Deutschland erFahren – Fränkische Schweiz von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Erfrischung aus dem "Bächla" in Forchheim.

Erfrischung aus dem “Bächla” in Forchheim.

Franken
Mali kuschelt sich auf ihr Schlafpolster vor dem Beifahrersitz, der Liebste und sie müssen sich nun arrangieren, ob da nun die Füße oder der ganze Vierbeiner sein dürfen. Doch alles klappt gut, Mali fungiert bei der Fahrt als Fußwärmer, nur wurde es auch ihr sehr warm. So wundert es nicht, dass sie in Forchheim gleich aus dem „Bächla“ die erste Gelegenheit zum Erfrischen nutzt. In den fränkischen Wäldern hingegen ist sie der Scout, schlabbert durstig aus Bächen und rennt durch die blühenden Kirschanpflanzungen. An den Felsen findet sie immer wieder ihren eigenen Weg, sodass sie längst vor uns da ist und hechelnd auf diese laaaaangsamen Menschen mit nur lächerlichen zwei Beinen wartet …

Wie Gott im Frankenland
Dieses Mal haben wir unser Mobil nicht direkt vom Hersteller, sondern von Kucki-Mobil, einem Händler und Vermieter aus Nörvenich, zur Verfügung gestellt bekommen. Der Rimor Seal 12P ist ein vermiettaugliches Familienfahrzeug, einfach ausgestattet und dennoch vollständig mit allem, was man so braucht: Markise, Auffahrkeile, WC-Zusatz und Fahrradhalter. Diesmal reisen wir als Paar mit Hund, sind also so unterwegs wie der Großteil der Reisemobilisten. Schnell ist alles eingeräumt, nur ein bisschen mehr Küchenzubehör und Kühlschrankinhalt als sonst wird mitgenommen. Der Liebste lädt die Räder auf, ich sorge innen für Ordnung. Dabei freue ich mich über den großzügigen Stauraum, die Fototasche findet ihren festen Platz auf der Kleiderschrankablage mit dem hohen Rüttelboard. Dort ist sie griffbereit und trotzdem kurvensicher untergebracht. Haken für Hundeleine und Schlüsselbund sind an den richtigen Stellen, es kann losgehen.
Die Fränkische Schweiz ist nicht nur landschaftlich eine Wonne, sie bietet auch kulturell echte Höhepunkte und ist natürlich ein Dorado für Freiluft-Liebhaber. Kletterfelsen, spektakuläre Formationen und herrliche Ausblicke beglücken die Seele bei Wanderungen, Radtouren und Paddelfahrten. Dazu bietet die Region eine leckere Küche, Wein- und Bierfreunde finden eine Auswahl köstlicher Besonderheiten, die Menschen sind verbindlich und sympathisch: Franken ist eine gesegnete Region. Wie so oft haben wir das Problem der Auswahl bei all der Fülle, denn in einer Woche kann man einfach nicht alles sehen und besuchen, ohne zu hetzen – und das wollen wir ganz sicher nicht!

