Deutschland erFahren – Allgäu und Oberbayern von Inge Gaebel
Reisebegleiterin Mali
Mali nimmt ein Bad im See.

Mali nimmt ein Bad im See.

Baden im See
Unsere Berg- und Seenwanderungen gefallen Mali gut. Im Lido habe ich stapelweise Handtücher im Schrank auf Vorrat liegen, denn es gibt kaum eine Tour, bei der sie nicht pudelnass aus dem Wasser steigt. So vergeht kein Tag ohne ein frisches Handtuch. Mali stößt ihre Schnauze wonnevoll in den Frottierstoff, dann kommen Rücken und Bauch dran, und abschließend hebt sie brav eine Pfote nach der anderen, bis der ganze Hund wieder strahlt. So frisch gewaschen und abgerubbelt verliert sie wenigstens nicht alle Haare im Sun Living, sondern das meiste bleibt draußen. Den Rest erledigt dann der Staubsauger.

Alpenländische Impressionen
Endlich sind wir wieder unterwegs. Die geräumigen Schränke unseres Lido A 45 DK von Sun Living sind nun etwas voller als noch vor wenigen Wochen, haben sich nach der sommerlichen Hitze doch auch Gewitter und Regen angesagt. Auch die Gasflaschen sind frisch gefüllt, möglicherweise müssen wir abends und zum Frühstück schon heizen. Auf nach Süden!
Bei Oy-Mittelberg verlasse ich die A7 und nutze den geschotterten Weg am Grüntensee für eine kleine Radtour, die nach der langen Strecke die Muskeln wieder auf Vordermann bringen soll. Das tut sie auch, wenn auch anders als gedacht: Denn nach nur wenigen hundert Metern blockiert das Vorderrad, und ich drehe eine eher unelegante Rolle über das Rad nach vorne. Krawumm! Die Knochen sind heile, nicht so der rechte Unterschenkel, der mich schon bald darauf mit einem prachtvollen blauen Vierzig-Zentimeter-Hämatom beglückt. Kühlen und vorsichtig bewegen heißt die Eigentherapie der nächsten Tage, dann geht‘s schon.
Vor Wertach, gleich neben dem Lift, findet sich ein geräumiger Stellplatz, von dem aus ich am kommenden Tag mit dem Fahrrad nach Kranzegg starte. Dort soll es keine Parkplätze geben, denn es ist ja Almabtrieb. Das Fahrrad ist allerdings erneut keine so gute Idee, denn zwischen Wertach und Kranzegg liegt die Kranzegger Steige, die mir auf den schlappen sieben Kilometern zwischen den beiden Ortschaften etliche schweißtreibende Höhenmeter abfordert. Für mich untrainierten Flachlandtiroler eine echte Herausforderung, Mali bewältigt alles mit links.
Abends steigen Mali und ich noch zu Tonis „Unterer Bichleralpe“ hinauf, wo ich meine erste schwäbisch-bayrische Brotzeit genieße. Ein Bier dazu, dann geht es im letzten Licht wieder hinunter. Plötzlich galoppieren sechs Rinder donnernd den Hang herab auf uns zu – bremsen aber gerade noch rechtzeitig vor einem Zaun und kommen verschmust ganz nah, schlabbern Hand und Arm mit ihren rauen Zungen voll, wollen sich gar nicht mehr trennen. Endlich ist hier mal was los. Mali findet es etwas gruselig, ist aber dann ein paar Meter entfernt mit einem Mauseloch intensiv beschäftigt und von den Kühen abgelenkt.

Der Almabtrieb
Die Rückführung des Viehs von den Bergweiden in die Stall-ungen ist in diesen Gefilden das Highlight des Jahres. Bewohner, Kühe, Touristen … alle fiebern darauf hin, und die Spannung ist groß, ob alle Herden gut über den Sommer gekommen sind. Davon nämlich hängt es ab, ob das Leitrind prachtvoll geschmückt wird oder wie der Rest der Herde nur mit einem verzierten Glockenband ins Tal getrieben wird. Von Weitem schön hört man das Glockengeläut der Tiere, das immer lauter und eindringlicher wird – und da kommt auch schon die erste Herde. Von „getrieben“ kann allerdings keine Rede sein, denn die Alpler haben alle Mühe, die Tiere im Zaum zu halten. Helfer sorgen dafür, dass die Straße für Hirten und Vieh freigehalten wird, dennoch drängen Handy- und Fotoapparat-Bewehrte immer wieder in den Weg. Schon sind die ersten Rinder vorbei, doch der Klang der großen Schellen hängt weiter in der Luft. Viele der Menschen folgen nun schon dieser ersten Herde zum Viehscheidplatz, begutachten die Tiere, die hier wohlgenährt und mit glänzendem Fell im abgezäunten Bereich langsam wieder zur Ruhe kommen. Nun ja, das Fell glänzt eher nur vorne, heckwärts finden sich grünliche Spuren der Aufregung, der passende Duft liegt in der Luft, und genauso gehört das auch. Erst die dritte Herde wird von einem Kranzrind in vollem Schmuck angeführt. Der Kopf ist unter dem mächtigen Putz kaum zu erkennen. Das hat seine Berechtigung, denn in alten Zeiten, als Mensch und Vieh noch vor bösen Geistern und Unholden zu schützen waren, was dies vor allem auf dem gefährlichen Weg zwischen Hof und Alpe nötig. So halfen Geläut und Spiegel, Tannenzweige, Blüten und Bänder, das wertvolle Vieh vor dem Unheil zu schützen, war doch die Herde der wichtigste Besitz eines jeden Bauern.

