Deutschland erFahren – Weserbergland von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Da ganz hinten hat sich doch gerade was bewegt: Bestimmt eine Maus – oder gar ´ne dicke fette Ratte!

Da ganz hinten hat sich doch gerade was bewegt: Bestimmt eine Maus – oder gar ´ne dicke fette Ratte!

Mali
Mein Campinghund sinkt wieder voller Begeisterung auf die Decke vor dem Beifahrersitz. Auf den Spuren des Hamelner Rattenfängers hat Mali die Jagd selbst übernommen, hat gegraben, ist gerannt, die Zunge hing hechelnd heraus und sie japste vor Freude. Ihr verweigere ich den Lohn nicht, der Napf ist gefüllt, doch muss er warten, bis sie wieder Luft bekommt. Im Weserbergland ist sie ganz in ihrem Element, da es uns gelingt, täglich eine große Runde zu laufen – ob entlang des Flusses oder durch die Berge. Und dann schläft es sich des Abends auch wieder prima unter dem Tisch, warm bläst die Heizung, die Pfoten zucken im Traum.

Unterwegs im Weserbergland
Noch hat der Winter das Land fest im Griff, als Mali und ich auf Tour ins mittlere Deutschland aufbrechen. Es zieht uns ins Weserbergland, wo ein gut zu bewanderndes Mittelgebirge, Wasserschlösser und Klöster auf uns warten. Der Hobby Optima T65 HFL hat uns ja bereits vor wenigen Wochen gut durch den Spessart gefahren, und so finden jedes Küchenteil und die Kleidung schnell wieder ihren Platz. Der Stauraum im Fahrzeug ist für zwei Personen reichlich bemessen, allein benötige ich daher nur wenige der vorhandenen Staufächer. Die dicke Daunenjacke findet am Haken im Eingangsbereich einen Platz, da ist sie immer griffbereit.

Bad Karlshafen
Wir wollen in Bad Karlshafen mit der eigentlichen Fahrt beginnen und biegen bereits in Kassel von der Autobahn 7 ab, um von dort bei bestem Winterwetter über die Landstraße zu fahren. Das Stück von Hannoversch Münden entlang der Weser bis Bad Karlshafen ermöglicht einen entspannten Einstieg mit schönen Ausblicken auf den Fluss. Bad Karlshafen ist klein, jetzt im Winter ist nicht viel los, dennoch präsentiert sich das Städtchen mit seinen weißen Barockhäusern in der Sonne – warm und freundlich liegt es vor uns. Gebaut wurde die Stadt ab 1699 als Sieburg und bekam erst später ihren Namen in Anlehnung an den Landgrafen Karl, der hier eine Siedlung für die aus dem katholischen Frankreich fliehenden Hugenotten schuf. Geplant als Fabrik- und Handelsstadt diente der Binnenhafen als Einstieg von der Weser in den Landgraf-Carl-Kanal. Damit sollten die Zölle umgangen werden, die das flussaufwärts gelegene Hannoversch Münden für die Waren erhob, die den Fluss hinauf- oder herabgeschifft wurden. Bis zur Residenzstadt Cassel sollte die neue Wasserstraße einst reichen, doch sie wurde nach dem Bau von nur 17 Kilometern in der Nähe von Hümme beendet. Seit dem 18. Jahrhundert schufen Solequellen einigen Wohlstand, eine Saline und Gradierwerke begründeten einen Ruf als Heilbad. Heute lohnt sich ein Besuch der Wesertherme (Kurpromenade 1), deren Wasser aus einer Quelle in 1.150 Metern Tiefe gefördert wird.
Zur Reparatur des Hafenbeckens, aus dem noch bei unserem letzten Besuch dicke Karpfen nach Luft schnappten, ist aktuell das Wasser abgelassen. Die Rathausseite gilt als fertig saniert, der Rest „muss noch“. Mehrere Jahre war die Bürgerschaft wegen der Frage gespalten, ob der Hafen wie einst einen Zugang zur Weser neu erhalten oder ob die Wasserfläche weiter als abgeschlossene Einheit fungieren soll. Erst im Februar 2016 konnte man sich mit einer kleinen Mehrheit für die Hafenöffnung durchsetzen, nun geht es an die Beschaffung der Finanzmittel; eine große Aufgabe für die kleine, aktive Stadt.
Mali und ich unternehmen bei schönstem Wetter einen Rundgang durch das einheitliche Stadtbild. Im Invalidenhaus logierten einst invalide hessische Soldaten und ihre Familien und beschlossen dort ihre Tage (Carlstraße 20). Herausragend ist das Packhaus, dessen untere Räume als Umschlaglager für die Waren genutzt wurden und in dessen Beletage die Landgrafen Besucher empfingen und Gericht hielten.

