Deutschland erFahren – Ostfriesland von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Kleines Päuschen.

Kleines Päuschen.

Auf dem Deich
Im Eura Activa One mit den drei Heckbetten könnte Mali ja entspannt eine untere Bettenhöhle im Heck beziehen. Das Polster habe ich vorsorglich herausgenommen und ihre Decke hingelegt, doch der Platz ist Madame nicht genehm, sie zieht ihren Stammplatz vor dem Beifahrersitz vor. Schade um die schöne Höhle, andererseits aber auch verständlich, ist es doch bei der Fahrt über der Vorderachse ruhiger als im Heck. Die Fähren, mit denen wir unterwegs Elbe und Weser überqueren, findet sie erst sehr aufregend und teilweise beängstigend, nach einer Weile Fährfahrt beruhigt sie sich jedoch und geht freiwillig wieder ins Reisemobil. Bei unseren Ausflügen genießt sie nach Strich und Faden die weiten Deichwanderungen, ist aber sehr beleidigt, dass sie dort an der Leine gehen muss und nicht die vielen Mauselöcher aufgraben darf: Ein Hundeleben kann so ungerecht sein!

Entlang der Waterkant
Warum gibt es Ebbe und Flut? – Als das Meer die Ostfriesen sah, bekam es einen solchen Schreck, dass es flüchtete. Jetzt kommt es zweimal täglich zurück und schaut nach, ob sie noch da sind.
Zugegeben, das klingt heute wirklich platt und bringt es dennoch so gut auf den Punkt: Lachen können sie nämlich über sich und andere – die Ostfriesen – und haben nichts gemein mit den blödelnden Simpel-Witzen, die seit Ende der 60er-Jahre den „homo ostfriesiensis“ auf die Schippe nahmen. Komödiant Otto und manch anderer haben mit dem Unterhaltungswert der Witze, die vermeintlich so einfach sind und dabei die Pointe punktgenau setzen, vieles für den deutschen Humor und die touristische Attraktivität der Region getan. Auf also nach Ostfriesland!

Seehundstation Nationalpark-Haus
Eigentlich ist der Eura Activa One zu groß für Mali und mich; das Heck mit den drei Stockbetten bräuchten wir beide schon mal nicht. Dennoch ist er auf dem kurzen Fiat-Radstand sehr wendig, und so habe ich keine Sorge, dass er mich auch noch aus kleinsten Ecken herausbringt. Unsere Reise beginnt in Friedrichskoog, das im Dithmarscher Marschenland liegt, also elbseits „gegenüber“ von Ostfriesland. Hier muss noch ein Besuch der Seehundstation erlaubt sein (An der Seeschleuse 4), die ich bei der letzten Tour in Nordfriesland nicht mehr schaffte. Und ja – ich weiß – Norddeich hat auch eine Seehundstation! Ich werde freundlich empfangen und freue mich auf die Seehunde, die im Rahmen der Fütterung gleichzeitig ihr Training absolvieren. In der Station geborene Tiere bleiben nämlich lebenslang in den dortigen Becken und unterhalten die Gäste, sind Studien-Tiere und sorgen auch im Winter für Besucher. Mit Heringshappen werden die Seehunde dafür belohnt, dass sie sich den Bauch abtasten und die Flossen ansehen lassen; ein Fingerzeig schickt dieses oder jede Tier in ein separates Becken, die gespreizte Hand des Trainers sorgt für ein aufgesperrtes Raubtiergebiss. So werden mit dem medizinischen Training die Tiere nicht nur beschäftigt und intellektuell gefordert, sondern lernen auch, sich Flossen und Zähne versorgen zu lassen oder in der Transportkiste angstfrei zu warten. In einer zweiten Runde geht es in die erste Etage des Gebäudes, von wo aus mit dem nötigen Abstand die Heuler in den Babybecken gut zu sehen sind. Sie sollen nicht zu engen Kontakt mit Menschen bekommen. Allerdings sind es jetzt im Herbst keine Heuler mehr, denn die noch vorhandenen Jungtiere fressen nun schon ganze Fische und werden ausgewildert, sobald sie selbstständig jagen können. Heuler werden sie nur genannt, wenn sie noch Säuglinge sind und mit dem charakteristischen Ton nach ihrer Mutter heulen, von der sie durch einen Sturm oder Menscheneinfluss getrennt wurden. Im Juni kommen die meisten von ihnen zur Welt und sind dann rund fünf Wochen völlig abhängig von der Mutter. Da Seehunde schlecht sehen, ist der Heulton die akustische Nabelschnur zur Mutter, ohne deren fette Milch sie in den ersten Wochen verloren wären. Wir Gäste erfahren viel über Leben und Entwicklung der Seehunde, die radikale Bejagung aus früheren Zeiten und den Schutz, den die bedrohten Tiere heute benötigen, da sie vielen Umweltgiften und anderen Bedrohungen ausgesetzt sind. Wichtig ist zum einen, großen Abstand zu halten, damit die Tiere in freier Wildbahn auf Sandbänken und am Strand ruhen können und zum anderen das Wissen, dass nur ausgebildete Seehund-Profis tatsächlich verlassene Heuler einsammeln und zur Station bringen dürfen. Schön ist es hier.