Nebenberuf Alpe
Heute, so erzählt mir der stolze „Landwirt“, dessen Familie samt 75-köpfiger Herde strahlend, unversehrt und geschmückt im Sonnenschein geduldig abwartet, bis alle Fotos geschossen und alle Politikerhände geschüttelt sind – heute werden die Rinder mit dem Truck von der Alpe nach unten gefahren und laufen nur noch das letzte Stück. Sein Neffe, der die Alpe bewirtschaftet, tut dies im Nebenberuf. Frühmorgens schaut er nach dem Vieh, dann geht’s hinunter ins Tal an die reguläre Arbeit bei der Stadt, nachmittags dann wieder hinauf zur Bewirtschaftung der Hütte. Dort wird dann nicht nur das Wohlergehen der Herde überprüft, sondern vor allem Bier und Brotzeit an die Wanderer und Mountainbiker ausgegeben. Landwirte sind die meisten jedoch nicht, die Schumpen (Jungkühe vor dem ersten Kalb) und Kühe gehören anderen Haltern. Im Übrigen könnte man von dem kleinen Nebenverdienst fürs Hüten nicht leben.
Auf der Wiesn wird reichlich Bier getrunken, selbst die jungen Hütemädels halten Maßkrüge und legen einen guten Zug an den Tag. Im Zelt spielt die Musik auf, rundherum an den Marktständen werden Messer, Gürtel und Souvenirs verkauft. Nach und nach treffen die Herden ein, die Tiere werden in kleine Grüppchen aufgeteilt, und die Halter transportieren die eigenen nach und nach mit Anhängern zu den Höfen. Hier läuft ein Bordercollie fleißig um seine Schafherde, dort gruppiert sich die Alplerfamilie zum Foto des Jahres, eine familiäre und gelöste Stimmung liegt über dem Platz, darüber der Klangteppich der Kuhglocken.
Die nächsten Tage sind voll von „Terminen“ mit Almabtrieben: Viehscheid in Nesselwang, Wertach, Thalkirchdorf, Unterjoch, Gunzesried, Pfronten … überall strömen geschmückte Tiere und Trachtengekleidete in die Dörfer, es wird gefeiert, getrunken, man trifft sich. Für Mali und mich bedeutet das ein Kennenlernen von vielen Einheimischen und Touristen, die begeistert teilnehmen und sich an dem farbenprächtigen Schmuck und Allgäuer Brauchtum erfreuen, dazu Wanderungen und Radfahren über höchst anstrengende Strecken von einem Ort zum anderen.

Geheimnisvoller Alatsee
Abends im Sun Living fesselt mich „Seegrund“, ein Kluftiger-Krimi des Autorenteams Klüpfel und Kobr. Das Buch wurde mir gratis (!) von der netten Dame der Wertacher Touri-Info ausgeliehen, ich darf es zurückschicken, wenn ich es durch habe. So sitze ich abends im Lido, Mali wärmt mir die Füße, und lese über den weit in die Vergangenheit reichenden Fall, in dem der Alatsee bei Füssen eine zentrale Rolle spielt. Nichts wie hin also; und in der Tat, wie im Roman beschrieben, darf der See nicht betaucht werden. Fiktion und Wahrheit verschmelzen gerne einmal, wenn man als Leseratte die Orte besucht, über die man gerade gelesen hat. Ob es auf dem Grund des Sees jemals einen Nazischatz gab, weiß keiner so genau. Korrekt ist jedenfalls, dass der Alatsee in einer Tiefe von rund 15 Metern eine außerordentlich hohe Anzahl von violetten Schwefelbakterien und darüber hinaus Burgunderblutalgen aufweist, sodass es zuweilen aussehen soll, als ob der See bluten würde. Der Faulenbach, Abfluss des Sees, hat seinen Namen nicht umsonst erhalten, stinkt doch Schwefel sehr faulig. Tauchen in der giftigen Schwefelschicht ist gefährlich und deshalb verboten. Mali und mir präsentiert sich das Gewässer allerdings höchst friedlich und frei von Verbrechen aller Art in einem wundervollen Jadegrün. Einige Schwimmer ziehen ihre Runden, ein Bootchen dümpelt am Rand. Wir umrunden den See und ziehen weiter, vorbei an Füssens Outlet-Centern, Richtung Oberbayern.