Auf nach Bamberg
Von Norden reisen wir über die A7 und A70 an und genießen auf dem Weg nach Bamberg das sich weitende Maintal. Überall schimmern verschiedene Grüntöne, der Raps blüht gelb, allenthalben strahlende Blütenfarben. Schnell noch ein Abstecher, noch bevor wir richtig da sind, die spätgotische Ritterkapelle St. Maria lockt uns von der Autobahn (Obere Vorstadt 17, 97437 Haßfurt).
Hier ist der Übergang von Wein-Franken zu Bier-Franken erkennbar. Finden sich im Maintal noch Weinbauflächen, so werden diese auf dem Weg nach Bamberg zusehends von Gerstenfeldern und Streuobstwiesen abgelöst.
Bamberg! Dom, Neue Residenz, Alte Hofhaltung, Altes Rathaus, Rosengarten, Kneipen, Cafés und Restaurants allerorten; hier ein Juwelier, dort nette Lädchen zum Shoppen. Das Weltkulturerbe Bambergs umfasst nicht nur die Altstadt, sondern auch immaterielle Werte wie gärtnerisches Wissen oder wertvolle Dokumente wie das „Lorscher Arzneibuch“. Wir haben die Qual der Wahl und genießen den farbigen Vortrag der Stadtführerin Regine Deberling. Von ihr erfahren wir, dass Bamberg die Stadt mit den meisten Brauereien Deutschlands ist: Zehn Bierproduzenten stellen Spezialitäten wie das rauchige Schlenkerla (oh, es ist nicht jedermanns Geschmack!) oder süffiges Kellerbier her, fünfzig Sorten kommen schnell zusammen. Wir schlendern entlang der Regnitz – der rauschende Fluss verschaffte Bamberg mittels Stapelrecht ein ordentliches Einkommen –, überqueren manche Brücke von Klein-Venedig, erfahren eine Menge über die Hexenverbrennung, die ganze Straßenzüge entvölkerte, so viele Menschen fielen ihr zum Opfer. Zünfte ließen sich am Fluss nieder, Gerber, Brauer und Familien teilten sich das Wasser; man mag gar sich nicht vorstellen, wie das miteinander zusammen ging!

Ausflugstipps 1
Binghöhle
Glitzernde Sinter-Formationen begleiten den Besucher bis 300 Meter tief in den Berg hinein. Ignaz Bing entdeckte sie 1905 und heute ist sie eine der besonders sehenswerten Tropfsteinhöhlen der Region. Die Führung erklärt alles rund ums Gestein und den ausgetrockneten Fluss.
Infos: www.binghoehle.de


Jeans Museum
Ein Stück Bekleidungsgeschichte kann man sich mitnehmen, wenn man z. B. zur Levi’s 501 greift. Nieten machten die stabilen Arbeitshosen unverwüstlich, und so begannen sie ihren Siegeszug um die Welt. Im mehrfach ausgezeichneten Museum wird dem deutsch-amerikanischen Sohn Buttenheims Levi Strauss gehuldigt.
Infos: www.levi-strauss-museum.de

Bamberger Domplatz
Am Alten Rathaus (Obere Brücke) treten die Säulen in der hellen Sonne plastisch hervor, man muss zweimal hinsehen, bevor man erkennt, dass sie „nur“ aufgemalt sind, die Fresken sind meisterhaft ausgeführt. Weiter geht es hinauf zum Domberg. Hier vereinen sich vier Architekturstile: Romanik und Gotik am Dom, die Renaissance an der Alten Hofhaltung und Barock an der neuen Residenz. Hier auf dem Domplatz finden regelmäßig Konzerte statt, oder er dient als Kulisse, genau hier wurden einige Außenszenen des Films „Drei Musketiere“ gedreht. Im Dom machen wir natürlich dem Bamberger Reiter unsere Aufwartung. Sein Ursprung ist ungewiss, er muss in der Blüte der späten Stauferzeit entstanden sein und huldigt möglicherweise dem Doppelgrab des Heiligen Kaiserpaars Heinrich II. und seiner Gattin Kunigunda. Mit Mali, die trotz des Touristentrubels brav vor dem Dom gewartet hat, ziehen wir weiter durch Bamberg und „gehen auf den Keller“, wie man hier den Besuch der vielen Brauereigaststätten nennt. Wir beschränken uns auf ein alkoholfreies Bier und genießen eine auf den Punkt gegarte Haxe. Mali darf ihren Durst an der hauseigenen Hundetränke stillen und freut sich schon auf den Knochen, den wir ihr einpacken lassen. Eine abschließende Runde entlang der Regnitz, dann geht’s langsam zurück zum stadtnahen Stellplatz direkt am Fluss. Die Fülle der Informationen über die vielseitige Stadt zeigt sehr schnell, dass es mit einem Tag in dieser Stadt nicht getan ist, und so entschließen wir uns, zu bleiben und anderntags mehr von Bamberg zu sehen.

