Deutschland erFahren – Rhön von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Oben auf dem Gangolfsberg schweift der Blick in die Rhön.

Oben auf dem Gangolfsberg schweift der Blick in die Rhön.

Auf dem Gangolfsberg
Frau Malinski liebt ja doch am meisten die vielen Wanderungen und Touren auf Bergkuppen. So schießt sie über Stock und Stein, während ich es mit den vielen Steigungen schwerer habe. Leider verletzt sie sich leicht in einem Loch bei einem der Knüppelstege im Schwarzen Moor – und humpelt eine Weile. Glücklicherweise ist es nichts Schlimmes und so wird sie ein paar Tage geschont. Wir nutzen die Zeit für dieses oder jedes Museum, dann ist alles wieder heile und gesund. An den heißen Tagen zieht sie im Sun Living Lido unter den Tisch, da ist es schön kühl und schattig und es lässt sich herrlich dösen, bis Chauffeur und Beifahrer wieder zurückkommen …

Holzland Rhön
Der Sun Living ist schnell gepackt, auch wenn wir zu zweit plus Hund starten – der Wagen ist riesig. Nur einen Bruchteil des Stauraums benötigen wir, alle Küchenutensilien haben schnell ihren Platz gefunden, Wäsche und Bücher auch. In der Rhön erwarten uns einige sehr schöne Radwege, und so klappen wir das untere Stockbett hoch und stellen die Räder in die entstandene Garage. Die Kiste mit Wasserschlauch und Kabel passt noch gut daneben, und so sind wir schnell startklar.

Start in der Barockstadt Fulda
Wir reisen am Abend von der A7 aus kommend an und schlendern noch ein wenig durch das barocke Fulda. Die Geschäfte, Museen, der Dom … Alles ist schon geschlossen, doch das hat auch einen Vorteil: Man kann das Flair einer Stadt ganz anders wahrnehmen. Wir erlaufen uns das Entree des Stadtschlosses, erfreuen uns an der Fassade des Doms und genießen die lauen Abendstunden im herrlichen Schlosspark. Dann geht es zurück zum Lido, aus der Stadt heraus und in die Berge der Rhön.
Das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön umfasst den gesamten Kernbereich der Rhön und verbindet das Leben der Menschen mit dem Erhalt der Natur. Die Rhönstraßen folgen Tälern und Kuppen, und jede Minute öffnet sich ein neuer Blick; einer der Reize der Rhön. Zunächst wollen wir hinauf zum Berg Milseburg, um erst einmal auszulüften und Mali und uns müde zu wandern. Am Fuße der Milseburg liegt das Malerdorf Kleinsassen, das wir keinesfalls auslassen wollen, treffen sich hier doch Künstler verschiedener Couleur. Das Traumtheater von Andreas Wahler ist wahrlich traumhaft, mit Marionetten und Masken zieht er die Zuschauer in seinen Bann – auch Erwachsene (Julius-von-Kreyfelt-Straße 2a, 36145 Hofbieber). Der kleine Ort hat sich in über hundert Jahren von einer Malerkolonie zu einer Künstlermetropole entwickelt.

