Deutschland erFahren – Ostsee von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Tollen am Strand

Mali mag lieber Hering als Glühwein.

Mali mag lieber Hering als Glühwein.

So ein Hundeleben ist schön: Trotz weitgehend verregneter Tage sind Malis Elixier unsere ausgedehnten Spaziergänge entlang der Ostsee. Sie stiebt durch den Sand der Strände, beißt in Tangreste, jagt Möwen und verbellt die anlaufenden Wellen. Vor lauter Glück rast sie hin und her und kann die Herrlichkeit kaum fassen. Kommen wir dann zurück in den Adria, versenkt sie ihre Schnauze in die Schublade unter dem Kühlschrank, ihrem persönlicher Futter- und Leckerli-Stauraum. Aus dem kommen dann all die feinen Sachen, mit denen sie sich den Bauch vollschlägt, bevor sie auf ihrem Hundekissen in den Tiefschlaf sinkt.

Dünen, Wind und Meer
Noch vor den Herbststürmen soll es an die Ostsee gehen. Hierher ziehen mich vor allem die vielen Kraniche, zwei Museen in Stralsund und die alten Hansestädte. So vereinbare ich Termine und plane diese Reise. Beim Packen schon zeigt sich, dass der Adria Matrix M 670 SL gut durchdacht ist und mir sehr entgegenkommt: Schnell ist der geräumige Kühlschrank voll, Pfanne und Topf landen im Backofen, die restliche Küchenausstattung verschwindet in den Schubladen. Unter den Einzelbetten sind seitlich zwei Kleiderschränke für Hängekleidung untergebracht, die Wäsche landet in den Fächern über dem Bett. Im Heck ist quer unter dem Bett der Garagenplatz für mein Fahrrad sowie die Kiste mit Stromkabel und Wasserschlauch. Über dem Fahrerhaus liegen in den Fächern ein paar Bücher, der Fahrradhelm, Tempos und Taschenlampe. Diese Ablage ist auch von dem oberen Bett aus nutzbar, das ich aber nicht benötigen werde, und so nutze ich nur die auf der Unterseite integrierte Beleuchtung des Wohnraumes. Mali sitzt schon erwartungsvoll vor dem Beifahrersitz auf ihrer Decke, los geht’s auf die lange Fahrt gen Norden. Aus Deutschlands Mitte fahren wir über die A7 bis Hamburg und wechseln nach einem Stück auf der A1 auf die Autobahn 20 Richtung Nordosten.
Mitten in der Nacht landen Mali und ich nach langer Anreise im Ort Klütz nahe der Ostseeküste und stöbern anderntags um das barocke Schloss Bothmer herum. Schloss und Garten liegen auf einer rechteckigen Insel, rundherum steht Wasser in einer klassisch-niederländischen Gracht, der Landschaftspark ist im Stil der englischen Gartenkunst ausgeführt und nutzt die natürliche Geländeform. Auf der Entrée-Seite lockt eine Rarität, die Feston-Allee, deren holländische Linden in Girlandenform gezogen sind. Eigentlich wollen wir nach unserem Schlossbesuch weiter nach Wismar, doch wie so oft kommen wir nicht weit: Noch in Klütz verführt mich ein Hinweisschild zum Abbiegen. Der Schmetterlingspark (An der Festwiese 2) besteht aus einem Raum, innen feucht-schwüle Luft, Kamera und Brille beschlagen sofort. Im Tropenraum flattert es, und besonders spannend ist es zuzusehen, wie die Schmetterlinge aus ihren Puppen schlüpfen. Wie so oft hat sich auch dieser Abstecher gelohnt! Doch nun: Auf nach Wismar.