Forchheim und Pretzfeld
Am liebsten würden wir sogar noch länger bleiben, doch wir wollen ja noch mehr erleben, und so fahren wir auf B5 und ST2244 gemächlich nach Süden. Über Buttenheim gelangen wir nach Forchheim. Hier bummeln wir eisschleckend durch die sonnige Stadt, entlang an Kaiserpfalz, zum Rathaus und durch die Gassen mit ihren Fachwerkhäusern und stellen uns vor, wie hübsch diese Stadt auch zum verschneitem Weihnachtsmarkt sein wird. In der Fränkischen Bierstube gibt’s Schäufele mit Kloß und Soß, lecker (Hauptstraße 52)! Im Forchheimer Kellerwald mit über 20 Kellerwirtschaften stehen Bänke und Tische, es wird gezecht, Lachen liegt in der Luft. Unter dem Wald liegt ein Kellersystem im Sandstein. Hier reifte einst in natürlicher Kühle das Bier, heute befinden sich hier Schänken in den Stollen.
In Pretzfeld kurven wir durch den Ort und entdecken ein offenes Dorfbackhaus (Schulstraße 6). Sofort halten wir an und kommen mit Vater und Tochter Hack ins Gespräch. Sie backen hier wöchentlich vierzig Laibe Roggen-Sauerteig-Brot. „Warum?“, fragen wir sie und hören „Wegen der Tradition!“ Schon in vierter Generation schüren Hacks hier Haselnussreisig, kneten Teig und schieben dann die Laibe für rund eineinhalb Stunden in den heißen Ofen. Die ganze Verwandtschaft wird damit versorgt, und auch wir kaufen einen Laib und genießen ihn bei der nächsten Brotzeit.

Paddeln auf der Wiesent
Weiter geht es durch die herrliche Landschaft entlang des Flüsschens Wiesent. Hier legen wir einen Paddeltag ein. Die Wiesent ist das einzige Gewässer der Fränkischen Schweiz, das befahren werden darf, und es sind strenge Regeln einzuhalten, damit alle – Natur, Angler und Kanuten – zu ihrem Recht kommen. Hohe Strafen sorgen für die strikte Einhaltung der Richtlinien, doch es lohnt sich: „Der Bach“ ist eine Wucht: Felsformationen, leichte Stromschnellen und sattes Grün in immer wieder neuen Tönen beglücken uns. Sogar eine Ringelnatter kreuzt schwimmend unseren Weg quer durchs Wasser. Am späten Nachmittag steigen wir mit müden Armen aus den Booten. Im Rimor geht es dann ganz entspannt weiter zum heutigen Stellplatz.

Burg und Basilika Gößweinstein
Gößweinstein ist nur ein Ausgangspunkt für so manche Wanderung unserer „Fränkischen Reise“. Ein kleiner Rundweg führt steil hinauf zur Burg (Burgstraße 30), vorbei an bizarren Felsgebilden, auf denen Kletterer sich mit bloßen Händen in den kleinsten Felsspalten festhalten, gut gesichert vom unten stehenden Partner. Mali darf mit in die Burg Gößweinstein und sogar in die Damen-Kemenate, die einen weiten Blick ins Fränkische bietet. Beim Herabsteigen von der Burg hören wir schon Blasmusik, und eine Gruppe Pilger kreuzt unseren Weg. Gemeinsam gehen wir in die barocke Basilika, deren Renovierung erst vor gut zehn Jahren abgeschlossen wurde (Balthasar-Neumann-Straße 7). Der Glanz des Gnadenbildes zieht bis heute Wallfahrer an, nicht nur diejenigen, die auf dem Jakobsweg Richtung Santiago de Compostela ziehen.