Ausflugstipp 1
Von der Reichsabtei zum Weltkulturerbe: Schloss Corvey
Kloster Corvey, eingeschmiegt in die Landschaft des Weserberglandes und unmittelbar an der Weser gelegen, war eines der bedeutendsten karolingischen Klöster. Nachfolger Karls des Großen setzten dessen Pläne zur Gründung des Klosters um, die Wurzeln reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Seit 2014 ist es nun endlich Weltkulturerbe und das zu Recht: Die barocke Abteikirche, der Kreuzgang, das einzigartige Karolingische Westwerk, die Fresken, der Kaisersaal, die weltliche Bibliothek … kaum kann man sich an alldem sattsehen.
Themenführungen für Große und Kleine lassen das Klosterleben wieder auferstehen und machen die Architektur transparent. Spannende Geschichten rund um Fürsten und Äbte zeichnen die Zeit der Blüte und des Niedergangs nach.
Infos: www.schloss-corvey.de

Deutsches Hugenottenmuseum
Uns lockt es noch einmal zur Weser, wo Mali sich mit den Enten beschäftigt und ich mich am Blick auf den gegenüberliegenden Campingplatz erfreue. Dann zieht es mich in die ehemalige Zigarrenfabrik am Hafenbecken, in der heute das Deutsche Hugenottenmuseum seine Heimat gefunden hat (Hafenplatz 9). Für die Hugenotten war diese Stadt ja einmal gegründet worden. Die tief gläubigen Protestanten waren im 16. Jahrhundert in ihrer Heimat Repressionen und Verfolgung ausgesetzt. Eine Zeitlang konnten sie ihren Glauben praktizieren, doch nach gut achtzig Jahren wurde 1685 das von Henri IV. erlassene Toleranzedikt wieder aufgehoben. Dies begründete eine Flüchtlingswelle, und die Calvinisten wanderten in Scharen aus. Sie verließen ihr gesichertes Leben mit dem Wunsch, ohne Verfolgung leben und ihren Glauben praktizieren zu dürfen. In Deutschland waren sie willkommen, der Große Kurfürst unterzeichnete im Oktober 1685 das Aufnahme­edikt von Potsdam. Mit den Religionsflüchtlingen kamen nicht nur französische Namen in Deutschland an, sondern vielmehr großes handwerkliches Wissen und neue Gepflogenheiten. Im Museum ist die Geschichte gut dargestellt, Zeugnisse der neuen Einflüsse finden sich nicht nur in besonderen Kleidungsstücken und feinsten Kalbslederhandschuhen. Mali hat derweil brav im Hobby gewartet, sie kommt jetzt an die Reihe, als wir eine Wanderung zum Hugenottenturm auf den hessischen Klippen machen.
Ein kleiner Abstecher führt uns zur Wasserburg Wülmersen (34388 Trendelburg). Die Hofanlage liegt inmitten satter Wiesen an Diemel und Holkapebach und gehörte einst den Rittern von Stockhausen. Die Sandstein- und Fachwerkgebäude verfielen nach dem zweiten Weltkrieg, doch dann übernahm eine Initiative die Anlage, und heute setzen dort ungelernte und arbeitslose Jugendliche den Hof unter der Anleitung von erfahrenen Handwerkern instand. Alles ist sehr gepflegt und mit Verstand restauriert. Bei einer Wanderung um das Geländer herum entdecken wir eine Herde von Straußen, die auf den verschneiten Weiden ihren Auslauf nutzen.

