Deutschland erFahren – Spessart von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Wir könnten ruhig noch weiter auf diesem Fernwanderweg.

Wir könnten ruhig noch weiter auf diesem Fernwanderweg.

Mali
Im Optima gibt es unter dem Kühlschrank eine Klappe, die Mali besonders liebt. Hier „wohnen“ Wanderschuhe, Leine und Belohnungs- häppchen, und Mali ist sofort auf das kleine Geräusch des Öffnens dieser Klappe konditioniert. Hobby hat uns das Fahrzeug mit Teppich ausgestattet, und das kommt uns nun in der kalten Jahreszeit zugute – die dicke Hundedecke darf zu Hause bleiben, und ein dünnes Handtuch genügt als Hundeplatz. Der Spessart selbst zeigt sich hundefreundlich, in der Gastronomie ist sie willkommen, und bei Museen bleibt sie sowieso lieber im Reisemobil.

Das Reisemobil zum Spessart
Okay, auch mir fällt als erstes „Das Wirtshaus im Spessart“ ein, als Mali und ich für die neue Tour packen. Die genaue Handlung von Wilhelm Hauffs Märchen habe ich zwar längst vergessen, dennoch erwarte ich vor allem „viel Gegend“. Ein dunkler Räuberwald, ein Wald der Spechte, Wildnis, Jäger, gottverlassene Einöde und was nicht alles mehr wird der kleinen Mittelgebirgsregion im Dreieck zwischen Fulda, Frankfurt und Würzburg nachgesagt. Und so starte ich mit ordentlichen Wanderschuhen, der gefütterten Regenjacke und Taschenlampe und bin auf alles gefasst.
Hobby hat uns diesmal einen Optima T65 HFL zur Verfügung gestellt, und anders als sonst wird diesmal für zwei Personen und Hund gepackt: Eine Freundin hat sich kurzerhand entschlossen, ihre letzten Urlaubstage mit auf Tour zu verbringen. Der Grundriss ist mit Längsbett und Hubbett gut geeignet, die Sitzgruppe groß genug, und die Bücher, allem voran Hauffs Märchenbuch, passen prima in die Oberschränke. Von Norden kommend reisen wir auf der A66 bequem an, der Einstieg in den Spessart ist gut angebunden.

Märchenstunde im Hobby
Abendlicher Stopp in Büdingen, der Fröschestadt. Wir finden das Schloss (Schloßplatz 1) winterlich verschlossen vor, nicht aber die netten Geschäfte, und hören im sympathischen Teeladen gegenüber des 50er-Jahre-Museums die Legende von der frisch vermählten Gräfin, die sich über das Froschgequake beschwert. Die Büdinger fanden eine Lösung für die Lady und nennen sich heute „Beuringer Frääsch“. Wir genießen das Städtchen und fahren weiter in die spessart‘schen Wälder. Noch am Abend wird der alte Märchenschinken aufgeschlagen, und wir lesen uns gegenseitig vor. Eigentlich hat Wilhelm Hauff seine Erzählung über Zirkel- und Goldschmieds Erlebnisse genutzt, um weitere Märchen in die Handlung einzubetten, und diese handeln nicht vom Spessart. Dennoch ist es ihm – und später Lilo Pulver als Schauspielerin – gelungen, ein festes Bild in den Köpfen zu verankern. In unserem rollenden Wirtshaus namens Hobby dagegen ist es gemütlich, kuschelig und warm, und wir haben nicht die geringste Angst vor wilden Räubern. Vor jeder von uns steht ein Spessart Specht, ein Räuberchen blond, das andere schwarz, und das Bier schmeckt gar köstlich. Wir haben es jedenfalls besser als Werkzeugmacher und der junge Geselle mit dem Goldschatz für seine Patin, von dem wir uns wechselweise vorlesen. Dennoch versetzt uns das Märchen gleich in die richtige Stimmung für die wilden Wälder.