Wismar
Die alte Hansestadt an der Wismarbucht ist gemeinsam mit der Stralsunder Altstadt Welterbe, und das ist auch gut so. Bei meinem letzten Besuch kurz nach der Wende war hier kaum ein Haus renoviert, heute ist es eher umgekehrt: kaum eines „muss noch“. Die alten Bürgerhäuser mit Treppen-, dreieckigen und geschwungenen Giebeln strahlen heute wieder hanseatische Kaufmannswürde aus, man sieht förmlich die Tuch- und Gewürzhändler die Gassen auf- und abgehen. Der schon im 13. Jahrhundert festgelegte Grundriss der Kernstadt ist bis heute zusammenhaltendes Element, und ich verbringe – bei regnerischem Sauwetter – gerne viel Zeit im Welt-Erbe-Haus (Lübsche Straße 23). Dort hat es mir besonders das Tapetenzimmer angetan, die wechselvolle Geschichte erzählt die wertvolle Wandverkleidung selbst. Auch die Art, wie schonend und wertig das alte Gebäude restauriert wurde, ist interessant dargestellt. Dennoch sind Mali und ich nach dem Rundgang durch Stadt und Hafen nass, müde und froh, über das Café Glücklich zu stolpern (Schweinsbrücke 7). Das sieht ja nett aus! Hinein, die nasse Jacke aufhängen und bei Tee und köstlichem Kuchen langsam auftauen …

Rostock und Warnemünde
Über die L 12 geht es direkt nach Norden, ein Schlenker über die Insel Poel, vorbei an klangvollen Örtchen wie Blowatz und Boiensdorf bis Rerik am Salzhaff. Es hat sich aufgeklart, und so gelingt uns eine trockene Wanderung an Haff und Küste. Wir beobachten Seevögel und genießen den Wind. Das kleine Küstensträßchen führt uns durch Kühlungsborn und Heiligendamm nach Warnemünde, Rostocks „schöner Tochter“. Hier landen alljährlich die meisten Kreuzfahrtschiffe in Deutschland an, allein für 2015 ist die Rede von rund 180 Ankünften. Dann ist die Stadt voller Touristen von der Aida, Norwegian Star und wie sie alle heißen – die Portparty kann steigen. Livemusik, Shantychöre, Ballett der Schlepperfahrzeuge und Feuerwerk sind dann angesagt, und die Stadt ist voller Schaulustiger und Reisender. Als ich einen Platz für den Matrix suche, habe ich Glück und kann gleich beim Leuchtturm in zwei hintereinander liegende Parkplätze einparken. An Leuchtturm und Teepott (Seepromenade 1), dem zum Warnemünder Wahrzeichen gewordenen Pavillon mit Souvenirladen, Cocktailbar und Café, beginnt eine Strandwanderung zur nur wenige Kilometer entfernten Steilküste Stoltera. Besonders lohnend soll hier ein Besuch zur Hansesail sein; das nächste Treffen der großen Traditionssegler wird vom 11. bis zum 14. August 2016 stattfinden. Ein Schlenker nun noch durch Rostock – das wie die anderen Hansestädte entlang der Ostsee ebenfalls von Bürgerhäusern und großen Kirchen der Backsteingotik geprägt ist –, dann geht es weiter, der Küstenlinie entlang.

Fischland – Darß – Zingst
Dabei treffen wir auf schmucke Dörfer, bezaubernde weite Landschaften, beeindruckene Blicke auf Haff und Meer, Naturerlebnisse, ein wenig Kultur. Das Wetter ist nun klarer, und ich hole das Fahrrad aus des Matrix‘ Garage. Heute ist eine kleine Etappe auf dem Ostseeradweg dran. Mali läuft locker nebenher, und wir verbringen einen wunderbaren Tag in der Natur; auch wenn es mir für Badepausen schon zu kalt ist. Den Nachmittagskaffee gibt’s dann im Reisemobil, durch dessen großes Panoramadach nun tatsächlich die Sonne strahlt. Karls Erlebnisdorf ist sicherlich schön, liegt nun aber nicht mehr direkt an unserem Weg, und so halten wir erst am Kunstmuseum in Ahrenshoop (Weg zum Hohen Ufer 36). Gemälde der Künstlerkolonie, Moderne und gegenwärtige Kunst werden hier in dem architektonischen Juwel ausgestellt und auch in Kinderprojekten nahegebracht. Bei der Rückkehr aufs Festland sind die ersten Kraniche zu sehen, und ich genieße den abendlichen Heimflug zu den Schlafplätzen mit dem Fernglas in der Hand. Für die Boddentherme in Riebnitz-Damgarten reicht die Zeit leider nicht mehr, und so geht es weiter Richtung Stralsund. Dort gibt es für morgen eine Verabredung. Noch in der Nacht finde ich einen Parkplatz direkt am Wasser des Strelasunds und freue mich auf die Stadt und ihre Highlights.