Schlösser der Weserrenaissance
Die Tour führt uns weiter entlang der Weser Richtung Norden, und das erste Schloss taucht auf. Besonders Schloss Fürstenberg reizt mich; auch wenn dort umgebaut wird, gibt es dort aus der hauseigenen Produktion einen Porzellanshop und mich begeistern vor allem die schlichten Formen einer Serie (Meinbrexener Straße 2). Doch dann geht es weiter nach Höxter. Ein Gang durch die Innenstadt, dann sind wir beim Schloss Corvey . Mali und ich laufen ein Stück auf dem historischen und heute gut markierten Jakobsweg – eigentlich könnten wir nun bis zum spanischen Santiago de Compostela durchlaufen. Doch wir haben es bequemer als so mancher Pilger, der in einfachsten „Refugios“ übernachten muss: Haben wir doch im Hobby ein bequemes Bett, Dusche, Küche und Heizung immer dabei. Die Pilger des Mittelalters nahmen gerne die Route über das Kloster Corvey, dank der Reliquien des heiligen Vitus war es selbst ein berühmter Wallfahrtsort.

Ausflugstipps 2
Mit dem Rattenfänger durch Hameln
Die Legende ohne Happy End ist allen bekannt. Heute jedoch kann man dem Flötenklang des Rattenfängers getrost durch die Gassen folgen. Man erfreut sich an Geschichten, Märchen und Legenden und kommt sicher wieder nach Hause.
Infos: www.hameln.de


Forum Jacob Pins im Adelshof zu Höxter
Holzschnitte, Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde, Drucke und Skizzen von Jacob Pins. Der Höxteraner Künstler konnte gerade noch dem Holocaust entgehen. Der versöhnliche Ehrenbürger der Stadt ist vielfach ausgezeichnet, und seine Arbeiten sind von besonderer Eindringlichkeit und Klarheit.
Infos: www.jacob-pins.de

Bodenwerder
Via Holzminden fahren wir nun entlang der Weser gen Bodenwerder. Unterwegs bestaune ich das berühmte Schloss Bevern von außen, entscheide mich jedoch zur Weiterfahrt. Die Münchhausen-Stadt Bodenwerder identifiziert sich nicht nur mit dem Lügenbaron, sondern wartet mit einer ganzen Reihe von Festen über das Sommerhalbjahr auf. Für Mali und mich ist sie Ausgangspunkt für eine lange Wanderung auf dem Weserbergland-Weg. Der Fernwanderweg hat uns für kleinere Ausflüge bereits öfter angezogen, doch heute laufen wir eine ordentliche Tour bis Lüntorf, alles zusammen knapp 20 Kilometer. Zurück geht es per Anhalter. Tatsächlich nimmt ein reizendes Reisemobilisten-Paar mich mitsamt Hund zurück, und als Dankeschön lade ich sie in die Kaffee-Wirtschaft des Wasserschlosses Hehlen ein (Schloßstraße 2). Im Gespräch amüsieren wir uns über Technikprobleme mit Handy und Kopfhörern, und die kanadische Ehefrau erzählt mir voller Begeisterung, dass ihre Katze, wenn sie selbst geschlossenen Auges und tiefenentspannt Musik hören will, gerne mal die Kopfhörerkabel jagt, um zu ihren Streicheleinheiten zu kommen. Die Katze reist immer im Reisemobil mit, bleibt aber rund um die Uhr im Fahrzeug; da hat Mali es leichter, da sie ja zumeist mit mir gehen darf. Wir verbringen noch einen netten Abend miteinander, anderntags „fährt“ jeder wieder seines Weges. Auch in den nächsten Tagen biege ich immer wieder seitlich ab in die Berge, um sie zu Fuß zu erobern und die herrlichen Aussichten zu genießen. Trotz der winterlichen Kälte tut uns beiden die Bewegung erkennbar gut.
Weiter im Norden wartet nun Schloss Hämelschenburg (Herrmann sin Burg) auf uns (Schloßstraße 1, 31860 Emmerthal). Das Hauptwerk der Weserrenaissance kann teilweise besichtigt werden und bietet sogar heute manchmal Pilgern Dach und Speise. Möbel, Porzellan und Waffen sind zu sehen und selbstverständlich die stundenweise geöffnete Kirche. Wir ziehen weiter, die Weser hinab.