Oberammergau
Na ja, muss es wirklich hierher gehen? Festspiele, Rummel, Kitsch und jede Menge Touristen? Ich habe beschlossen, mich einmal darauf einzulassen und fahre tatsächlich hin. Vom Stellplatz am Campingpark aus ist es nur eine Viertelstunde zu Fuß bis in den Ort und tatsächlich ist hier ein Geschäft am anderen, Holzschnitzereien klassischer Art – ist hier doch eine der bekanntesten Berufsfachschulen beheimatet –, aber auch gehobene Kleidung und Trachten, Massage und Wellness kommen nicht zu kurz. Lüftlmalerei an vielen Häusern; diese zieht mich als erste in ihren Bann. In Freskotechnik sind Malereien auf die Hauswände aufgebracht, die architektonische Elemente vorspiegeln; nicht aus Versehen heißt das aus dem Französischen auch Trompe-l’œil, „das Auge-täuschen“. Tatsächlich sieht man plastische Säulen, Statuen und Szenen aus dem täglichen Leben. Das, was aussieht wie ein Bauelement oder ein Relief, ist allerdings perspektivisch aufgemalt. In der ganzen Region zu finden, ist Oberammergau besonders reich mit den Fassadenmalereien verziert. Auffällig ist auch das Pilatushaus mit seiner barock-gemalten Fassade (Ludwig-Thoma-Straße 10). In diesem Haus treffe ich auf Fride WirtlWalser. Sie ist eine der wenigen Künstlerinnen, die noch alte Rezepte zur Spiegelherstellung beherrschen und diese dann mit Hinterglasmalerei schmücken. Kenntnisreich erzählt sie von der Geschichte der Hinterglasmalerei, venezianischem und böhmischem Glas, dessen Bezahlbarkeit es erst ermöglichte, dass auch durchschnittlich wohlhabende Menschen sich den leuchtenden Schmuck gönnen konnten. Meist waren es Heiligenbilder, die ein Gelübde an höhere Mächte erfüllten. Zu Tausenden wurden sie verkauft und zierten die Stuben.

Die Passionsspiele
1633: Fast das halbe Dorf, längst kriegsgeschädigt durch den 30-jährigen Krieg, wird noch weiter dezimiert, als die Pest wütet. Die Bewohner leisten ein Gelübde, alle zehn Jahre den Leidensweg Christi darzustellen, wenn nur der schwarze Tod das Dorf weiterhin verschonen möge. Und tatsächlich soll nach dem Schwur kein weiterer Oberammergauer an der Pest mehr verstorben sein. So hält die Dorfbevölkerung ihr Gelöbnis – bis heute. Die nächsten Spiele werden im Jahr 2020 stattfinden und wieder werden Zehntausende zu dem fünfstündigen Spektakel strömen. Intendant Christian Stückl trat selbst als Kind schon bei den Passionsspielen auf, und eine Passion ist es für ihn auch geworden, die Inszenierung immer wieder neu zu gestalten. Passion auch für die Bewohner des Dorfes. Vom Baby bis zum über 90-Jährigen nehmen die Dorfbewohner daran teil, und genau das macht es aus: Laien, die schon in jungen Jahren gefördert werden, entwickeln sich zu fähigen Schauspielern, Orchestermitgliedern und Sängern, schneidern Kostüme, stellen Requisiten und Bühnenbilder her, kümmern sich um Beleuchtung, Ton und Marketing. Man muss in Oberammergau geboren sein oder mindestens 20 Jahre dort leben, dann endlich spielen weder Geschlecht noch Religion eine Rolle, um Teil des Gesamtwerkes zu werden und mitmachen zu dürfen. Ein großer Zusammenhalt entsteht durch die Spiele in der 5.000-köpfigen dörflichen Gemeinschaft, da spielt die kleine Aufwandsentschädigung keine große Rolle mehr. Dieses besondere Gemeinschaftsgefühl trägt auch über die Jahre zwischen den Aufführungen, die erst in den letzten Jahren auch durch andere Produktionen gefüllt werden. Keine Frage, Oberammergau berührt mich.