Ausflugstipps
Deutsches Meeresmuseum
Willkommen in den Meeren der Welt: Hier gibt es Edutainment = Wissenswertes und Unterhaltung vom Feinsten. Das 2008 eröffnete Ozeaneum mit dem Schwerpunkt „Meere“ lockt mit seinen Museumsgeschwistern Natureum, Nautineum und Meeresmuseum jährlich rund 1,2 Millionen Besucher an und wurde bereits zum Museum des Jahres gekürt – und das zu Recht. 2,6 Millionen Liter fasst allein das riesige Schwarmbecken; es strahlt Gelassenheit aus, wenn die Schwärme vorbeiziehen und ist gelegentlich auch ruhig bewegter Hintergrund zu Konzertveranstaltungen. Der Atem wird tiefer, sobald man den Helgolandtunnel betritt; so unmittelbar fühlt man sich im Wasser, wenn die Fische direkt um einen herumschwimmen. Näher geht nicht! Oder vielleicht doch? Im Touchpool darf jeder Seesterne und Hai-Eier selbst in die Hand nehmen und fühlen.
www.deutsches-meeresmuseum.de


Hochseeangeln
Wecker stellen, in aller Hergottsfrühe aufstehen, dicke Klamotten und wasserfeste Kleidung anziehen und an den Hafen fahren. Um 7:30 Uhr läuft die Hai IV aus und fährt zu den Fanggründen. Dort wird geangelt: Butt, Dorsch und mehr. Und dann wird stolz die Beute präsentiert: lecker!
23774 Heiligenhafen · Werftstraße 9, täglich rund ums Jahr.
www.hai4.de

