinen Herausforderung. Wir stemmen uns also tapfer gegen den Wind und sind in einer knappen Stunde angekommen. Das Pflicht-Krabbenbrötchen bei Gosch haben wir uns nun redlich verdient, Mali bekommt (ganz entgegen unseren Gewohnheiten) den letzten Happen ab und befindet Krabben für essbar und lecker. Wir folgen der Friedrichstraße und schaffen kaum die letzten Meter bis zur Strandpromenade. Ich kann gerade noch meine Mütze festhalten, so sehr fegt es. Hier entsteht durch die eng stehenden Häuser eine regelrechte Düse, die im Gegenwind nur mühevoll überwindbar ist. Mali ist entsetzt und macht einen Satz, der sie glatte zwei Meter abtreibt. Sie legt die Ohren an, lehnt sich gegen die Wind­strömung und ist schrecklich aufgeregt. An der Promenade geht es dann ein wenig besser, und wir machen eine stundenlange Wanderung: runter in den Sand und zu den Wellen der fast vollständig aufgelaufenen Springflut. Schaumfetzen wehen Richtung Land, lange Sandfahnen plagen Augen und Wangen. Herrlich!
Auf dem Rückweg entdecken wir den Nolde-Raum, in dem auf kleinen Tischen Zeitungen ausliegen und eine andächtige Ruhe herrscht. Eine Handvoll Menschen genießt die Stille und den Blick nach draußen, ein krasser Gegensatz zu den Wellen, die draußen geräuschvoll toben, und die spritzende Gischt. Meine Begleitliteratur ist Theodor Storms „Schimmelreiter“ – was könnte besser passen?
Ein Glück, dass der Zug zurück erst in einer halben Stunde kommt, denn so gönnen wir uns noch einen kleinen Café-Besuch, und ich komme endlich zu meinem Pharisäer, der mich innerlich wärmt und die Laune noch weiter hebt.

Tour-Tipps Teil 1
18. Husumer Krabbentage
Husum, Hafenmeile, 17. und 18.10.15, 11–19 Uhr. An diesem Fest-Wochenende verkaufen die Kutter im Hafen ihren Krabbenfang direkt von Bord; Kunsthandwerkermarkt, maritim-musikalisches Programm und Sonntags-Shopping inklusive.
Infos: www.husum-tourismus.de


Die Leiche aus dem Moor
Schloss Gottorf, Landesmuseum, April bis Oktober täglich (im Winter montags geschlossen). Moorleichen, das berühmte Nydamboot und vieles mehr sind in der Nähe der alten Wikingersiedlung Haithabu zu bestaunen. Nicht nur gruselig, sondern auch fachkundig und spannend dargestellt.
Infos: www.schloss-gottorf.de