Mit der Fähre über die Elbe
Mali und ich fahren bis Glückstadt und nehmen die Fähre über die hier schon sehr breite Elbe nach Wischhafen, um der Küste gen Westen zu folgen. Klack-klack rumpelt es beim Überfahren der Ladeklappe, und dann genießen wir die Überfahrt. Auf der Westseite angekommen, tingeln wir ein wenig herum, genießen die Weite der Landschaft und die Moore, in denen Torf industriell abgebaut wird. Schauer und Sonnenstrahlen wechseln einander ab. Über Otterndorf fahren wir bis Cuxhaven und erfreuen uns an reetgedeckten Häusern, Backsteinbauten und geduckten Katen. Apfelbaumplantagen und Moorstiche prägen das Land, der Blick geht in die Weite, immer wieder sehen wir Baumanpflanzungen, die den Wind bremsen und die Kulturen schützen.

Cuxhaven
In Cuxhaven übernachten wir auf dem riesigen und gut besuchten Stellplatz gleich neben der Alten Liebe (Bei der Alten Liebe, 27472 Cuxhaven), stöbern durch die Outlet-Läden und landen nach einer Portion Krabben aus der Tüte bei einem Segelmacher-Betrieb. Allerlei Berufe finde ich interessant, und es ist schön, dass ich mich hier ein wenig umsehen darf. Ramona Wittmaak und ihr Mann reparieren nicht nur Segel und nähen Abdeckungen für Segelboote, sondern „können“ auch Markisen, Polster und alles andere, was Segler, Reisemobilisten und Caravaner so benötigen. Wir diskutieren über das Los der Selbstständigen, die geringe Zeit, die für Hobbys bleibt, und ich drücke beide Daumen, damit die geplante Wochenendregatta mit dem Segelboot erfolgreich ausfallen wird.
Am Hafen legt gerade die neue Fähre nach Brunsbüttel an, die nach einer vierzehnjährigen Pause nun seit wenigen Wochen erst wieder ihren Betrieb aufgenommen hat. Ein Stadtrundgang mit Stippvisite beim Schiff Hermine und eine herrliche Wanderung vom Leuchtturm bis zur Kugelbake runden den Cuxhavener Tag ab. Über kleinste Sträßchen folgen wir dem Deich nach Süden gen Bremerhaven und biegen in Dorum nach Osten ab. Dort besuche ich das sehr gepflegte Deichmuseum (Poststraße 16, 27632 Wurster Nordseeküste). Es ist in einem alten Realschulgebäude untergebracht und zeigt Deichbau früher und heute, Themen zu Küsten- und Umweltschutz sowie Werkzeuge und Modelle. So lerne ich, dass nur derjenige Land auf der Meerseite des Deiches nutzen durfte, der sich auch verpflichtete, den Deich zu erhalten. Bis zum Abend schaffen wir es noch in der Moortherme Bad Bederkesa (Berghorn 13, 27624 Geestland) gemütlich zu saunieren. Das Abendessen im Mobil beschließt den Tag.