Ausflugstipps Teil 1
Glück im Weinhaus Mehling
In Lohr haben wir Lust auf regionale Küche, und ein Passant empfiehlt uns „da drüben die Weinstube, da können Sie angenehm speisen“. Und genau so ist es: Eine urige Gaststube, trubelige Gäste, die sich alle zu kennen scheinen. Am Tisch sitzt Seniorchef Josef Mehling, der mit seinen nun 89 Jahren noch immer täglich einen Teig in der angeschlossenen Bäckerei produziert und abends in der Weinstube Teller schleppt, Gäste begrüßt und erkennbar dieses Leben liebt. Seine Söhne Matthias und Michael haben in vierter Generation längst den Betrieb übernommen und betreiben Bäckerei und Weinstube. Leckeres Essen gibt die Küche her, die fränkische Weinkarte kann sich sehen lassen. Matthias nimmt sich viel Zeit für uns, zeigt uns das Haus, die Wandmalereien, nickt freundlich Bekannten und Gästen zu. Dann geht es in „Mehlings Keller“, ins Kleinkunsttheater: Im Gewölberaum treten regelmäßig die „Gaukler“ auf, eine Laienschauspielgruppe unter der Leitung eines Profi-Regisseurs, die Lohr und Umgebung mit zwei Besetzungen und bester Laune unterhält. Zurück am Tisch essen wir unser Rumpsteak. In der Luft liegt der summende Geräuschpegel von glücklichen Gästen: Auch mein Rausch kommt nicht vom Wein, sondern von der Atmosphäre. Ach so: Hier hing einst auch der Schneewittchen-Spiegel, das wurde fabulogisch-wissenschaftlich nachgewiesen …
Infos: www.weinhaus-mehling.de


Keltenwelt am Glauberg
Knapp nördlich des Spessarts locken Keltengräber aus der Jungsteinzeit, Wehranlagen und ein höchst interessantes Museum. Fast 2.500 Jahre lang lagen die Schätze unentdeckt im Boden, heute sind sie spielerisch im Museum zu entdecken. Das Gebäude selbst ist schon ein architektonischer Hingucker.
Infos: www.keltenwelt-glauberg.de

Naturpark Spessart
Natürlich wollen wir das berühmte Wirtshaus im Spessart sehen – doch das gibt es so gar nicht mehr, und es ist auch unklar, wo genau es lag. Einige Häuser nehmen heute ähnliche Namen für sich in Anspruch. Das langgestreckte Wirtshaus dort vor Schloss Mespelbrunn könnte es sein. Doch viel interessanter ist das originale Renaissanceschloss selbst. Es ist zwar in den Wintermonaten geschlossen, aber schon von außen hat es eine märchenhafte Ausstrahlung. Hunde sind allerdings nicht erwünscht, für einen Besuch der Anlage muss der Hund im Reisemobil bleiben. Wir leinen Mali an und laufen eine schöne Tour, erfreuen uns an den Teichen des Wasserschlosses, der Schlosskirche und den schönen Wegen rundherum. Infos: www.schloss-mespelbrunn.de
Auf der ST 2308 fahren wir gen Süden über Heimbuchental und Sommerau mit seiner schönen Buntglas-Rosette an der Kirche bis Klingenberg am Main. Dorthin lohnt sich eine Fahrt nicht nur wegen der leckeren Weine, sondern vor allem wegen der Clingenburger Festspiele in der Burgruine, die hier im Sommer stattfinden. Wir zuckeln weiter entlang des Mains, folgen seinen Schleifen bis Großheubach; dort wollen wir das Franziskanerkloster besichtigen (Kloster Engelberg 1). Doch wir schenken uns die Engelsstaffeln, steile 612 Sandsteinstufen, die vom Ort bis zum Kloster hinauf führen, und parken nur wenige Meter vom Eingang entfernt. Der Wallfahrtsort entstand aus einer Holzkapelle um 1300, in der Erzengel Michael verehrt wurde. Marienverehrung kam hinzu, und so pilgern jährlich viele hierher. In einer kleinen Außenkapelle finden wir Unmengen Dankestafeln Gläubiger an die Jungfrau Maria. Die Klosterschänke ist erkennbar auf größere Besuchermengen eingerichtet, das dunkle Bier muss man einfach probieren.
Wir steigen hier ein in den Eselsweg, der ganz nahe am Kloster sein Ende findet. Der Fernwanderweg ist ursprünglich ein Karawanenpfad gewesen, auf dem im Mittelalter über die Höhen des Spessarts die Salze aus Bad Orb und Umgebung auf Esels Rücken Richtung Main zur weiteren Verschiffung transportiert wurden. Fernab der Dörfer und feuchten Täler läuft man heute auf dem mit einem „E“ hervorragend markierten Weg durch Buchen- und Eichenwälder, Wanderfreunde schaffen die rund 120 Kilometer in einer knappen Woche. Wir gönnen uns eine ordentliche Tour, machen Mali glücklich und kehren zurück zum Wohnmobil.