Altes und neues Handwerk
Wunderschön sind die friesischen Häuser mit ihren Reetdächern, und ich wüsste gerne, wie die gedeckt werden. So fahre ich zu Sönke Bartlefsen, Dachdeckermeister für Reetdächer in Risum-Lindholm. Dort werde ich herzlich mit einem Kaffee empfangen und Vater und Sohn erzählen, „wie dat so geiht“: Angefangen bei der Beschaffung des Reets, das aus Ländern wie Österreich, Ungarn, Rumänien und der Türkei kommt, weil hier in Deutschland die Bestände zu gering sind. Das Reet wird auf eine Länge von knapp zwei Metern abgelängt und zu handlichen Bunden zusammenfasst. Fünfzig oder hundert davon werden wiederum miteinander verbunden, damit sie mit dem Kran gut handhabbar sind. Dann geht’s mit dem Lkw zum Kunden, wo ein fertiger Dachstuhl auf seine neue Eindeckung wartet. Auf den Dachflächen sind bereits die Dämmungen verlegt, auf welche nun aufgebaut wird: Bund für Bund wird geöffnet, das Reet verteilt, mit einer quer liegenden Metallstange fest auf die Dachlattung gedrückt und dann „vernäht“. Dafür nimmt man Draht, der von oben mit einer Art überdimensionaler, gebogener Sattlernadel nach unten geführt und dann mit einer „Häkelnadel“ wieder nach außen geholt wird. Jetzt den Draht verdrillen und das nächste Bund öffnen … Damit am Ende alles richtig gut aussieht, ist ordentliche Handwerkskunst gefragt. Denn nichts wird zurechtgeschnitten, sondern alle Abschlüsse werden mit dem Klopfholz in Form gebracht. Dann kommt die nächste Lage dran. Von unten nach oben geht es bis zum First. Der wird mit einer Bitumenabdeckung versehen, und welchem Auftraggeber es gefällt, der bekommt noch eine Grassoden- oder Krautabdeckung oben auf. Rund fünfundzwanzig Jahre hält das alles, abhängig von Wetter und Verarbeitung. Bei alten Häusern gibt es keine Dämmbahnen nach innen, was einen Luftaustausch von unten nach oben ermöglicht. Bei modernen Häusern hingegen gibt es Dampfsperren, Mineralwolle und manches mehr, und so muss das Reet gründlich hinterlüftet werden, damit die Feuchtigkeit des Regens gut entweichen kann. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, gemütlich und warm sehen die Friesenhäuser aus. Über Arbeitsmangel können Bartlefsens nicht klagen: Zwanzig Mitarbeiter sind gut ausgelastet. Die weitaus meisten Aufträge kommen von Sylt. Beim Anblick der schicken Villen von Keitum und Westerland ist kaum zu glauben, dass Reetdächer früher eine typische Arme-Leute-Bedachung darstellten.
Wir tingeln an der Küste entspannt weiter Richtung Dagebüll. Immer wieder sind Wasserlöcher entlang der Strecke zu sehen, Kolke oder Wehlen.
Die Vertiefungen sind Überbleibsel von früheren Sturmfluten, die tiefe, meist kreisrunde Löcher hinterlassen haben. Allein im 17. Jahrhundert verursachten solche Sturmfluten komplette Umbauten der Küsten, Inseln wurden zerteilt, tausende von Menschen starben, Vieh ertrank und ganze Ortschaften gingen unter. Heute bilden Brackwasser und Bewuchs in den entstandenen Unebenheiten wertvolle Biotope.
Bei sonnig-klarem aber überaus windigem Wetter starten Mali und ich zu einer Deichtour entlang des Hauke-Haien-Koogs. Ins Watt gehen wir nicht, die Flut ist im Steigen begriffen, und ein Risiko wollen wir nicht eingehen. Überall hängen Schilder, die vor der Strömung in den Prielen – den Wasserläufen im Watt – warnen. Und glitschig sind sie „Wege“ im Watt allemal: Keine Freude in der kalten Jahreszeit, hier auszurutschen. So halten wir uns auf dem asphaltierten Weg am Fuße des Deichs auf und laufen kilometerweit in Richtung des nächsten Fährhafens. Wenige Tage zuvor gab es hier eine Springflut, der entstandene Spülsaum ist fast dreißig Zentimeter hoch und liegt auf halber Höhe des Deiches. Auf den ersten Blick sieht der Saum nach Gräsern aus, doch Mali findet tote Seevögel und Sepiaschalen, alles höchst interessant für ihre feine Nase. Und natürlich jede Menge Treibholz, perfekt zum Herumtragen und Ankauen. Die Luft ist erfüllt vom Geschnatter und Geschrei der Möwen, Gänse, Enten und Unmengen anderer Vögel, herrlich! Ich hole mir trotz des kurzen Wintertages einen leichten Sonnenbrand. Vor dem Hintergrund von Storms „Schimmelreiter“ bemerkt man die sanfte Neigung des Deiches, der die ansteigende Flut behutsam abfängt und bekommt im anschwellenden Wind eine leichte Ahnung von den Gefahren, die das Meer in sich birgt.