Ausstellungen zum Abschluss
Langsam rollen wir im Sun Living schon wieder gen Norden, und ich unternehme noch einen Abstecher an den Staffel- und Ammersee. Dort lockt nicht nur die Landschaft, die Mali und mich begeistert und zu verschiedenen Wanderungen motiviert. Vor allem die Ausstellung im Murnauer Schloss (Schloßhof 2–5, 82418 Murnau am Staffelsee) über die Expressionisten Kandinsky und Marc, ihren Almanach „Der Blaue Reiter“, exquisite Bilder von Gabriele Münter und natürlich das Franz Marc-Museum in Kochel am See (Franz Marc Pk. 8–10) runden diese Reise ab.

Wohnmobil-Stellplätze und Campingplätze im Allgäu und in Oberbayern
Wohnmobilstellplatz am Freizeitbad Wonnemar
Stadionweg 5 · 87527 Sonthofen
GPS: 47°30‘13‘‘ N / 10°16’43‘‘ O
15 Stellplätze am Rand des Parkplatzes an den Sportanlagen, max. 1 Übernachtung in der Zeit von 17 bis 9 Uhr, ohne Ausstattung, ganzjährig nutzbar. Gebühr 3,50 Euro, Anrechnung bei Besuch des Schwimmbades.
www.freizeitland-sonthofen.de


Stellplatz am Wildbach
Grüntenseestr. 41 · 87497 Wertach
GPS: 47°36‘37‘‘ N / 10°26‘47‘‘ O
Tel. 08365-375
10 Stellplätze auf Schotter und Kies nicht weit vom Grüntensee. Alle Plätze mit eigenem F-/Abwasseranschluss. Es können alle Einrichtungen des nahe gelegen Campingplatzes mit benutzt werden. Die Gebühr beträgt 15,00 Euro, für Waschmaschine und Trockner sind 1–2 Euro zu entrichten, Strom gibt es für 0,60 Euro/kWh.
www.camping-gruentensee.de


Stellplatz Füssen
Abt-Hafner-Str. 9 · 87629 Füssen
GPS: 47°34‘50‘‘ N / 10°42‘04‘‘ O
Tel. 08362-940104
120 Stellplätze, auch für große Reisemobile mit Überlängen geeignet. Die Stellplatzgebühr beträgt 14,00 Euro inkl. Kurtaxe und Entsorgung. Strom: 1,00 Euro, Frischwasser, Entsorgung, WLAN und Gasflaschentausch sind ebenso vorhanden wie WC, Duschen, Waschmaschine und Trockner. In der Umgebung sind der Forggensee, Illasbergsee, Hopfensee und der Weissensee gut erreichbar. Und es sind nur fünf Kilometer bis nach Neuschwanstein.
www.wohnmobilplatz-fuessen.de


Stellplatz Via Claudia
Via Claudia 6 · 86983 Lechbruck am See
GPS: 47°42’37‘‘ N / 10°48’45‘‘ O
Tel. 08862-7570
Direkt vor dem Campingplatz gelegen wird er umrahmt durch einen kleinen begrünten Erdwall. Auch auf dem Platz selber ist viel Grün – Blumen und Pflanzen prägen das Bild. Es gibt 52 Reisemobilstellplätze, auch für große Fahrzeuge mit Überlänge. Die Stellplatzgebühr beträgt inkl. 2 Pers. 11,50 Euro, Strom und V/E sind darin enthalten, zzgl. Kurtaxe 1,60 Euro pro erw. Person. Hunde sind erlaubt (2,00 Euro), auch ein Hundebad ist vorhanden. Dazu gibt es noch WLAN und ein Restaurant mit Biergarten.
www.via-claudia-camping.de


Reisemobilstellplatz „Am Unsbach“
Am Unsbach · D-36142 Tann
GPS: 50°38’29‘‘ N / 10°01’07‘‘ O
Tel. 06682-961111
8 Stellplätze an der Ulster auf Schotter/Rasen im Grünen mit Blick auf die Schlosskulisse. Stellplatz: 5,00 Euro/Nacht inkl. Entsorgung; Strom: 1,00 Euro/6 h; Wasser: 1,00 Euro/120 l; Ganzjährig.
www.tann-rhoen.de


