Elektrische Heiz-Ergänzungssysteme für Caravan und Reisemobil von Theo Gerstl
Zubehörhersteller*
CampCo GmbH
Untere Gewerbestraße 1 · D-55546 Pfaffen-Schwabenheim
Tel. 06701-20526250
www.campco-gmbh.de


Pro Car GmbH + Co. KG
Hälverstr. 43 · D-58579 Schalksmühle
Tel. 02355-893200
www.pro-car.de


*ohne Wertung und Anspruch auf Vollständigkeit


Punktuelle Wärme, dort wo man sie braucht, spenden elektrische Heizfolien. Diese können beispielsweise direkt in die Sitze/Betten eingebaut oder unter dem Bodenbelag beziehungsweise als Heizteppich verlegt werden. Die im Sitzbereich aufsteigende Strahlungswärme sorgt für ein angenehmes Raumklima und warme Füße. Den Kältebrücken – beispielsweise an den Scheiben des Fahrerhauses – wirken darüber hinaus elektrische Heizvorhänge entgegen. Nach diesem Prinzip arbeitet unter anderem das Heizsystem „Thermprotect“ von CampCo. Es neutralisiert Kältebrücken und kann in jedem Camper nachgerüstet werden. Das System besteht aus mehreren Komponenten: einem elektrischen Heizvorhang, einem Heizteppich und einer Steuerung. Als Ergänzung führt CampCo zusätzlich beheizte Sitzbezüge im Programm, die im Design nach den individuellen Geschmacksvorstellungen gefertigt werden.
Der neue Badheizteppich von Pro Car sorgt dagegen für angenehme Fußwärme im Sanitärbereich. Sein Obermaterial besteht aus einem weichen Flor, die Rückseite aus einem Anti-Rutsch-Material. Die Badheizteppiche sind in drei Größen und zwei Farben erhältlich, das Heizgewebe kann mittels Reißverschluss entnommen und so der Teppich bei 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Alle Heizteppiche und Heizmatten von Pro Car beziehen ihre Energie direkt aus der Steckdose und arbeiten sowohl mit zwölf als auch mit 230 Volt.
Außenliegende Frisch- und Abwassertanks sowie die dazugehörigen Rohrleitungen schützen aufklebbare Heizfolien beziehungsweise Heizkabel vor Frost. Sinkt die Außentemperatur am Tank in Richtung Gefrierpunkt ab, beginnen die elektrischen Systeme das Wasser auf maximal 19 Grad zu erwärmen und schalten sich dann selbstständig wieder aus. Dadurch wird das Wasser zuverlässig frostfrei gehalten und gleichzeitig der Stromverbrauch minimiert.
Selbst wenn man auf Wintercamping komplett verzichtet, fordert so mancher feucht-kühle Abend den Einsatz einer Wärmequelle. Die einfachste Lösung sind Heizlüfter, die es bereits für wenige Euro gibt. Kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht sprechen für sie. Wenn man dann noch ein rotierendes Gerät mit eingebautem Gebläse gewählt hat, wird die erwärmte Luft relativ gleichmäßig im Raum verteilt. Ein Überhitzungsschutz sowie eine Kippsicherung sollten aber unbedingt integriert sein.
Nach einem anderen Prinzip arbeiten die Infrarotheizungen. Im Gegensatz zum Heizlüfter, bei dem Heizdrähte stark erhitzt werden und so die Luft erwärmen, strahlen diese Geräte Wellen im Infrarotbereich ab. Diese erwärmen dann die angestrahlten Oberflächen, beispielsweise von Möbeln, welche die Wärmeenergie dann an die Umgebung abgeben. Ihr Vorteil liegt in der sehr schmalen Bauweise, sodass sie auch in engen Durchgängen die Bewegungsfreiheit kaum einschränken. Gleichzeitig wirbeln sie keinen Staub auf, was nicht nur Allergiker zu schätzen wissen, und auch ihr Energiebedarf ist relativ gering.
Doch auch Klimaanlagen können heizen. Dabei gibt es zwei technische Lösungen. Verfügt die Klimaanlage nur über ein einfaches elektrisches Heizelement, reicht die Wärmeleistung allenfalls für kühle Abende. Arbeitet die Klimaanlage dagegen mit Wärmepumpentechnik, dann bleibt es auch in den Übergangszeiten mit Außentemperaturen rund um den Gefrierpunkt noch warm im Fahrzeug. Sinkt das Thermometer tiefer in den Minusbereich, kommt die Wärmepumpentechnik aber an ihre physikalischen Grenzen. Diesen Effekt kompensieren Kombi-Klimaanlagen, die neben der Wärmepumpentechnik über ein zusätzliches Heizelement verfügen.
Da auf Stell- und Campingplätzen die Stromsäulen oft mit schwachen Sicherungen bestückt sind, sollte man bei der Wahl seiner Elektroheizung darauf achten, dass diese im Bedarfsfall auch mit niedriger Leistung betrieben werden kann. So gerüstet eignen sich diese einfachen elektrischen Systeme nicht nur für die Übergangszeit, sondern auch als Zusatzheizungen, die eine Gas- oder Dieselheizung unterstützen können, um den Wohnraum schneller aufzuwärmen.
Die elektrischen Heizsysteme sind deshalb mehr als eine „Simpellösung“ für den gelegentlichen Einsatz: sie können auch sinnvolle Ergänzungen einer Gas- oder Dieselheizung sein.

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