Tour-Tipps Teil 2
Ringreiter-Turnier
Tetenbüll, Festwiese Ortsmitte, Ortsringreiten 30.05.15, 11:30 Uhr und Kinderringreiten 12.07.15, 08:30 Uhr. Ein sehenswertes Schauspiel: Die Ringreiter zelebrieren im Wettkampf einen mittelalterlichen Wettstreit, der Reitkunst und Siegeswillen miteinander verbindet. Schon die Kleinsten beginnen am Führzügel – eine Wonne, dies zu sehen.
Infos: www.eiderstedt.de


Rosenträume
Friedrichstadt, Marktplatz, erstes Wochenende im Juli, 10–18 Uhr. In der Holländerstadt Friedrichstadt zeigen schleswig-holsteinische Rosenzüchter, was sie können. Pflanz- und Pflegetipps, Fachsimpelei und Kunsthandwerk vor der Kulisse der wunderschönen Stadt. Grachtenfahrten und eigene Bootstouren machen die Sache rund.
Infos: www.friedrichstadt.de

Husum
Mit einem Abstecher über Nordstrand fahren wir auf der B5 gen Süden, nach Husum, wo ich im Nationalpark-Haus eine Wattführung buche. Die „Gruppe“ besteht aus der Führerin Charlotte Fischer, Mali und mir. Hier am Nationalpark Wattenmeer macht die 20-Jährige ein freiwilliges ökologisches Jahr und vermittelt mit der ihr eigenen Begeisterung all ihr Wissen über das Watt. Wir verlassen zügig den Deich, hier oben fegt der jetzt eiskalte Wind doch zu arg. Dahinter geht es besser, und wir wandern hinaus zu den jetzt bei Ebbe freigelegten Lahnungen. Zum Schutz der Ufer sind hölzerne Befestigungspfähle in zwei Reihen senkrecht in den Grund gestampft und ragen knie- bis hüfthoch über das Watt hinaus. Dazwischen liegen Gräser, kreuz und quer verspannte Seile zwischen den niedrigen Pfosten halten den „Graszaun“ am Platz, die langen Reihen selbst begrenzen große Rechtecke. Mit jeder Flut wird ein wenig Sediment angespült und kann sich im Laufe der Zeit in den eingefassten Bereichen absetzen. Im Laufe der Jahrzehnte bilden sich auf diese Weise Salzwiesen, welche Schafe abgrasen. Das neu gewonnene Land bietet einen wichtigen Futtergrund für viele Seevögel, denn in den Feldern zwischen den Lahnungen sammeln sich Unmengen Muscheln und allerlei weiteres Getier. Zugvögel rasten hier im Herbst, bevor sie aus Sibirien oder Skandinavien kommend auf den zweiten Teil der großen Reise Richtung Süden wieder starten. Der Knutt beispielsweise frisst sich hier mit Muscheln von einem Gewicht von 120 g auf fette 240 g hoch, damit er beinahe im Nonstop-Flug bis nach Südafrika durchhält. Doch nicht nur das erfahre ich, denn die Führung ist eigentlich eine literarische Abendwanderung. Und so lausche ich gebannt Charlottes gekonnter Küstenlyrik – natürlich ist Theodor Storm dabei, aber auch Lustiges von Heinz Ehrhardt und manches mehr. Mali – brav an der Leine – liebt die Düfte und den Geschmack von Muscheln. Frei laufen darf sie hier nicht, und das hat seinen Grund: denn die Vögel brauchen Ruhe zum Fressen, und Hundelöcher im Deich müssten mühselig repariert werden, damit dieser auch zukünftigen Sturmfluten standhalten kann.