Spannende Wasserkuppe
Natürlich lockt uns wenig südlich die Wasserkuppe mit ihren Segel- und Motorfliegern. Die Reparatur einer Zufahrtsstraße veranlasst uns, einen großen Umweg zu fahren, doch so sehen wir etwas von der wunderbaren Mittelgebirgslandschaft – Wälder, durchbrochen von Weideflächen, Buschhecken, kleine, glänzende Ortschaften, alles in sattem Grün, das Licht wechselt mit der Tageszeit … eine Labsal fürs Auge. Rauf und runter geht es, bis wir dann schlussendlich oben auf 950 Meter landen. Schon von Weitem hat uns der Radom begrüßt. Die unverkennbare Antennenkuppel diente einst als Höhesuch-Radargerät. Bis zu fünf dieser Kuppeln waren zeitweilig montiert und erfüllten grenznah ihre Aufgabe als Schutz-Radar. Heute liegt die Rhön im Herzen Deutschlands, die Außenüberwachung Deutschlands findet technisch und räumlich längst anders statt, und so ist das Radom heute Veranstaltungsort und Außenstelle des Standesamtes (Wasserkuppe, 36129 Gersfeld).
Am Flugplatz der Wasserkuppe ist reger Betrieb, Motorflieger ziehen unmotorisierte Segler nach oben, die kreisen schnell in sogenannte Bärte ein – unsichtbare Warmluftschläuche, die nach oben steigen –, gewinnen rasch an Höhe und streichen dann ab auf Streckenflug. Es ist bewölkt und warm, ideales Flugwetter für Segler. Ein Mitflug im Segler beschert mir eine herrliche Stunde, in der ich sogar selbst den Knüppel und die Pedale bedienen und so wenigstens kurz die Freiheit des motorlosen Flugs erleben darf. Wow! Zurück auf der Erde besuchen wir das gut sortierte Segelflugmuseum auf der Kuppe. Holzhängegleiter, Stoffbespannung, Kunststoffflieger: Man staunt, mit welch vermeintlich simplem Material der Mensch die Luft errang. Ausgeklügelte Vorrichtungen verbesserten nach und nach die Flugeigenschaften, die Materialien änderten sich, und heute fliegen Leistungsflieger mit Kunststoff oder gar solarbetrieben einmal um die Erde.
In der Werkstatt treffen wir auf drei gestandene Männer, die hier mit Leib und Seele alles beisammen halten, die historischen Stücke aufarbeiten und möglichst in den Originalzustand versetzen. Zwei Werkstücke sind gerade dran: der Rumpf eines stoffbespannten historischen Seglers und eine Trainingsmaschine, an der einst die Piloten ihre Muskeln aufbauten, eine Art „frühe Mucki-Bude“. Die drei halten zwar alles zusammen, sind aber auch ein wenig traurig, denn insbesondere die Werkstatt hat Nachwuchssorgen, zwei Generationen fehlen, um alles instand zu halten und das umfangreiche Fachwissen weiterzugeben. So sind sie weiter auf der Suche nach jungen Bastlern mit einer Leidenschaft für die Lüfte.

Tradition in Bischofsheim
Gleich unterhalb der Wasserkuppe Richtung Gerstungen schlabbert Mali das Wasser aus der Fuldaquelle, dann fahren wir weiter Richtung Bischofsheim. Das Schnitzhandwerk hat eine lange Tradition in der Rhön. Einst fertigten Bauern in der ruhigen Winterzeit Gebrauchsgegenstände wie Löffel oder Gabeln, Werkzeuge, des Ochsen Joch, gelegentlich ein Spielzeug für die Kinder, vielleicht ein Schaukelpferd, Heiligenfiguren. Holz gab es genug, im schneereichen Winter auch die Zeit. So ist die Rhön heute ein Zentrum für Schnitzereien vielfältigster Art.
Wir wollen mehr wissen und fahren nach Bischofsheim, das uns mit seinen Gassen und hübschen Häusern verzaubert. Wir parken am Friedhof – gegenüber planschen ein paar Kinder im Bach am Spielplatz – und gehen durch die Gassen mit ihren hübschen Häusern. Typisch Rhön: Fachwerk, teilweise geschindelte Hauswände, Blumen. Jenseits der Stadtmauer befindet sich ein Ring von Schrebergärten in voller Blüte. Die Stadt rühmt sich nicht nur vieler Künstler, sondern ist auch erste „Cittaslow“ in der Rhön, eine Stadt mit Seele. Traditionspflege, Nachhaltigkeit, sozialer Zusammenhalt, Initiativen gegen Armut, kurze Versorgungswege und hochwertige Lebensqualität sind das Markenzeihen der Cittaslow-Orte, und so willkommen fühlt sich auch der Gast. Die Berufsfachschule für Holzbildhauer ist weithin bekannt, und wir treffen trotz der Ferien auf Michael Kühnert, den Leiter. Er führt uns mit der ihm eigenen Begeisterung durch dir Lehrräume, zeigt Abschlussarbeiten, erzählt von der 160-jährigen Tradition der Schule und ihrer Entwicklung vom Schnitzen klassischer Heiligenfiguren bis zu modernen Skulpturen aus Holz und anderen Materialien. So versteht sich die staatliche Berufsfachschule heute als Skulpturen-Schule mit Schwerpunkt Holz und lockt Auszubildende auch aus dem Ausland an (Kreuzbergstraße 12, 97653 Bischofsheim). Beglückt von unserem Gespräch und den Einblicken reisen wir weiter.