Brennerei in Egloffstein
Während dieser Tage sind wir oft auf Schusters Rappen und mit den Rädern unterwegs. Wandern am Walberla-Tafelberg, bei Pottenstein, auf den Routen der „Burgenstraße“, entlang der Wasserläufe von Aufseß, Wiesent und Püttlach, durch Orte, Wälder und blühende Süßkirschplantagen. Im Stellplatzführer finden wir die Edelbrandbrennerei Erlwein von Egloffstein (Hundsboden 21A). Am Hofeingang steht zwar „Preuschens“, trotzdem ist man hier genau richtig, und der kostenfreie Reisemobil-Stellplatz hinter dem Nebengebäude liegt traumhaft inmitten von Obstbäumen. Rositta Erlwein und ihr Mann Ludwig bewirtschaften in traumhafter Lage vier Hektar Land mit Streuobstwiesen und Wald. Die Ernte wird zu Apfel-Edelschaumwein im Champagner-Verfahren verarbeitet, „Charlemagner“ genannt, oder zu Himbeer-Geist oder Birnen-Quitten-Brand veredelt. Zollprüfung und Mindestmengen, Bandrechte und Lehrgänge, Geschmack aus Vor-, Mittel- und Nachlauf, Vertriebsfragen und jede Menge weiterer neue Infos strömen aus der begeisterten Brennerei-Chefin und reißen uns mit. Auf eine ausführliche Verkostung verzichten wir allerdings, denn wir haben noch ein wenig Strecke in „unserem Kucki“ vor uns. So decken wir uns mit Leckereien und Geschenken der flüssigen Art ein und ziehen weiter.

Ausflugstipps 2
Falknerei Rabenstein
Erstaunlich schwer können die „nur“ dreieinhalb Kilo von Attila werden, wenn er ganz außen auf meiner Hand sitzt. So nah bin ich dem König der Lüfte noch nie gekommen, und die scharfen Krallen lassen sich trotz des dicken Falkner-Handschuhs gut spüren. Der edle Steinadler ist nur einer von über 80 Greifvögeln der Falknerei der Burg Rabenstein. Hier werden Jagdvögel und Falkner ausgebildet, und wir als Gäste dürfen dabei zuschauen. Vom ruhigen Vertrautwerden über die Prägung auf eine bestimmte Beute bis hin zum erfolgreichen Beizflug erlebt man die Ausbildungsstufen mit. Geduld ist das Schlüsselwort, auch wenn ein Beizvogel mal stundenlang in die Bäume entschwindet. In Nachbarschaft zum Trainingsgelände finden sich in geräumigen Gehegen neben den Falken, Habichten und Adlern auch große Eulen, allseits ist in diesen Tagen die Brut mitten im Gange.
Infos: www.falknerei-rabenstein.de

Über Bayreuth nach Vierzehnheiligen
Bayreuth empfängt uns mit einem wegen Renovierung geschlossenen Festspielhaus, doch die Anlagen drumherum sind jetzt im Frühjahr eine Augenweide. Hier ist Landesgartenschau, und natürlich hat die Stadt eine Menge zu bieten. Dennoch – wir halten uns nur kurz in Bayreuth auf, schlendern noch einmal durch die Stadt und brechen dann auf in Richtung Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein.
Der Wallfahrtsort Vierzehnheiligen thront hoch oben über dem so genannten Gottesgarten, vis-à-vis liegt Kloster Banz. Wir übernachten mit einer Handvoll anderer Reisemobilisten auf dem Parkplatz unterhalb der Basilika (Vierzehnheiligen 2) und betreten gleich am Morgen das prachtvolle Kirchenschiff.
Es wird vom reich verzierten Rokoko-Gnadenaltar beherrscht, der den vierzehn „Nothelfern“ gewidmet ist. Diese Heiligen werden von etlichen Wallfahrergruppen umrundet, die gesegnet werden, bevor sie sich auf den weiteren Weg ihrer Wallfahrt begeben. Das Gotteshaus ist gut besucht, viele Gläubige finden keinen Sitzplatz mehr. Alle lauschen der Predigt und den Worten des Weihbischofs, der heute ebenfalls anwesend ist. Gläubig oder nicht, die Musik des Chores und der Solisten nimmt einen mit und entführt die Besucher in berauschende musikalische Höhen. Erfüllt von der Fülle des Rokoko und dem musikalischen Genuss schließen wir als Gegenpol eine nachmittägliche Wanderung an und genießen die Kühle des Waldes, der sich jetzt im Frühjahr nicht minder opulent präsentiert.