„Schiffchen gucken“ zum Abschluss
St. Peter Ording lockt mit Sandbank, Dünenlandschaft und Schwefeltherme. Doch dort stehen wir – leider – vor der verschlossenen Tür des Robbariums. Wegen des Sturms steht hier alles still, und ich bedaure sehr, nichts weiter über die Robben in Erfahrung bringen zu können. So gebe ich nun Büsum ins Navigationssystem ein, und Such-System „Susi“ will mich über das Eider-Sperrwerk führen. Das ist in der Tat der kürzeste Weg, allerdings heute nicht zu gebrauchen: Bei Windböen von jetzt 120 Stundenkilometern werde ich NICHT mit einem Wohnmobil über diese ungeschützte Strecke fahren! So schlage ich den Umweg über das schöne Städtchen Tönning ein, das auf eine große Vergangenheit zurückblicken kann. Der einst große Umschlagsplatz für Vieh und andere schiffbare Güter verlor erst mit dem Bau des Eider-Sperrwerks seine Bedeutung, da die Schiffe nun nicht mehr im innerstädtischen Hafen anlanden. Kaum kann man bei dem Seitenwind noch fahren, mit 30 beziehungsweise 40 Stundenkilometern geht es nur langsam voran. Und so entschließe ich mich auf dem Rückweg für Friedrichstadt und lasse Büsum und Friedrichs­koog für eine spätere Reise unbesucht.
Friedrichstadt wird auch die Holländerstadt genannt und tatsächlich, hier kann man auf Grachten herumfahren, und die gemütlich wirkenden Häusergiebel und Gebäudefronten versetzen einen in eine Welt viel weiter westlich. Von hier aus geht’s zum Abschluss zurück gen Rendsburg, wenigstens einen Tag müssen wir noch am Nord-Ostsee-Kanal verbringen und „Schiffchen gucken“. Und so ergeben die großen Containerpötte schließlich einen wunderbaren Reiseabschluss für unser nordfriesisches Sturmerlebnis.

Reisemobil- und Campingplätze
Stellplatz an der Mehrzweckhalle
Jahnstraße · D-25923 Süderlügum
GPS: 54°52‘29‘‘ N/ 08°54‘13‘‘ O
Tel. 04663-7297
Zentral gelegen, windgeschützt, eben und ruhig; ca. 5 kostenfreie Stellplätze, kein Wasser, kein Strom, keine Ver- und Entsorgung; Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe; ganzjährig
www.suederluegum.de


Stellplatz am Marktplatz
Marktstraße · D-25899 Niebüll
GPS: 54°47‘17‘‘ N/ 08°49‘30‘‘ O
Tel. 04661-941015
Zentral gelegener Stellplatz auf dem Niebüller Marktplatz direkt an der Schwimmhalle mit Platz für 25 Wohnmobile; V/E-Anlage, Strom und Wasser vorhanden; kostenpflichtig, 5 Euro/Nacht und Mobil; ganzjährig
www.niebuell.de


Dünen-Camping Sylt
Rantumer Straße · D-25980 Sylt/Westerland
Anfahrt Navi: Süderstraße 66
GPS: 54°53‘37‘‘ N/ 08°17‘58‘‘ O
Tel. 04651-836160
50 Meter vom Strand entfernt in den Dünen an der südlichen Grenze von Westerland gelegen; Zentrum von Westerland fußläufig erreichbar; Stellplätze für Wohnwagen und Reisemobile (80 bis 100 qm): je nach Saison 10,50 bis 14,50 Euro/Mobil und Nacht, Erwachsene: 3,70 bis 5,00 Euro/Nacht; Für Reisemobile kleinere Stellplätze außen möglich: je nach Saison 7,80 bis 13,00 Euro/Mobil und Nacht, Erwachsene: 3,70 bis 5,00 Euro/Nacht; Online-Preis-Kalkulator; 1. April bis 31. Oktober geöffnet, Wintercamping über die Feiertage
www.campingplatz-westerland.de


Wohnmobil-Stellplatz Hof Woogebreeger
Am Badedeich 15 · D-25899 Dagebüll
GPS: 54°43‘36‘‘ N/ 08°41‘39‘‘ O
Tel. 04667-349 | mobil: 0171-6979646
Der Wohnmobilstellplatz für zehn Stellplätze befindet sich unmittelbar hinter dem Badedeich, angrenzend an den Dagebüller Hauptsielzug; kostenpflichtig, 7 Euro/Nacht und Mobil; Strom und Wasser vorhanden, keine Entsorgungsmöglichkeit; kein Schatten; ganzjährig
www.hof-woogebreeger.npage.de