Ausflugstipps Teil 2
Zwischen Himmel und Hölle
Wer mit Kindern unterwegs ist, findet Wissenswertes, Spielerisches und Unterhaltsames auf dem Kulturweg im Heimbuchental. Streichelzoo, Spielplatz, die Kernsmühle und ein Hammerwerk begeistern auch den Nachwuchs. Alternativ geht’s ins Wassererlebnishaus Rieneck oder nach Frammersbach auf den Feuchtwiesen-Erlebnispfad.
Infos: www.naturpark-spessart.de


Wellness trifft Gesundheit
Vom Stellplatz aus geht es in wenigen Minuten durch den Kurpark in die Spessart Therme in Bad Soden-Salmünster. Dort sorgen unter anderem Thermalsole-Bad, 4-Sterne-Saunalandschaft für Gesundheit und Entspannung. Gleich nebenan geht es zum Premiumwanderweg oder mit dem Rad auf Hessens Radfernweg R3.
Infos: www.spessart-therme.de

Kaffee, Kuchen und Whisky
Anderntags geht es weiter entlang des Mains, bei schönstem Wetter reist es sich die kurze Strecke bis Miltenberg. Die Burg thront über der Mainschleife, wir streifen durch die Gassen, genießen die hübschen Fachwerkbauten und landen schlussendlich in der Konditorei Hennrich (Mainzer Straße 32). Kaffee! Kuchen!
Frisch gestärkt rollen wir weiter nach Osten, gen Wertheim. Doch da, in Freudenberg, müssen wir mal schnell das Steuer herumziehen: Am Straßenrand ist eine Whisky-Produktion. Hier? Ja, hier (Hauptstraße 26). Destillateur Pascal Marré erzählt, worauf es bei der Lagerung ankommt. Erwachsen aus einer traditionellen Obstbrennerei hat sich hier am Rande des Odenwaldes eine erstklassige Manufaktur für Gin und Whisky etabliert. Die Auswahl der Obstsorten, das Brennen, die Qualität der Fässer, alles muss stimmen, damit am Ende der Brand ausgewogen duftet und schmeckt.
Weiter geht es entlang des Mains, immer wieder entdecken wir Burgen an den Hängen. Und dann endlich Wertheim, überragt von seiner Burg. Wir erobern die Stadt, schauen links und rechts, entdecken den Spitzen Turm aus dem 13. Jahrhundert, das Maintor, Kirchen… doch dann zieht es uns – wer hätte es gedacht – zum nahen Wertheim Village. Unter Reisemobilisten wohl bekannt verzichten wir auf das Hymer Museum, sondern schauen mal, was die Einkaufsmeile der Nation aktuell so zu bieten hat …
Der Abend gehört dem Freizeitbad Wonnemar in Marktheidenfeld (Am Maradies 8). Die einkaufsgeplagten Füße und Beine entspannen sich im Solebad vorzüglich, der folgende Nachtschlaf auf dem Stellplatz am Main ist tief und fest. Anderntags zieht es uns in die Ausstellung des Franck-Hauses (Untertorstraße 6). Mit der blauen Farbgebung zeigte der reiche Weinhändler Frank Valentin Franck schon 1745, dass er das schönste Haus weit und breit besaß. Kunstvolle Putten, prachtvoller Stuck, Skulpturen und Leinentapeten schmücken den Bau von innen. Anschließend ziehen wir durch die schnuckelige Stadt, sie ist voller kultureller und sinnenfroher Angebote. Zu einem Bootsausflug auf dem Main können wir uns dann allerdings doch nicht aufraffen, stattdessen geht es weiter nach Lohr. Unterwegs legen wir eine Hundepause mit Wanderung ein, das tut uns allen gut.