Stralsund
Anderntags führt mich Dr. Götz Reinicke, Kurator für Meeresökologie, durchs Kloster St. Katharinen (Mönchstraße 25). Kloster? Ja, in der Tat. Das Deutsche Meeresmuseum ist in dem ehemaligen Kirchenschiff des einstigen Dominikanerordens untergebracht, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Seit Anfang der 1950er-Jahre sind hier meereskundliche Themen aufbereitet, und ich genieße die Privatführung, die mir nicht nur die Themen näherbringt, sondern auch eine Geschichte von älterer Museumspädagogik in der ehemaligen DDR bis heute vermittelt. Mit welchen Mitteln wird der Besucher geführt, um die Konzentration nicht allzu sehr zu strapazieren? Wie wird er überrascht, informiert und verwöhnt? Mit Sinn und Verstand sind die Aquarien platziert, in denen bunte Tropenfische in ihrem Riff zu sehen sind; weiter geht es über Fischfang und Umweltthemen, Formen und Farben bis hin zu riesigen Meeresschildkröten, deren Fütterung sicherlich zu den Besucher-Highlights zählt. Mich beeindruckt besonders das Walskelett, das das gesamte Schiff der alten Klosterkirche ausfüllt.
Noch bekannter ist Stralsund für sein Ozeaneum. Man sollte bei ausreichend Zeit beide Häuser besuchen, sie sind doch sehr unterschiedlich. Doch auch die alte Hansestadt hat viel zu bieten: Da gibt es eine Hafenkneipe, die schon 1332 dokumentiert ist, eine der ältesten Europas. Heute gibt es hier immer wieder Livemusik, Hanni schmeißt den Laden mit viel Liebe. Dazu hält Stralsund Kirchen, Klöster, Giebelhäuser, gute Atmosphäre und nette Restaurants bereit – und natürlich: Rügen gleich gegenüber. Mir bleibt jedoch nur noch wenig Zeit, und so will ich die letzten beiden Tage nicht in den dortigen Nationalpark fahren. Auf Bernstein, Königstuhl und den Nationalpark Jasmund muss ich leider verzichten, alles geht einfach nicht. Stattdessen will ich die Natur vom Festland aus beobachten.
Die Luft vibriert: Heisere Schreie zu Tausenden. Wir stehen am neu eröffneten Ausguck „Kranorama“ bei Günz und beobachten „Grus grus“, den europäischen Graukranich. Von Skandinavien kommend rasten rund 70.000 Vögel im Ostseeraum. In der Region werden die schon abgeernteten Felder mit Futter bestreut, damit sich die Zugvögel über mehrere Wochen genug Energie anfressen können, um den gefahrvollen Weiterflug nach Südeuropa und Nordafrika zu bestehen. Von unten aus ziehen die Pfeilformationen über unsere Köpfe, mal vier Tiere, mal fast hundert, Jung- und Alttiere sind nur an der Stimmlage zu unterscheiden. Sie übernachten in den flachen Boddengewässern, so kann der Fuchs sich nicht unbemerkt anschleichen. Der Ruf der Kraniche löst Fernweh und Reiselust aus. Gut, dass ich im Reisemobil unterwegs sein kann …
Den letzten Tag verbringen Mali und ich in Greifswald, schlendern über den weiten Marktplatz und durch die Gassen. Der Backofen im Adria wird erst bei der nächsten Reise benutzt werden, denn hier gibt es Fischbrötchen auf die Hand und eine lange Tour mit dem Rad durch die Stadt. Ich folge dem Caspar-David-Friedrich-Weg, der in 15 Stationen besondere Blickwinkel seiner Heimatstadt darstellt und dabei dessen Leben und Schaffen erläutert. Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität wurde bereits 1456 gegründet und ist bis heute mit all ihren Bauten und den 12.000 Studenten stadtbildprägend. Fahrräder lehnen an Gestellen, Kneipen und Cafés, das 2008 renovierte Auditorium Maximum mit seinen vielen Hörsälen – vieles ist einen Besuch wert. Als sie hört, dass ich mit dem Reisemobil unterwegs bin, überreicht mir die nette Dame am Eingang von St. Nikolai einen Segen für Reisende.
Mali und ich radeln entlang des Flusses Ryck bis zum Utkiek am Museumshafen, bewundern die dort liegenden Schiffe und genießen die Abendstimmung in der Klosterruine Eldena. Nun geht es auf den Heimweg, es liegen noch viele Kilometer vor uns. Im Gefrierfach des Adrias liegt der frisch erworbene Fisch, und so wird die Erinnerung an diese Reise noch in den nächsten Wochen kulinarisch fortgesetzt werden.

Reisemobilstellplätze und Campingplätze
Stellplatz Feriendorf Ostsee
An der Chaussee 5 · D-23948 Klütz
GPS: 53°56’25,1‘‘ N/ 11°14’39,1‘‘ O
Tel. 038825-410
Auf einer ausgewiesenen Wiese im Feriendorf können sechs Reisemobile, auch über 8 Meter Länge, Platz finden. 10 Euro/Nacht inklusive Strom. Dusche gegen Gebühr. Keine Entsorgungsmöglichkeiten. Gaststätte auf dem Gelände vorhanden.
www.feriendorf-ostsee.de


Wohnmobilpark Wismar
Schiffbauerdamm 12 · D-23966 Wismar
GPS: 53°53’37,8‘‘ N/ 11°27‘4,4‘‘ O
Tel. 0172-3884003 (Büro) | 0172-3905368 (Platzwart)
Ruhige, altstadtnahe Lage am Westhafen Wismar. 65 großzügige Parzellen, landschaftlich schön angelegt. Einkaufsmöglichkeiten direkt nebenan. Standgebühr 24 Std./10 Euro, inkl. Entsorgung, Müll und WC. Strom 8 Std./1 Euro, Trinkwasser 100 Ltr./1 Euro. Hunde erlaubt. Rabattkarte für das Erlebnisbad Wonnemar. Anreise durchgehend und ganzjährig möglich.
www.wohnmobilpark-wismar.de


Stellplatz Großparkplatz am Stadthafen
Am Warnowufer 61 · D-18055 Rostock
GPS: 54°5’34,9‘‘ N/ 12°7’58,7‘‘ O
Sehr zentrumsnah, direkt am Stadthafen gelegener Platz für 20 Reisemobile. Kein Strom, Entsorgungsmöglichkeiten oder Dusche. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich ein öffentliches WC (Benutzung: 0,50 Euro).