Hameln
Natürlich „muss“ man in Hameln dem Rattenfänger folgen; der ist allerdings heute nicht mehr gefährlich, sondern bereitet einem eine kurzweilige Stadtführung. Die musikalischen Stadtführer versetzen einen in alte Zeiten zurück und lassen die Legende aufleben. Bis in die Steinzeit gehen die Besiedelungsspuren der Stadt zurück, die ursprünglich mittelalterliche Befestigung wurde auf Napoleons Befehl geschleift, und zum Glück blieb der Großteil der Innenstadt im zweiten Weltkrieg verschont – so lockt Hameln mit einer reizvollen Altstadt. Wir schlendern durch die Gassen, Schaufenster und Cafés, vorbei an schönem Fachwerk und kehren dann zurück zum Stellplatz, wo der Hobby schon startbereit auf uns wartet.

Rinteln und Schloss Bückeburg
Anderntags lassen wir uns durch die Fachwerkgassen Rintelns treiben, das immerhin einmal eine Universitätsstadt war. Von hier aus geht’s zum Schloss Bückeburg, einem weiteren mächtigen Renaissance-Komplex (Schloßplatz 1). Mich interessieren natürlich die herrlichen barocken Pferde der einzigen Hofreitschule Deutschlands, und so nutze ich die Gelegenheit zu einem Rundgang durch den gepflegten Marstall.
Den nächsten Tagen gehören Wanderungen durch die Berge, wir tingeln mal nach links und mal nach rechts, fahren über das Extertal bis Lemgo. Ein Gang durch das Hexenbürgermeisterhaus (Breite Straße 19), dann geht es zum Renaissanceschloss Brake (Schloßstraße 18). Schon die Umgebung ist prachtvoll, und das Museum erläutert Wissenswertes an Kultur und Wissenschaft in nachmittelalterlicher Zeit. Ein kleiner Schlenk führt mich durch Detmold, und dann gibt’s meinen persönlichen Reiseabschluss in Bad Pyrmont. Ich wähle die Hufeland-Therme für die kleine Erholungskur, und wie immer tut das Thermalwasser Seele und Körper gut (Forstweg 17). Nach einer letzten Nacht auf dem nahe gelegenen Stellplatz geht es dann frisch gestärkt wieder Richtung Heimat.

Wohnmobil-Stellplätze und Campingplätze
Stell- und Campingplätze Bad Karlshafen
Am rechten Weserufer 2 · D-34385 Bad Karlshafen
GPS: 51°38‘39‘‘ N / 9°26’55‘‘ O
Tel. 05672-710
12 Stellplätze mit Stromanschluss am Campingplatz. Unmittelbar an der Weser gelegen. Weitere Stellplätze auf asphaltiertem Parkplatz. Sanitär und V/E kostenfrei auf dem Campingplatz nutzbar. WLAN. Preise: 9,00 bis 11,00 Euro/Nacht für 2 Personen inkl. Kurtaxe; Wasser: 0,50 Euro/100 l. Ganzjährig.
www.camper-karli-event.de


Wohnmobilhafen Am Floßplatz
Milchweg · D-37671 Höxter
GPS: 51°46‘27‘‘ N / 9°23‘21‘‘ O
Tel. 05271-2589
65 Stellplätze an der Weser mit Blick auf Höxter. V/E und Strom vorhanden. Beleuchtet. Frühstück auf Wunsch, Brötchenservice von Ostern bis zu den Herbstferien. Gasflaschenlieferung ganzjährig. Preis: 6,50 Euro/Stellplatz und Tag. Ganzjährig, Beeinträchtigung vom 28.06. bis 08.07.2016 wegen Schützenfest.
www.campingplatz-hoexter.de


Campingplatz Himmelspforte
Ziegeleiweg 1 · D-37619 Bodenwerder
GPS: 51°57‘33‘‘ N / 9°30‘19‘‘ O
Tel. 05533-4938
1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, an der Weser gelegen. Preise/Nacht: Stellplatz: 2,50 Euro; Erwachsene: 5,50 Euro; Kinder (3–16 J.): 3,50 Euro; Strom: 1,00 Euro zzgl. 0,50 Euro/kWh. Ganzjährig.
www.camping-weserbergland.de