Ausflugstipps
Fahrt zu den Seehundsbänken
Im Hafen, mit den Gezeiten wechselnde Abfahrtszeiten. Mit der Jan Cux geht es 2,5 Stunden hinaus ins Wattenmeer und zu den Seehundsbänken. Hier kann man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen und beobachten. Ein tolles Erlebnis!
www.reederei-narg.de


Schloss Evenburg bei Leer
Das Wasserschloss aus dem frühen 17. Jahrhundert lädt mit einer repräsentativen Allee ein, näherzutreten. Der Englische Landschaftspark und das Schloss im neugotischen Stil versetzen den Besucher in feudale Zeiten. Die heutige Berufsakademie bietet allerlei Lehrgänge und kann im Rahmen von Führungen besucht werden.
www.landkreis-leer.de

Auswanderermuseum Bremerhaven
Anderntags laufen wir erst einmal eine Sieben-Kilometer-Tour um den Bad Bederkesaer See und genießen den blanken Morgen und die wundervollen Ausblicke auf See und Schilf; dann geht es weiter. Die Fahrt führt uns nach Bremerhaven, dort „muss“ ich ins Auswanderermuseum (siehe auch Top-Tipp, links). Die Stadt bietet etliche maritime Museen und hat vieles zu bieten, mir geht es aber aktuell um das Flüchtlingsthema. Mali war vor Bremerhaven schon fleißig draußen und liegt nun zufrieden im Eura. Das ist auch gut so, denn im Museum verliere ich jeden Gedanken an die Zeit, und Frau Malinski muss etliche Stunden auf mich warten. Authentizität haben sich die Museumspädagogen auf die Fahne geschrieben, und genau das gelingt ihnen auch. Das Museum steht am historischen Auswanderort am Hafen, genau da, wo in großen Wellen über 7,2 Millionen Menschen aus verschiedensten Gründen Deutschland verließen, um andernorts ihr Glück zu machen. Für Klimahaus und Schifffahrtsmuseum reicht es nicht mehr, und es ist klar: Hier muss ich später noch einmal hin. Immerhin laufen wir vom Parkplatz noch ein wenig durch die Stadt, steigen auf die Restaurant-Bark „Seute Deern“ und genießen das maritime Flair der Stadt. Dann bringt uns der Activa bis zur nahe gelegenen Fähre, die uns ans andere Weserufer bringt. Von dort aus wollen wir eigentlich dem Jadebusen folgend wieder nach Norden und dann westwärts Richtung Niederlande, doch im Radio wird der Transport eines Riesenschiffes durch die Ems angekündigt, und so ändere ich kurzerhand meinen Reiseplan und quere Ostfriesland im Innenbereich, schaue mal kurz im überaus hübschen Aurich vorbei und lande endlich am Ems-Sperrwerk.

Riesenpott auf der Ems
Dort haben sich eine Handvoll Leute versammelt, Schaulustige, denn in den nächsten Stunden soll hier die „Norwegian Escape“ vorbeikommen. Der Luxusliner der Meyer-Werft ist in der Endphase vor der Auslieferung und soll heute durch das Sperrwerk in die Nordsee geschleppt werden. Ab dann nimmt er selbst Fahrt auf. Alle warten andächtig, jemand fragt nach einer Würstchenbude, Gelächter unter den Wartenden, denn weiter unten steht eine Fischbude, zu der dann gepilgert wird. Bis endlich jemand aus dem Ausguck des Sperrwerks kommt und ankündigt, dass das „Bootchen“ erst in der Dunkelheit hier sein wird. Und nachts, viertel nach zwei, ist sie dann endlich da, wird geschleust und entschwindet mit zwei langen Signaltönen in die weite See. Die Werft in Papenburg hat mit dem Schiff in nur eineinhalb Jahren Bauzeit eine schwimmende Kleinstadt mit 325 Metern Länge geschaffen, 4.200 Passagiere nimmt es auf, auf jeden Crew-Mitarbeiter entfallen nur etwa zwei Passagiere. Im kommenden Winter geht es auf den ersten Karibiktörn.

Emden
Mali und ich hatten wegen des Schiffes hinter dem Deich an einem kleinen Yachthafen übernachtet. Nun geht es gemütlich zum Frühstück nach Emden, und es ist gut, dass wir nicht nachts noch hierher gefahren sind, denn der perfekt platzierte Stellplatz mitten im Zentrum ist rappelvoll. Von hier aus blickt man direkt aus dem Reisemobilfenster in den weit in die Stadt ragenden Hafen. Wir finden einen Parkplatz auf der anderen Seite des Wassers und schlendern durch die sich langsam belebenden Straßen. Backsteinhäuser, das berühmte Otto-Huus (siehe auch Veranstaltungen, linke Spalte), die ersten Läden öffnen, am Hafen vor den markanten Schiffen bietet das Fischermädchen seine Fische feil.
Der Eura trägt uns über die kleinen Warftdörfer der Gemeinde Krummhörn, es geht nach Campen. Dort will ich zum höchsten Leuchtturm Deutschlands, er ragt 65 Meter in die Höhe und man kann von ihm aus prima die großen Schiffe und einen Teil der ostfriesischen Inseln sehen (Leuchtturmstraße, 26736 Krummhörn). An seinem Fuße grasen die allgegenwärtigen Schafe brav den Deich ab und pflegen dabei dessen Oberfläche, treten Mauselöcher zu und die Erde fest, mähen und produzieren Milch für leckeren Käse. Ein bisschen schade ist es, dass der Sommer schon herum ist, denn im Hochsommer gibt es hier so spannende Aktionen wie Schlickschlittenweltmeisterschaften, Wattfußball oder Aalrennen.