Gastfreundliches Lohr
Ein Abstecher nach Karlstadt, oder wie die Einwohner sagen „Karscht“, führt nach Wein-Franken. Die Täler werden weit, es ist grün, und man kann den Wein schon fast riechen. Die Altstadt wartet auf mit einem prachtvollen historischen Kaufhaus, einer Burgruine, der Mainlende – das ist die Stadtmauer zum Fluss hin – und wunderbaren alten Häusern und Türmen. Über Gemünden kehren wir zurück in den Spessart und erobern Lohr. Hier erleben wir, was spessart’sche Gastfreundschaft auf fränkisch ist und fühlen uns pudelwohl.
Im märchenhaften Schloss ist das Spessartmuseum untergebracht (Schloßplatz 1). Handwerke aller Art, die schwierigen Lebensumstände in dem waldreichen Mittelgebirge und manch anderes mehr sind dort zu finden. Schneewittchen spielt hier die zentrale Rolle, ihr Märchen-Spiegel hängt heute nicht mehr in Mehlings Weinhaus, sondern im Museum. Der Fabulologen-Stammtisch in Lohr war sich einig, dass man mit wissenschaftlichen Methoden all die Fakten, Daten und Örtlichkeiten belegen kann und so der Nachweis über Schneewittchens Existenz in Lohr zu führen ist. Tja, und wie war das mit den Räubern?
Wir ziehen wieder in die Wälder, wandern Bachläufe entlang und hoffen – nun schon auf dem Heimweg – auf eine Bibersichtung in der Nähe von Frammersbach. Diese Freude ist uns leider nicht vergönnt, aber wir erleben erneut die lieblich-raue Gegend, die den Spessart prägt.
Im Eck der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Bayern fanden wir Schlösser und Burgen, Einkaufsmöglichkeiten und Wanderstrecken im Naturpark, Museen, Gastronomie, Stellplätze und Bäder; für alles war überreichlich gesorgt, eine Stadt schöner als die andere. Der Spessart verwöhnte uns vor allem mit seinen freundlichen Menschen, den warmen Farben der Buntsandsteine und seinen tollen Wanderwegen… doch von echten Räubern keine Spur.

Reisemobilstellplätze und Campingplätze
Stellplatz am Freibad
Hinter der Meisterei 20 · D-63654 Büdingen
GPS: 50°17‘27‘‘ N / 9°7’33‘‘ O
Tel. 06042-96370
Acht kostenfreie Stellplätze auf asphaltiertem Untergrund am Freibad, wenige hundert Meter östlich vom Zentrum Büdingens. Nutzung der Duschen/Toiletten im Freibad gegen Gebühr. Kein Strom, Wasser V/E. Ganzjährig.
www.buedingen.info


Wohnmobilstellplatz am Kurpark
Spessartstraße · D-63619 Bad Orb
GPS: 50°13‘1‘‘ N / 9°21‘17‘‘ O
Tel. 06052-830
Neun ruhig gelegene Stellplätze am südlichen Rand von Bad Orb am Kurpark mit Gradierwerk. Preise: Stellplatz: 12,00 Euro/24 h inkl. Kurtaxe; Strom: 1,00 Euro/8 h; Wasser: 1,00 Euro/90 l. Ganzjährig.
www.bad-orb.info


Campingplatz Mönchberg
Campingstraße 2 · D-63933 Mönchberg
GPS: 49°47‘21‘‘ N / 9°15‘47‘‘ O
Tel. 09374-1330
Campingplatz Heiter im Luftkurort Mönchberg. Alles fußläufig erreichbar, fünf Minuten Fußweg zum Freibad. Platzgebühr: 4,00 Euro/Nacht; Erwachsene: 4,00 Euro/Nacht; Kinder (bis 12. J.): 1,80 Euro/Nacht; Hunde (an der Leine): frei; Strom: 2,50 Euro/Nacht und 0,55 Euro/kWh; Kurtaxe/Person: 0,60 Euro/Tag. Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.
www.campingplatz-moenchberg.jimdo.com