Wohnmobilstellplatz Hameln
Ruthenstraße 14 · D-31785 Hameln
GPS: 52°05’47‘‘ N / 9°21’30‘‘ O
Tel. 05151-931033
27 gepflasterte Stellplätze in ruhiger und zentrumsnaher Lage unweit der Weser. Beleuchtet. Kassenautomat, Preis: Stellplatz: 3,00 Euro/3 Stunden, jede weitere Stunde: 1 Euro; 24 Stunden: 8,00 Euro; Wasser: 1,00 Euro/100 l; Entsorgung kostenfrei; Strom: 1,00 Euro/Tag. Ganzjährig.
www.wohnmobilstellplatz-hameln.de


Wohnmobilstellplatz an der Weser
Dankerser Straße · D-31737 Rinteln
GPS: 52°11’32‘‘ N / 9°04’43‘‘ O
Tel. 05751-403980
40 einfache aber befestigte Stellplätze, zentrumsnah am Weserufer. Freibad und Biergarten fußläufig erreichbar. Bis zu drei Tage kostenfrei nutzbar. Wasser: 2,00 Euro/100 l; Entsorgung: 2,00 Euro; Strom: 0,50 Euro/kWh. Ganzjährig.
www.rinteln.de/wohnmobil-stellplatz


Campingpark Schellental
Am Schellenhof 1-3 · D-31812 Bad Pyrmont
GPS: 51°59’45‘‘ N / 9°16’37‘‘ O
Tel. 05281-8772
Sehr ruhig gelegene, grüne individuell gestaltete Stellplätze mit Hecken, Sträuchern und Bäumen, ca. 1,5 Kilometer vom Zentrum entfernt. WLAN. Preise/Nacht: Stellplatz (Caravan, Reisemobil oder großes Zelt, inkl. Lichtstrom (6 Amp.), Dusche, Wasser, Abwasser): 14,00 Euro; Erwachsene: 4,00 Euro; Kinder (2–14 J.) 2,00 Euro; Hunde: 2,00 Euro. Platzreservierung möglich. Ganzjährig.
www.camping-schellental.de

Das Reisemobil
Premium-Parkplatz für den Hobby Optima in Bad Karlshafen.

Premium-Parkplatz für den Hobby Optima in Bad Karlshafen.

Hobby Optima T65 HFL
Der teilintegrierte Hobby T65 HFL erweist sich erneut als praktisch aufgeteilt. Das Bad ist neben dem längs angeordneten französischen Bett platziert. Es ist schmal, aber gut genutzt, und WC und Dusche sind gut getrennt, das erleichtert das Putzen enorm. Die Abtrennung mit der Rollotür schließt auch bei der Fahrt fest und klappert nicht. Hobby hat den Wagen mit Sat-Anlage und TV ausgestattet, und so genieße ich abends zuweilen einen Krimi vom Sofa aus. Dazu kommt ein Kissen in Richtung Lehne des Beifahrersitzes hinter den Rücken, Beine hoch: So ist es gemütlich. Gearbeitet wird am großzügigen Tisch, der Abstand zur Sitzbank ist genau richtig. Im Fahrerhaus verwöhnt mich ein Kenwood-Naviceiver mit korrekten Navigationszeiten und Stellplatzhinweisen, so findet sich allabendlich ein schöner Platz, und Ver- und Entsorgung sind ein Kinderspiel. Apropos Versorgung: Beim nächtlichen Auswechseln der Gasflasche lernt man den Gasflaschen-Auszug zu schätzen. Insgesamt ist das Fahrzeug gut durchdacht und solide gearbeitet, ideal geeignet für ein Paar, aber auch für die vierköpfige Nachwuchsfamilie.
Infos: www.hobby-caravan.de


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2015 (Modell 2016)
  • Länge: 6.984 mm
  • Breite: 2.330 mm
  • Höhe: 2.802 mm
  • Leermasse: 3.027 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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