Wunderbarer Abschluss
Der Küstenlinie folgend geht es nun nach Norddeich, bekannt durch den Küstenfunk „Norddeich Radio“, der heute längst durch moderne Technik abgelöst wurde. Ein touristisches, gut besuchtes Städtchen mit altem Hafen in der Stadt, zusätzlich ein Außenhafen, neben dem Kiter ihre Künste zeigen. Hier kann man es sich wohl sein lassen. Ein schöner Stellplatz ist gleich vor der Seehundstation (Dörper Weg 24, 26506 Norden), in der Tourist-Info bekommt man eine Plastikkarte, mit der sich bequem alles abwickeln lässt. Über Dornum und Neuharlingersiel folge ich der Küste, um mich am Wochenende mit der Familie in Jever zu treffen. Nun kommt bei „meinem“ Eura auch der Heckbereich zur Geltung, der meine zwei Gäste aufnimmt, und wir genießen das mittelalterliche Stadtfest, einheimisches Bier und die gute Laune der Ostfriesen. Es zeigt sich, dass die vermeintlichen Kinder-Stockbetten auch ausgewachsenen Männern genügend Platz bieten, und das Reisemobil bewährt sich mit Küche und Bad. Die Aufteilung ist wirklich familienfreundlich, Hütehund Mali liegt wie immer vor dem Beifahrersitz, nachdem sie zufrieden festgestellt hat, dass ihre Herde nun vollzählig beisammen ist.
Die Reise beschließen wir gemeinsam in Wilhelmshaven: Marinemuseum, die Stadt, ein Ausflug um den Jadebusen und lange Spaziergänge sind ein wunderbarer Abschluss für diese schöne Herbstreise!

Reisemobilstellplätze und Campingplätze
Stellplatz am Fährhafen
Fährhafen · D-27472 Cuxhaven
GPS: 53°52’15,6‘‘ N / 8°42’24,6‘‘ O
Tel. 4721-5000
Stellplatz für 100 Wohnmobile im vorderen Bereich mit Sicht auf den Großschifffahrtsweg und den Seglerhafen. Weitere 100 Stellplätze im hinteren Bereich. 15 Gehminuten bis zum Zentrum. Ganzjährig geöffnet. Strom, Wasser, Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden. Geeignet für Reisemobile über 8 Meter Länge. 10 bis 13 Euro/Nacht, inkl. Kurtaxe für 2 Personen. 1 Euro/2 kWh, Wasser 1 Euro/80 Liter.
www.niedersachsenports.de


Wohnmobilstellplatz an der Ferienanlage
Ankeloher Straße · D-27624 Bad Bederkesa
GPS: 53°37‘13‘‘ N / 08°50‘56‘‘ O
Tel. 04745-6487
5 Reisemobilstellplätze auf geteertem Untergrund unweit vom Geeste-Kanal. Stromanschluss, Frischwasser, Entsorgung, Sanitäranlagen. 12 Euro inkl. Strom/Nacht. Ganzjährig nutzbar, max. eine Übernachtung.


Stellplatz an der Doppelschleuse
An der Neuen Schleuse 15 · D-27570 Bremerhaven
GPS: 53°31‘57‘‘ N / 8°34‘33‘‘ O
Tel. 0471-80936151
Moderner Stellplatz für Wohnmobile im maritimen Umfeld direkt hinter dem Wasserdeich mit 63 gut befestigten Parzellen. 51 Parzellen 5 x 8 Meter, 12 Parzellen 6 x 9 Meter. Ausgangspunkt zum Entdecken der Hafenwelt. Ganzjährig geöffnet. WC und Duschen, Ver- und Entsorgungsbereich, Frischwasser, Strom. 10 Euro/Nacht und Mobil. Strom 0,50 Euro/kWh, Frischwasser 1 Euro/90 Liter, Duschen 0,50 Euro/5 Min.
www.bremerhaven.de