Camping-Park Oberammergau
Ettaler Straße 56 b · 82487 Oberammergau
GPS: 47°30’20‘‘ N / 11°06’27‘‘ O
Tel. 08822-94105
Die Stellplätze bieten einen hervorragenden Blick auf das Ammergebirge. Der gekieste Platz bietet Raum für 20 Fahrzeuge und ist mit allem ausgestattet, was man braucht. Je nach Saison liegen die Kosten bei 7,00–13,00 Euro pro Fahrzeug, hinzu kommen 0,70 Euro/kWh für Strom. Seit Kurzem gibt es auch einen Reisemobilhafen. Die Kosten hierfür betragen 12,00 Euro, ohne Dusche und WC, Strom kann angeschlossen werden.
www.campingpark-oberammergau.de


Stellplatz am Bahnhof
Bahnhofsplatz · 82418 Murnau
GPS: 47°41’02‘‘ N / 11°11’35‘‘ O
In unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gibt es vier Stellplätze. Die Fläche der Stellplätze beträgt ca. 5,0 x 9,7 Meter. Die maximale Parkzeit beträgt 72 Stunden. Kostenpflichtig sind die Stellplätze montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag von 8:00 bis 13:00 Uhr. Die Kosten betragen 1,00 Euro/Werktag Parkgebühr, in unmittelbarer Nähe befindet sich eine Ver- und Entsorgungsstation.
www.gw-murnau.de


Campingplatz Renken
Mittenwalder Straße 106 · 82731 Kochel am See
GPS: 47°48’21‘‘ N / 11°21’17‘‘ O
Tel. 08851-615505
Zahlreiche Wander- und Radeltouren beginnen direkt vor dem Platz. Kochel- und Walchensee sowie das Erlebnisbad Trimini mit der großzügigen Sauna- und Wellnesslandschaft warten auf Badegäste. Die Kosten pro Reisemobil betragen 8,00 Euro, Strom gibt es für 0,70 Euro/kWh. Entsorgungsmöglichkeiten sind vorhanden.
www.campingplatz-renken.de


Stellplatz Nesselwang
An der Riese · 87484 Nesselwang
GPS: 47°37’12‘‘ N / 10°29’52‘‘ O
Die 60-70 Stellplätze auf befestigtem Kiesuntergrund liegen direkt unterhalb des Festplatzes, so kann man am besten den Viehscheid feiern!. Standgebühr beträgt 10 Euro pro Wohnmobil und Übernachtung. Kostenloses W-LAN und kostenlose Frisch- und Abwasserstation vor Ort. Zudem 62 Stromanschlüsse mit Münzeinwurf, Kosten: 1,00 Euro/kWh.
www.nesselwang.de

Das Reisemobil
Durchs Allgäu und durch Oberbayern im Sun Living Lido A 45 DK.

Durchs Allgäu und durch Oberbayern im Sun Living Lido A 45 DK.

Sun Living Lido A 45 DK
Der Sun Living Lido A45DK trägt Mali und mich komfortabel in den Süden. Der Grundriss ist für uns viel zu groß, ideal aber für eine Familie mit bis zu sieben Personen. Für diese ist auch Platz und Stauraum genug, Schränke und Fächer sorgen für Ordnung. Im Eingangsbereich hat Mali sogar ihren eigenen Stauraum: In den offenen Schapps haben Leine, Leckerli und Frisbeescheibe einen bremssicheren Platz gleich neben der Tür gefunden. Die warmen Jacken und das Regenzeug hängen ordentlich im Schrank, und auf den Heckstockbetten verteilen sich nach und nach Bücher und alles, was mal eben schnell abgelegt werden will. Unter dem unteren der beiden Betten hat im Stauraum auch die mitgebrachte Bierkiste einen sicheren Ort gefunden. Ich genieße die recht geräumige Küche, in der die ersten Pilze der Saison in der Pfanne schmoren. Hier in den Bergen würde ich mir zwar manchmal eine etwas stärkere Motorisierung wünschen, dennoch kraxelt auch die 96-kW-Version brav alle angesteuerten Hänge hinauf – bis zu den Stellplätzen an den Skiliften, die auf ihren Winter-Einsatz warten. Die Truma-Combitherme verschafft schön kuschelige Herbstabende, so darf es bleiben …
Infos: www.sun-living.com


Basisfahrzeug

  • Chassis: Fiat Ducato
  • Motorisierung: 96 kW; 2,3 l Diesel
  • Baujahr: 2016
  • Länge: 6.990 mm
  • Breite: 2.330 mm
  • Höhe: 3.075 mm
  • Leermasse: 2.898 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
VN:F [1.9.20_1166]
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