Holzarbeiten in Oberelsbach
In Nöth besichtigen wir noch kurz eine industrialisierte Schnitzerei. Hier werden mit einem großen Formenscanner Formen von einem Schnitzmuster eingescannt. Diese digitale Vorlage ist dann die Grundlage für rohe Holzfiguren, meist Heiligenfiguren, die am Ende vom Schnitzer fein bearbeitet werden. So ist das Endprodukt zwar ein handgefertigtes Werk, aber der Handwerker kann sich auf die Feinheiten konzentrieren und das Produkt bleibt bezahlbar. Erstaunlicherweise sehen wir auch die Holzkerne von Pferdesätteln, die hier vorproduziert und vom Sattler dann passgenau an Pferd und Reiter angepasst werden.
Herbert Holzhauer in Oberelsbach ist unsere nächste Station. Nomen est omen, er wohnt und arbeitet in der Lindenstraße. Der Holzkünstler verarbeitet allerdings nicht nur Linde, sondern allerlei Holzarten, und ein für ihn wichtiges Thema ist der Zerfall. So verarbeitet er Rinden und Wurzeln von morschen Bäumen, poliert, beschichtet und belegt mit Silber und vor allem mit Blattgold. So entstehen aus den verrottenden Naturgebilden die feinsten und elegantesten Formen, teils skurril, teils warm und anmutig. Er versteht es, das Innere aus dem Holz hervorzukehren und seine Schönheit zur Geltung zu bringen. Die Krippenfiguren, einst Hauptanteil seines Schaffens, sind daher längst hinter die Bearbeitung der modernen Formen getreten.

Hinauf auf den Kreuzberg
Eine besondere Tour führt uns südlich von Bischofsheim zu den drei bekannten Kreuzen auf dem 928 Meter hohen Kreuzberg. Am Basaltblockmeer Johannisfeuer vorbei, führt es uns nach den Stationen des Leideswegs am Ende zum Franziskanerkloster, wo wir uns mit einem ordentlichen Braten und süffigem Bier aus der hauseigenen Brauerei stärken (Kloster Kreuzberg, 97653 Bischofsheim). Wir übernachten auf dem Parkplatz, der für Reisemobile eigentlich nachts nicht freigegeben ist, doch die nette Dame an der Kasse meint, „eine Nacht ist in Ordnung“. So legen wir die Keile unter und wandern anderntags wieder hinauf; nun allerdings bei schlechtem Wetter. Macht nichts: Der Tag vergeht wie im Flug mit Brauereibesichtigung, Kirche und Hochaltar sowie Franz-von-Assisi-Ausstellung, alles ist sehenswert.

Das Schwarze Moor
Die nächste Nacht verbringen wir am Rande des Schwarzen Moors, genießen dort noch die Abendsonne und erlaufen uns einen Teil des Knüppelstegs, der als Rundweg angelegt ist (Parkplatz: GPS 50°31’27”N/10°04’21”O). Es wird hier empfindlich kalt, sogar im Hochsommer kann es im Moor Minusgrade geben. Die Pflanzen sind harten Bedingungen ausgesetzt: Kälte, viel Regen, die Feuchtigkeit und Nährstoffarmut. Wer hier wachsen will, muss lange kämpfen. Die Mooreichen und Birken bleiben oft klein, die eng aneinander sitzenden Jahresringe beweisen aber ihr hohes Alter. Viele Pflanzen haben sich perfekt angepasst, Libellen jagen Insekten und Larven, der Sonnentau fängt mit seinen klebrigen Blättern Insekten, um das Nahrungsangebot aufzubessern. Bis zu acht Meter stark ist das schwarze Moor, das glücklicherweise nur wenig als Torfstich ausgebeutet, bevor es zum Schutzgebiet erklärt wurde. Gut so, denn Moore sind perfekte Kohlenstoffspeicher. Damit spielen sie eine höchst wichtige Rolle beim Klimaschutz. Auch die Morgenrunde nach wunderbar stiller Nacht führt uns wieder ins Moor. Mali immer fein an der Leine, schauen wir Vögeln nach und bewundern den Libellenflug.