Husumer Campingplatz am Dockkoog
Dockkoogstraße 17 · D-25813 Husum
GPS: 54°28‘46‘‘ N/ 09°00‘39‘‘ O
Tel. 04841-61911
Ebenes Wiesengelände hinter dem Deich gelegen am Wattenmeer vor den Toren Husums, Husum ist mit dem Fahrrad erreichbar; Stellplätze für Wohnwagen und Reisemobile: je nach Saison 9,00 bis 10,00 Euro/Nacht, Erwachsene: 4,85 bis 6,00 Euro/Nacht; Stellplatz für Reisemobile vor dem Campingplatz für kurze Übernachtungszeit; Saison 2015: 20. März bis 25. Oktober
www.husum-camping.de


Wohnmobilhafen WMV Büsum
Dr.-Martin-Bahr-Straße 5 · D-25761 Büsum
GPS: 54°07‘44‘‘ N/ 08°52‘08‘‘ O
Tel. 04834-9191
100 kostenpflichtige parzellierte Stellplätze (80 bis 100 qm, größte 15 x 8 m) am Büsumer Hafen an ein Biotop und dem Gebäude der „Sturmflutenwelt Blanker Hans“ angrenzend; je nach Saison 11,00 bis 15,00 Euro/Nacht und Mobil inkl. Strom; V/E-Station; ganzjährig
www.wohnmobiluebernachtungsplatz.de


Wohnmobilstellplatz am Halbmond
Halbmond 5 · D-25840 Friedrichstadt
GPS: 54°22‘20‘‘ N/ 09°05‘09‘‘ O
Tel. 04881-937048
45 kostenpflichtige Stellplätze direkt am Eiderdeich gelegen, 12,00 Euro/Nacht und Mobil; Strom, V/E-Anlage; im Juni 2014 neu entstanden; historische Altstadt 300 Meter entfernt fußläufig erreichbar; ist seit Juni 2014 ein neuer Wohnmobilstellplatz entstanden; ganzjährig
www.friedrichstadt.de

Das Reisemobil
Er trotzt dem Sturmtief, der Hobby Siesta.

Er trotzt dem Sturmtief, der Hobby Siesta.

Hobby Siesta V 60 GF
Mit knapp sechs Metern eher klein und dennoch ausgewachsen – so zeigt sich der Teilintegrierte Hobby Siesta V 60 GF auf Fiat-Basis. Die Motorisierung reicht aus, um gemütlich auf Autobahn und Landstraße überholen zu können. Alles findet seinen Platz, auch die dicken Pullover, die im Winter gebraucht werden. Ein schönes Beleuchtungskonzept hat man sich einfallen lassen, allein eine zweite Leseleuchte auf der Fußseite des Bettes wäre noch fein, damit man auch in leichter Schräglage andersherum lesen kann. Darüber hinaus werden im Winter alle Bereiche kuschelig warm, die Ausströmer sitzen an den richtigen Stellen. Offene Ablagen gliedern die Oberschränke optisch sehr gelungen und nehmen über der Halbdinette Halstuch, Taschentücher, Krimi und Lesebrille sowie in der Küche Handtücher und die Küchenrolle auf. Offensichtlich hat ein Praktiker mit am Planungstisch gesessen. Auch der kleine Raum unter dem einzelnen Seitensitz ist mit einer ordentlichen Schublade gut genutzt. In der Summe ein kompaktes und gut durchdachtes Fahrzeug für ein bis zwei Personen, ein Enkel passt gelegentlich auch dazu.
Infos: www.hobby-caravan.de


Basisfahrzeug Fiat Ducato

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; Diesel
  • Baujahr: 2014
  • Länge: 5.999 mm
  • Breite: 2.180 mm
  • Höhe: 2.790 mm
  • Leermasse: 2.686 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.499 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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