Wohnmobilstellplatz am Bad „De Baalje“
Am Ellernfeld 2 · D-26603 Aurich
GPS: 53°27’58,1‘‘ N / 7°28’43,9‘‘ O
Tel. 04941-4464
Nur 100 Meter vom Auricher Hafen am Ems-Jade-Kanal entfernt gelegen. 20 neue Stellplätze für Reisemobile mit moderner Ver- und Entsorgungseinrichtung. 9 Euro/Nacht, Strom/Wasser 1 Euro. Beste Lage: nur wenige Meter bis in die Auricher Fußgängerzone sowie zum Schwimmbad, Sauna, Liegewiese und Restaurants. Direkter Anschluss an verschiedene Radfahrerrouten.
www.aurich-tourismus.de


Reisemobilstellplatz Alter Binnenhafen
Am Eisenbahndock · D-26725 Emden
GPS: 53°21’43,1‘‘ N / 7°12’25,1‘‘ O
Tel. 04921-8907405
Am Alten Binnenhafen, fast im Stadtinneren gelegen. 40 gepflasterte Reisemobilstellplätze direkt am Wasser. Sanitäre Anlagen und Strom vorhanden. Nutzungsdauer unbegrenzt. Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten, Wasseranschluss, Hunde erlaubt, keine Kurtaxe.
www.ag-ems.de


Reisemobil-Stellplatz am Ocean Wave
Dörper Weg · D-26506 Norddeich
GPS: 53°36‘35‘‘ N / 07°09‘24‘‘ O
Tel. 04931-986200
Gut befestigter und parzellierter Stellplatz für 100 Reisemobile inmitten des Nordseeheilbades Norden-Norddeich. 750 Meter vom Sandstrand entfernt. Freizeitaktivitäten in unmittelbarer Umgebung. 12 Stromkästen mit 96 Steckdosen am Übernachtungsbereich. WC am Platz, Duschen im Ocean Wave Erlebnisbad (1 Euro/20 Minuten). WLAN am Platz. 11 Euro/2 Personen, zzgl. Kurbeitrag.
www.wohnmobilhafen-norddeich.de


Wohnmobilstellplatz Schleuseninsel
Schleusenstraße 45 · D-26382 Wilhelmshaven
GPS: 53°30’56,8‘‘ N / 8°9’10,1‘‘ O
Tel. 04421-43143
Direkt von einem Deich umgeben, auf fast 6.000 qm Fläche. Bietet Platz für 30 Reisemobile auf jeweils sechs Meter breiten, befestigten Stellplätzen. Ganzjährig geöffnet. 40 Stromanschlüsse, Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten sowie sanitäre Anlagen. Zugang zum Meer (Jadebusen). Leinenzwang für Hunde. 9 Euro/Nacht.
www.wohnmobilstellplatz-wilhelmshaven.de

Das Reisemobil
Auch bei Seitenwind steht der Eura Activa One stabil und fest.

Auch bei Seitenwind steht der Eura Activa One stabil und fest.

Eura Activa One 650 VB
Der Activa One aus Sprendlingen zeigt sich auch auf dieser Reise sehr praktisch. Die Küche erlaubt mir, auch eine ganze Runde von Gästen zu bewirten, und dabei zeigt sich, dass die Sitzgruppe sich auch für gestandene Männer als angenehm großzügig erweist. Stromanschlüsse auf Stellplätzen verwende ich diesmal gar nicht, denn die gute Batterie­leistung und Steckdosen an den richtigen Orten halten Laptop und Foto-Akku stets gefüllt. Im Fahrerhaus wurde sogar für einen USB-Anschluss gesorgt. Im Bad zeigt sich erneut Profi-Bau, die Dusch-Lamellen-Abtrennung ist sauber geführt, ordentlich zu reinigen und trennt Dusch- und WC-Bereich gut und klapperfrei voneinander ab. Der Alkoven ist sehr geräumig, hat reichlich Höhe, und das lattenrostgefederte Bett ist gut hinterlüftet. Heizungsausströmer rundherum schaffen ein angenehmes Klima. Alles ist prima durchdacht.
Infos: www.euramobil.de


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 109 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2015 (Modell 2016)
  • Länge: 6.440 mm
  • Breite: 2.322 mm
  • Höhe: 3.130 mm
  • Leermasse: 2.850 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
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