Ausklang der Reise
Wir tingeln weiter, langsam wieder gen Norden, und landen in einem Restaurant, in welchem wir uns ein feines Steak vom Weide-Ochsen und einen frischen Salat teilen. Am langen Tisch sitzt auch Silvia Lambach und wir kommen ins Gespräch. Sie ist die Chefin einer Palettenfabrikation in Kaltensundheim, die wir anderentags besichtigen dürfen (Mittelsdorfer Str. 25). In der ehemaligen Rhön-Molkerei stehen heute riesige Sägemaschinen, mit Drucklufthämmern werden die Holzprodukte zusammengefügt, im Lager stehen vorbestellte Paletten und warten auf ihre Abholung. Bei einem Kaffee unterhalten wir uns über die Holzbeschaffung in Deutschland, Trocknungsverfahren für Holz und die Arbeitsmarktlage. Der Herstellerin ist es wichtig, dass ihre Rohstoffe aus Deutschland kommen und diese in regionalen Sägewerken vorgearbeitet werden. Auch die Sägespäne werden im Winter als Brennmaterial genutzt, insgesamt ein interessanter Einblick in diese Form der nachhaltigen Arbeitswelt.
Die Reise neigt sich ihrem Ende zu und wir wollen noch das kleine Museumsdorf in Tann besichtigen (Schloßstraße 3). Drei historische Gehöfte sind in dem hübschen Ort aufgebaut worden, gegenüber ein Museum, ein Stellplatz. Nicht spektakulär, aber hübsch zusammengestellt, der Abstecher lohnt sich.
Für mehr reicht die Zeit auf dieser Fahrt leider nicht mehr. ­Zu gerne wären wir weiter auf dem wunderbaren Wanderweg „Hoch­rhöner“ gelaufen, noch in die Theaterstadt Meinigen gefahren oder hätten den Rhöner Osten bereist. Auch auf den geschichtsträchtigen Point Alpha haben wir verzichtet, obwohl er eigentlich ein Muss gewesen wäre. Doch das wird für eine weitere Tour in das Mittelgebirge gerade recht kommen, und so verabschieden Mali und wir uns mit einem abendlichen Abstecher in das Bad Salz­unger Solebad, bevor uns der Lido sicher gen Heimat bringt.

Wohnmobil-Stellplätze und Campingplätze
Reisemobilstellplatz Weimarer Straße
Weimarer Straße · D-36037 Fulda
GPS: 50°33‘21‘‘ N / 09°40’00‘‘ O
Tel. 0661-102-3250
Rund 25 gebührenpflichtige Stellplätze für Reisemobile nahe der Fuldaer Innenstadt am Rande eines mit Bäumen aufgelockerten Großparkplatzes. V/E vorhanden; ganzjährig.
www.tourismus-fulda.de


Rhön Camping Park
Am der Ulster 1 · D-36115 Ehrenberg
GPS: 50°30‘22‘‘ N / 10°00‘44‘‘ O
Tel. 06683-1268
Mehrfach ausgezeichneter Camping-Park mit 143 Stellplätzen auf 550 m ü. NN am Fuße der Wasserkuppe. Preise/Nacht: Reisemobil/Caravan (inkl. Strom, Wasser, Abwasser, WLAN): 12,50 Euro; Erw. 9,50 Euro; Jgdl. (14–18 J.): 7,50 Euro; Kind (2–14 J.): 4,50 Euro; Hund: 3,00 Euro; Ermäßigungen ab vier Nächten. Ganzjährig.
www.rhoen-camping-park.de


Stellplatz am Lüttergrund
Sebastian-Kneipp-Weg · D-36163 Poppenhausen
GPS: 50°29‘24‘‘ N / 09°52‘36‘‘ O
Tel. 06658-960013
10 großzügig angelegte und mit modernster Technik ausgestattete Reisemobil¬stellplätze am Fuße der Wasserkuppe im Sport- und Freizeitgelände Lüttergrund. Preise: Reisemobil: 6,00 Euro/Nacht inkl. Entsorgung; Strom: 2,00 Euro/12 h; Wasser: 1,00 Euro/100 l. Ganzjährig.
www.poppenhausen-wasserkuppe.de