Campingpark-Wertheim-Bettingen
Geiselbrunnweg 31 · D-97877 Wertheim Bettingen/Main
GPS: 49°46’51‘‘ N / 9°33’58‘‘ O
Tel. 09342-7077
Der Campingplatz befindet sich am Rande des Naturparks Spessart inmitten des fränkischen Weinlands. Er liegt umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern direkt am Ufer des Mains. Preise/Nacht: Reisemobil: 5,00 Euro; Caravan: 2,50 Euro; Erwachsene: 5,50 Euro, Kinder (4–16 J.): 2,50 Euro; Pkw: 2,50 Euro; Hund: 2,00 Euro; Strompauschale: 2,50 Euro; Kurtaxe: 1,00 Euro. Saison Anfang April bis Ende Oktober.
www.campingpark-wertheim-bettingen.de


Wohnmobilstellplatz Martinswiese
Georg-Mayr-Straße · D-97828 Marktheidenfeld
GPS: 49°50’56‘‘ N / 9°35’57‘‘ O
Tel. 09391-50040
20 bis 30 geschotterte Reisemobilstellplätze direkt am Ortseingang, bei der alten Mainbrücke. Keine Platzreservierung. Standgebühr per Automat: 5,00 Euro/je 24 h; Wasser: 1,00 Euro/100 l; Strom: 1,00 Euro/4 h. Max. Standdauer: 2 Nächte. Ganzjährig.
www.stadt-marktheidenfeld.de


Wohnmobilstellplatz Mainlände
Osttangente · D-97816 Lohr am Main
GPS: 49°59’40‘‘ N / 9°34’49‘‘ O
Tel. 09352-19433
21 Stellplätze direkt am Mainufer. Die Altstadt ist zu Fuß erreichbar. April bis Oktober Strom und Wasser, ansonsten wegen Hochwassergefahr nicht. Preise: Reisemobil/Nacht: 5,00 Euro; Wasser: 1,00 Euro/100 l; Strom: 1,00 Euro/4 h; Abwasser: frei; WLAN: 2,00 Euro/Tag (an der Touristinfo). Max. Aufenthaltsdauer: drei Tage.
www.lohr.de

Das Reisemobil
Der Hobby Optima ist mit seinen sieben Metern geräumig und noch stadttauglich.

Der Hobby Optima ist mit seinen sieben Metern geräumig und noch stadttauglich.

Hobby Optima T65 HFL
Der Hobby T65 HFL führt nicht zufällig die vielen Buchstaben in seinem Namen: T für teilintegriert, H für Hubbett und FL bezeichnet das französische Bett in Längsanordnung. Das ist mit einer guten Matratze versehen und in der idealen Höhe, um sich draufsetzen und dennoch die darunter liegende Garage gut nutzen zu können. Die mitreisende Freundin testet das Hubbett, es schwenkt leicht runter und rauf und ist ebenfalls mit solider Bettenkonstruktion samt Lattenrost ausgestattet. Eine große Sitzgruppe ermöglicht es jedem, bequem eine eigene Ecke einzurichten, und so ist es nicht einmal erforderlich, die Vordersitze herumzudrehen. So sitzen wir abends gemütlich beisammen. Das leckere Essen zuvor kam aus der Winkelküche, in der der Dreiflamm-Herd noch genügend Platz für Salatschüssel, Pott und Pann auf der Arbeitsfläche ließ. Zum Duschen geht der schlanke Mensch am WC vorbei und landet in der ordentlich abgetrennten Duschecke mit zwei Abläufen; das ist eine saubere Angelegenheit. Ein rundum gelungenes Fahrzeug für zwei bis vier Menschen.
Infos: www.hobby-caravan.de


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2015 (Modell 2016)
  • Länge: 6.984 mm
  • Breite: 2.330 mm
  • Höhe: 2.802 mm
  • Leermasse: 3.027 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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