Campingplatz „Am Freesenbusch«
Am Bahndamm 1 · D-18374 Zingst
GPS: 54°26’24,9‘‘N/ 12°39’58,2‘‘O
Tel. 038232-15786
Drei große, barrierefreie Sanitärgebäude, Wellness- und Fitnesszentrum, Restaurant, Camping-Shop, Biergarten, Imbiss, Fahrradverleih, Spielplatz, uvm. Bietet Platz für 360 Reisemobile und Zelte. Stromanschlüsse vorhanden. Die Komfortstellplätze bieten Kabelfernseh- sowie einen Wasser- und Abwasseranschluss. Der Platz wurde 2011 durch den DTV mit „sehr gut“ ausgezeichnet.


Caravanstellplatz „An der Rügenbrücke«
Werftstraße 9 a · D-18439 Stralsund
GPS: 54°30’22,21‘‘ N/ 13°09’83,22‘‘ O
Tel. 03831-6679777
Bietet Platz für 40 Reisemobile auf befestigten Parzellen. Der Stellplatz ist fußläufig zur Innenstadt gelegen und in Sichtweite der Rügenbrücke. Sanitärtrakt mit Duschen, Toiletten, Wasch- und Spülmaschine. Stromversorgung und Toilettenentsorgung vorhanden. 15 Euro/Nacht, inkl. 2 Personen und Mobil. Kinder frei.
www.caravanstellplatz-stralsund.de


Reisemobil- und Caravanstellplatz Wöller
Chaussee 12 · D-17489 Hinrichshagen bei Greifswald
GPS: 54°04’28,6‘‘ N/ 13°21‘8,23‘‘ O
Tel. 03834-500448
Eingezäunter, ganzjährig geöffneter Stellplatz für bis zu 50 Mobile auf geschottertem festen Untergrund und Wiesengelände; auch für große Reisemobile geeignet. Müllcontainer auf dem Platz. Tiere erlaubt. Vier Kilometer bis zum Stadtzentrum Greifswald. 10 Euro/Tag, inkl. Strom
und Ver/Entsorgung.
www.caravan-woeller.de

Das Reisemobil
Der Adria Matrix M 670 SL ist ein hochwertiges und pfiffig ausgestattetes Wohnmobil.

Der Adria Matrix M 670 SL ist ein hochwertiges und pfiffig ausgestattetes Wohnmobil.

Adria Matrix M 670 SL
Der teilintegrierte Matrix M 670 SL ist von außen elegant geschwungen und trotz seiner Länge harmonisch anzusehen. Innen hat der Hersteller erkennbar eine Menge Anregungen aus der Praxis umgesetzt: Leuchten im Bett mit Hell- und Schummerlicht, Hintergrundbeleuchtung für gemütliche Runden, Ablagen an den richtigen Stellen, ein Handyfach mit USB-Anschluss im Eingangsbereich, stabile Vollauszüge, eine Regenjacken-Kleiderstange in der Dusche und manches mehr. Ansonsten ist der Grundriss auf ein Paar mit gelegentlichen Mitreisenden ausgelegt: Einzelbetten mit Mittelstück, Raumbad mit Dusche links und WC rechts, dazwischen eine Tür, die WC oder Komplettbad vom Wohnraum abtrennt, eine durchdachte Küche mit Backofen und eine Sitzgruppe, die auch für fünf oder gar sechs Personen taugt; darüber ein elektrisch absenkbares Bett. Es ist eine Freude.
Infos: www.adria-mobil.com


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2015 (Modell 2016)
  • Länge: 7.383 mm
  • Breite: 2.299 mm
  • Höhe: 2.855 mm
  • Leermasse: 2.973 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
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