Letzter Abstecher Rabenstein
In Whirlpool und Dampfbad der Obermaintherme von Bad Staffelstein (Am Kurpark 1) beschließen wir unseren letzten Abend. Das Solewasser entspannt herrlich die vom Wandern beanspruchten Muskeln, und wir fallen spät am Abend müde und gleichzeitig erfrischt ins Bett des Rimor. Anderntags geht es – nun schon auf der Rückreise – zur Burg Rabenstein (Rabenstein 33, 95491 Ahorntal). Auch sie liegt an der Burgenstraße, deren rund siebzig Burgen wir bei dieser Reise sträflich vernachlässigt haben. Wir besuchen die Falknerei und erleben dort Beizvögel hautnah (siehe Toptipp). Für Rabenstein lohnt es sich ebenfalls, genügend Zeit einzuplanen, denn auch die rund zehn Minuten Fußweg von der Burg entfernte Sophienhöhle ist ein Erlebnis. Sabine Deß, Geschäftsführerin von Burg Rabenstein, nimmt sich trotz einer Veranstaltung Zeit für uns, und so dürfen wir in den abendlichen Stunden noch durch die Burg streifen. Leider können wir ihre Einladung zu einem Konzert im wunderbaren Saal nicht annehmen, die Autobahn ruft zur Heimfahrt. Jedoch werden wir sicherlich wiederkommen, in dieses alle Sinne erfüllende Oberfranken.

Wohnmobil-Stellplätze und Campingplätze
Wohnmobilstellplatz Heinrichsdamm
Rhein-Main-Donau-Damm · D-96047 Bamberg
GPS: 49°53‘09‘‘ N / 10°54’10‘‘ O
Tel. 0951-770
25 befestigte Stellplätze neben einem P+R-Platz unmittelbar an der Regnitz und nahe dem Zentrum Bambergs. Preise: Reisemobil 12,00/Nacht Euro; Strom 0,50 Euro/kWh; Wasser 1,00 Euro/100 l. Der Reisemobil-Stellplatz in Bamberg ist ganzjährig geöffnet.
www.stadtwerke-bamberg.de


Wohnmobilstellplatz Sportinsel
An der Regnitzbrücke · D-91301 Forchheim
GPS:49°43‘16‘‘ N / 11°03‘01‘‘ O
Tel. 09191-4449 | Anmeldung beim Platzwart Herrn Eberlein
20 Stellplätze auf Rasengittersteinen, gelegen auf der Sportinsel in der Regnitz, nahe der Altstadt. Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 7:00 bis 16:15 Uhr, Fr. 7:00 bis 11:30 Uhr. Preise: Reisemobil 9,00 Euro/Nacht; Dusche 1,50 Euro; Strom: 2,00 Euro/Nacht. Ganzjährig, vom 01.03. bis 31.10. jeden Jahres können die sanitären Anlagen des benachbarten Sportplatzes benutzt werden.
www.forchheim-erleben.de


Campingplatz Rothenbühl
Rothenbühl 3a · D-91320 Ebermannstadt
GPS: 49°47‘24‘‘ N / 11°12‘21‘‘ O
Tel. 0179-2238462
Kleiner naturverbundener ruhig gelegener Campingplatz, teilweise parzelliert, zwei Kilometer von Ebermannstadt entfernt, unterhalb vom Zuckerhut am Wiesentfluss gelegen. Preise/Nacht: Erwachsene 5,50 Euro; Kinder 3,50 Euro; Hunde 2,00 Euro; Reisemobil bis 2,8 t 6,50 Euro; Caravan bis 5 m 5,00 Euro; andere Fahrzeuge auf Anfrage. Geöffnet von Ostern bis Mitte November, Öffnungszeiten: 7-13 und 15-22 Uhr.
www.camping-rothenbühl.de


Ferienhof Berner-Hof
Prüllsbirkig 1 · D-91278 Pottenstein
GPS: 49°46’46‘‘ N / 11°26’44‘‘ O
Tel. 09243-1810
8 ruhig Stellplätze für Reisemobile und Caravans im Grünen bei einem Ferienhof, 2015 neu eingerichtet. Stellplatzgröße: 10 x 6 m. Preise: Stellplatz 10,00 Euro/Nacht; Strom 1,00 Euro/2 kWh; Wasser 1,00 Euro/80 l; Entsorgung kostenfrei; Frühstück 8,00 Euro/Person. Anmeldung i. d. R. nicht erforderlich. Ganzjährig.
www.berner-hof.de