Rhoencamping
Kissinger Str. 53 · D-97653 Bischofsheim
GPS: 50°23’43‘‘ N / 10°01’13‘‘ O
Tel. 09772-1350
180 Stellplätze direkt am Fuße des Kreuzbergs im Biospährenreservat neben dem Freibad Bischofsheim gelegen. Preise/Nacht: Reisemobil/Caravan: 6,50 Euro; Erw. und Jgdl. ab 17 J.: 6,00 Euro; Jgdl. 12–16 J.: 4,50 Euro; Jgdl. 4–11 J.: 3,00 Euro; Haustier: 1,50 Euro. Strom: 0,50 Euro/kWh. Ganzjährig.
www.rhoencamping.de


Reisemobilstellplatz „Am Unsbach“
Am Unsbach · D-36142 Tann
GPS: 50°38’29‘‘ N / 10°01’07‘‘ O
Tel. 06682-961111
8 Stellplätze an der Ulster auf Schotter/Rasen im Grünen mit Blick auf die Schlosskulisse. Stellplatz: 5,00 Euro/Nacht inkl. Entsorgung; Strom: 1,00 Euro/6 h; Wasser: 1,00 Euro/120 l; Ganzjährig.
www.tann-rhoen.de


Stellplatz Erlebnisinsel Flößrasen
Am Flößrasen 5 · D-36433 Bad Salzungen
GPS: 50°48’56‘‘ N / 10°14’15‘‘ O
Tel. 03695-69340
80 Stellplätze, Schotterrasen/Pflaster, leicht abschüssig mit Blick auf die Werra. Parzellengröße ca. 6 x 10 m; Wenige Gehminuten bis zur Innenstadt; Stellplatz: 8,50 Euro/Nacht inkl. Entsorgung; Strom: 0,50 Euro/kWh; Wasser: 1,00 Euro/60 l; Duschen: 2,00 Euro; Kurtaxe: 1,50 Euro. Ganzjährig.
www.sole-reisemobilhafen.de


Camping Schloß Rosdorf
Schloß Roßdorf, Schlossplatz 1 · D-98590 Roßdorf
GPS: 50°42’15‘‘ N / 10°12’54‘‘ O
Tel. 036968-626050
Der kleine in 2013 neu errichtete Campingplatz ist Teil des Schlosses Roßdorf. Gelegen in der Mitte des Dorfes mit viel Grün. Preis/Nacht: Reisemobil/Caravan (max. 6 m): 7,00 Euro inkl. Strom und WLAN; Person ab 13 J.: 6,50 Euro; Kinder (3–12 J.): 3,00 Euro; Haustiere: 2,00 Euro. Geöffnet Ende April bis Anfang Oktober.
www.campingschlossrossdorf.eu

Das Reisemobil
Durch die Rhön mit dem Sun Living Lido A 45 DK.

Durch die Rhön mit dem Sun Living Lido A 45 DK.

Sun Living Lido A 45 DK
Ein prima Familiengrundriss, der Lido A 45 DK aus dem Hause Sun Living, einer Adria-Mobil-Tochter. Der Alkoven bietet tatsächlich Platz für sieben Reisende, alles Notwen­dige ist vorhanden, auf Zusatzluxus wurde verzichtet.
Dennoch ist alles konsequent aufeinander abgestimmt: der große 150-Liter-Kühlschrank, der Kocher mit drei Flammen, die Küchenauszüge, die Ablagen für den Kleinkram im Eingangsbereich und am Alkovenbett, die Duschtasse, in der Gummistiefel ihren Platz finden, der geräumige Kleiderschrank und die vielen Ober- und Unterschränke. Da wurde erkennbar an viele Nutzer gedacht. Der 90-Liter-Frischwassertank erscheint auf den ersten Blick zwar klein, eine Großfamilie wird jedoch eher auf einem Stell- oder Campingplatz übernachten und sich von dort aus mitversorgen. Die Aufteilung: ein Alkoven, eine große Sitzgruppe links, eine kleine für zwei weitere Personen rechts, Eingang, Küche, Bad und Schrank im Mittelbereich, Truma-Heizung-Boiler und im Heck ein Stockbett. Hier lässt sich leicht das untere Bett hochklappen, und so finden gegebenenfalls auch Fahrräder ein trockenes Zuhause. Alles da, los geht’s!
Infos: www.sun-living.com


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2016
  • Länge: 6.990 mm
  • Breite: 2.330 mm
  • Höhe: 3.075 mm
  • Leermasse: 2.898 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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