Ludwig Erlwein Edelbrandbrennerei
Hundsboden 21a · D-91349 Egloffstein
GPS: 49°42’36‘‘ N / 11°13’03‘‘ O
Tel. 09197-1698
Kleiner kostenfreier Reisemobilstellplatz inmitten von Obstbäumen, unmittelbar bei der Edelbrandbrennerei. Ganzjährig.
www.brennerei-fraenkische-schweiz.de


Campingplatz Fichtelsee
Fichtelseestr. 30 · D-95686 Fichtelberg
GPS: 50°01’00‘‘ N / 11°51’20‘‘ O
Tel. 09272-801
98 parzellierte Stellplätze für Urlauber, 20 Dauercamper. Freie sonnige Lage am Waldrand nahe des Fichtelsees, rund 30 Kilometer nordöstlich von Bayreuth in 800 Metern Höhe. Preise/Nacht je nach Saison und Kategorie: Erwachsene 5,70–6,70 Euro; Kinder 4,10 Euro; Hunde 2,60 Euro; Stellplatz Reisemobil/Caravan 8,50–12,50 Euro; Strom 1,00 Euro einmalig zzgl. 0,50 Euro/kWh; Kurtaxe 1,00 Euro/Person. V/E und WLAN vorhanden. Ganzjährig
www.camping-fichtelsee.de


Stellplatz an der Obermain Therme
Am Kurpark · D-96231 Bad Staffelstein
GPS: 50°06’29‘‘ N / 10°59’34‘‘ O
Tel. 09573-96190
27 neu angelegte Reisemobilstellplätze (5 m breit, 9–14 m lang) am Parkplatz der Therme in unmittelbarer Nähe zum Kurpark Bad Staffelstein. Preise: 11,00 Euro/Nacht inkl. Kurtaxe; Strom 0,50 Euro/kWh; Wasser 0,50 Euro/40 l. Brötchenservice, WLAN kostenfrei, V/E. An- und Abreisezeit: 7.00 bis 22.00 Uhr. Der Wohnmobilstellplatz in Bad Staffelstein hat ganzjährig geöffnet.
www.obermaintherme.de

Das Reisemobil
Unterwegs im Wohnmobil – durch Franken im  Rimor Seal 12P.

Unterwegs im Wohnmobil – durch Franken im Rimor Seal 12P.

Rimor Seal 12P
Der Rimor Seal 12P erweist sich als zuverlässiges Gefährt für Reisen zu zweit und zu viert. Auf das Längsbett hinten links passt das 1,40er-Laken, unter der Matratze schonen Froli-Teller den Rücken. Daneben auf der Beifahrerseite liegt das Bad, vielleicht ist es ein wenig eng im Bereich des WCs, aber die Duschwanne ist schön tief, das Wasser läuft gut ab und sie lässt sich gut sauber halten. Davor ist die geräumige Küche und hinter dem Fahrersitz eine ebenfalls geräumige Sitzgruppe. Hinter dem Beifahrersitz nimmt der große Kleiderschrank alle Jacken und Schuhe prima auf, auch wenn er die Rücksicht nach rechts bei schrägen Einfahrten mindert. Er wird ergänzt durch eine Menge großer und kleiner Staufächer im Alkoven, wo auch das Bettzeug für Mitreisende, die in der Mittelsitzgruppe schlafen, seinen luftigen Platz findet. Alles in allem, trotz einfacher Motorisierung, ein ehrliches Fahrzeug, bestens geeignet für die Vermietung und glückliche Familientage unterwegs.
Infos: www.rimor.it


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 85 kW; 1,9 l Diesel
  • Baujahr: 2015
  • Länge: 6.483 mm
  • Breite: 2.340 mm
  • Höhe: 2.960 mm
  • Leermasse: 2.798 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
VN:F [1.9.20_1166]
Artikelbewertung
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